12 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
12 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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12 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Mein Bewerbungsprozess bei Haltermann Carless begann im Juni. Ende Juli fand ein virtuelles Gespräch mit dem zuständigen Senior Vice President der Business Unit Performance Fuels und einer HR Business Partnerin statt.
Dieses Gespräch war ursprünglich für 60 Minuten angesetzt, dauerte letztlich rund 90 Minuten und war ausgesprochen positiv. Der Austausch war offen, dynamisch, respektvoll und fachlich interessant. Die Position wurde nachvollziehbar erklärt, ebenso die strategische Ausrichtung des Bereichs, Verantwortlichkeiten und Rahmenbedingungen. Besonders den zuständigen Senior Vice President habe ich als sehr angenehmen, intelligenten und unkonventionellen Gesprächspartner erlebt.
Zum Abschluss wurde mir gesagt, beide Seiten sollten sich einige Tage Zeit nehmen und überlegen, ob die Zusammenarbeit passe. Bei gegenseitigem Interesse sollte anschließend ein persönliches Gespräch in Hamburg mit einer kleinen Zahl von Kandidaten stattfinden.
Ich bestätigte mein Interesse innerhalb einer Woche.
Bis hierhin war der Prozess hervorragend.
Was danach folgte, empfand ich jedoch als ausgesprochen unprofessionell.
Meine erste Nachricht an das Recruiting, in der ich ausdrücklich erklärte, den Prozess gerne fortsetzen zu wollen, blieb unbeantwortet.
Eine weitere Nachricht direkt an HR blieb ebenfalls unbeantwortet.
Daraufhin schrieb ich auch dem zuständigen Senior Vice President persönlich. Auch darauf erhielt ich keine Antwort.
Erst nach mehreren eigenen telefonischen Versuchen erreichte ich schließlich die zuständige HR Business Partnerin. Das Gespräch dauerte rund 15 Minuten und war persönlich erneut freundlich. Mir wurde ausdrücklich bestätigt, dass der Bewerbungsprozess weiterhin offen sei und dass meine vorherigen Nachrichten angekommen waren.
Damit war zumindest klar: Die Nachrichten waren nicht verloren gegangen. Sie waren angekommen und schlicht nicht beantwortet worden.
Im Telefonat fielen unter anderem Aussagen wie, man müsse den zuständigen Senior Vice President erst einmal „nach Hamburg locken“ und man sei sich „noch nicht sicher, wie der Prozess weitergeht“.
Ich akzeptierte dies selbstverständlich und wartete erneut ab.
Danach folgten wiederum rund sechs Wochen vollständiger Funkstille.
Keine kurze Zwischenmeldung. Kein Zeitplan. Keine Absage. Keine Information darüber, ob der Prozess noch läuft. Keine proaktive Kontaktaufnahme.
Sämtliche Informationen musste ich selbst einholen.
Nach dieser langen Zeit schrieb ich schließlich freundlich, dass ich es bedauerlich finde, nach einem so positiven und ausführlichen Gespräch keinerlei Rückmeldung erhalten zu haben. Zu diesem Zeitpunkt ging ich davon aus, dass man sich vermutlich längst anderweitig entschieden hatte.
Die Antwort darauf war für mich der irritierendste Teil des gesamten Prozesses.
Mir wurde mitgeteilt, dass der Bewerbungsprozess weiterhin laufe – gleichzeitig wolle man meine „Absage“ zur Kenntnis nehmen.
Ich hatte jedoch überhaupt nicht abgesagt.
Im Gegenteil: Ich hatte zuvor mehrfach ausdrücklich erklärt, dass ich den Prozess fortsetzen möchte.
Ich stellte dies unmittelbar schriftlich klar und erklärte, dass meine Nachricht keine Absage gewesen sei, sondern lediglich mein Bedauern über die fehlende Kommunikation ausdrücken sollte.
Auch auf diese Klarstellung erhielt ich keine Antwort.
Telefonisch war ebenfalls niemand erreichbar.
Später stellte sich dann heraus, dass die Position offenbar doch mit einem anderen Kandidaten besetzt worden war.
Gerade diese Abfolge halte ich für besonders problematisch.
Im Telefonat hieß es noch, der Prozess sei offen, man wisse noch nicht genau, wie es weitergehe, und es gebe organisatorische Schwierigkeiten mit der nächsten persönlichen Runde in Hamburg. Kurz darauf war die Position dann offenbar doch anderweitig vergeben.
Im Nachhinein wirken diese Aussagen auf mich mindestens fadenscheinig und in ihrer Gesamtheit kaum glaubwürdig.
Ob mir dabei bewusst die Unwahrheit gesagt wurde oder ob intern schlicht kein abgestimmter Informationsstand vorhanden war, kann ich von außen nicht beweisen.
Beides wäre allerdings problematisch.
Entweder war der Prozess tatsächlich noch vollständig offen. Dann ist schwer nachvollziehbar, weshalb anschließend ohne weitere Kommunikation offenbar sehr kurzfristig eine endgültige Entscheidung fiel.
Oder intern war die Entscheidung beziehungsweise eine klare Tendenz bereits weiter fortgeschritten. Dann wäre es aus meiner Sicht ehrlicher und professioneller gewesen, dies offen zu kommunizieren, anstatt mich mit Aussagen über Terminfindung und einen angeblich noch ungeklärten Prozess weiter warten zu lassen.
Genau diese Widersprüchlichkeit hat bei mir den Eindruck erweckt, dass die Kommunikation nicht nur schlecht organisiert, sondern teilweise auch nicht aufrichtig war.
Eine schnellere Rückmeldung würde deutlich mehr Respekt zeigen und ist heutzutage ein Muss;
Ein professionelles Feedback geben und nicht nur Standardsätze;
Eine unpersönliche Ansage per Email nachdem man bereits mit dem hiring manager gesprochen hat, ist ziemlich respektlos
Anfang März Bewerbung eingereicht
Eingangsbestätigung erhalten
Leider bis Anfang Mai keinerlei weitere Reaktion des Arbeitgebers
Gegenüber dem Bewerber respektlos
Einziger Kontakt war die Mail über den Eingang meiner Bewerbungsunterlagen. Das war vor über zwei Monaten. Seither keinerlei Reaktion mehr.
Absolut keine Verbesserungen nötig. Das 1. Kennenlerngespräch und der Rundgang in den Anlagen waren sehr informativ. Sämtliche Fragen konnten schnell und professionell beantwortet werden.
Direkt nach dem Vorstellungsgespräch wurde mir ein zweiter Termin angeboten um schonmal die Firma zu besichtigen und die Abteilung kennenzulernen.
Eine Woche später kam immer noch keine Meldung um den Termin wahrzunehmen, sodass ich die Initiative ergriffen habe.
Erneut bekam ich die Antwort „wir melden uns“.
Daraufhin habe ich wieder eine Woche gewartet.
Das Ganze wiederholte sich mehrmals!!
Zum Schluss habe ich aufgrund des Zeitdrucks mehrerer Jobangebote verlangt eine entscheidende Rückmeldung zu bekommen.
Nach über einem Monat des Wartens bekam ich dann endlich eine Antwort:
„Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir uns nach Abwägung aller Fakten nicht für Sie entschieden haben“.
Meiner Meinung nach ein sehr unprofessionelles Verhalten.
Absagen gehören dazu.
Nur Stellen ausschreiben, die auch benötigt werden.
Ich habe mich auf die genannte Stelle beworben und eine Empfangsbestätigung per E-Mail erhalten. Nach einigen Wochen habe ich telefonisch nachgefragt und wurde vertröstet. Nach weiteren Wochen gleiches Spiel per Mail.
Habe bis heute keine Nachricht von Haltermann in Speyer bekommen. Nicht mal eine Absage etc.
Ich möchte eigentlich bei keiner Firma arbeiten die so mit Bewerbern umgeht. Professionell sieht anders aus.
So verdient kununu Geld.