Die Hamburger Hochbahn ist ein toller, zukunftssicherer und fairer Arbeitgeber!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kurz und knapp: Alles mit Ausnahme der Fahrschule!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Fahrschule. Einige Betriebsabläufe und Kommunikationswege, vor allem die zwischen Betriebshöfen und dem Hochbahnhaus, sind bürokratisch zu komplex und langsam. Innerhalb der Berufsausbildung wurde zudem nicht auf jedem einzelnen Betriebshof exakt dieselbe Ausbildung durchgeführt, sondern so variierte diese oft und die Azubis mussten hinterherrennen, um alles mitzubekommen.
Verbesserungsvorschläge
Die einzige, negative Erfahrung, die ich in meiner bisherigen Laufbahn bei der Hamburger Hochbahn machen musste, war die Fahrschulausbildung. Dort mangelt es am Umgangston, am gegenseitigen Respekt und an der Kommunikation, zudem wird nach Symphatie der Vorgesetzten gehandelt und bevormundet. Die Unterrichtsstunden sind sehr knapp bemessen und die Räumlichkeiten sehr unangenehm: Monochrom, schlecht belüftet und nicht klimatisiert trotz Ausrichtung zur Sonnenseite. Die Fahrschule wirkt wie ein fremdes Konstrukt inmitten der Firma.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist grundsätzlich sehr angenehm. Die meisten Kolleginnen und Kollegen sind fröhlich drauf und es herrscht ein offener Umgang.
Image
Das Image in der Bevölkerung ist grundsätzlich sehr gut. Wie bereits erwähnt, gibt es immer schwarze Schafe, doch ich bekomme mit, dass die Hamburger Hochbahn insgesamt sehr positiv wahrgenommen wird.
Work-Life-Balance
Das ist dem Beruf des Busfahrers geschuldet - Busse fahren rund um die Uhr, immer und überall - dementsprechend muss man sein Privatleben sehr um den Dienstplan herum gestalten, wofür der Arbeitgeber in diesem Fall aber herzlich wenig kann. Es ist nunmal so, dass man sehr oft dann arbeitet, wenn andere frei haben, und beinahe jeden Tag andere Dienstzeiten hat.
Karriere/Weiterbildung
Wer Interesse an einem Abteilungswechsel hat, hat gute Chancen. Oft wechseln Kolleginnen und Kollegen die Abteilungen und Berufe und die neu freigewordenen Stellen werden offen auf allen Höfen und im Intranet ausgeschrieben. Für die Weiterbildung sorgen regelmäßige, teils verpflichtende, teils freiwillige Maßnahmen auf den Höfen.
Gehalt/Benefits
Mein Gehalt liegt etwas über dem Durchschnitt und ist für mich völlig in Ordnung. Ich kann dem nichts weiter hinzufügen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird sehr auf die Umwelt geachtet. Die Hamburger Hochbahn ist beim Thema klimaneutraler Aus- und Umbau so weit, dass relativ häufig auch Verkehrsbetriebe aus vielen verschiedenen, anderen Ländern hierher kommen, um sich das anzusehen und sich beraten zu lassen.
Kollegenzusammenhalt
Es gibt überdurchschnittlich viele Kolleginnen und Kollegen, die den Beruf aus Leidenschaft ausüben. Schwarze Schafe gibt es natürlich immer, doch ich bin noch nicht einmal auf den Hof gekommen und habe schlechte Laune erlebt.
Umgang mit älteren Kollegen
Dienstältere Kolleginnen und Kollegen werden sehr geschätzt und auch seitens des Arbeitgebers unterstützt, soweit ich das mitbekomme. Es werden auch noch Menschen jenseits von 50 Jahren eingestellt, sofern sie die körperlichen Voraussetzungen natürlich mitbringen.
Vorgesetztenverhalten
Meine Vorgesetzten sind alle ausgesprochen höflich, korrekt und kommunikativ. Zudem unterstützen sie mich, wo sie können.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsausstattung und Uniformteile sind sehr modern und hochwertig, zudem wird damit nicht unnötig gegeizt. Auf jedem Hof gibt es verschiedenste Möglichkeiten des Zeitvertreibs, von Kantinen über Fitnessräume bis hin zu Ruheräumen ist vieles geboten.
Kommunikation
Die Kommunikation hakt manchmal, doch im großen und ganzen bekommt man die Auskünfte, die man benötigt.
Gleichberechtigung
Die Hamburger Hochbahn setzt sich extrem für Gleichberechtigung jeglicher Art ein und wirbt damit auch sehr öffentlich.
Interessante Aufgaben
Herausforderungen gibt es in diesem Beruf immer! Es ist nicht immer die größte Abwechslung, aber langweilig wird es selten!

