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Hamburger Pensionsverwaltung 
eG
Bewertung

Auf dem ersten Blick vielversprechend, aber dann wird Enttäuschung doch großgeschrieben.

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Hamburger Pensionsverwaltung eG gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

-Geld nicht nur in sinnlose Projekte stecken, die im nachhinein auf Eis gelegt oder in die noch mehr investiert werden müssen und die Arbeitnehmer entsprechend fairer entlohnen
-Das Konstrukt der Selbstführung überdenken
-Sich überlegen warum eine hohe Fluktuation herrscht und warum man keine neuen Arbeitnehmer für sich gewinnen kann

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist hier von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich, in den meisten Fällen jedoch schlecht. In den einzelnen Projekten wird teilweise sehr gut miteinander gearbeitet und wo tatsächlich ein gutes Arbeitsklima vorhanden ist.
Feedbackkultur wird hier sehr groß geschrieben - negatives Feedback jedoch unerwünscht oder man sucht dann die Fehler bei anderen. Positives Feedback über sich selbst zu erhalten ist gänzlich nur möglich, wenn man danach aktiv fragt. Gute Präsentationen und Arbeitsergebnisse werden als selbstverständlich wahrgenommen.

Kommunikation

Es gibt viele Meetings, die mehr oder weniger Sinn machen. Leider gibt es teilweise fehlende Kommunikation/Informationsaustausch unter den Mitarbeitern wenn es um wichtige Aufgaben geht. Firmenweite Meetings, um die Ziele und Visionen der Firma zu zeigen sind positiv anzumerken, aber auch die Betriebsversammlungen.

Kollegenzusammenhalt

Teilweise kein ehrlicher Umgang miteinander. Es wird viel hinter den Türen und leider auch schlecht über Leute geredet. Natürlich gibt es auch viele nette Kollegen mit den man sehr gut zusammenarbeiten kann und auf einer Wellenlänge ist.

Work-Life-Balance

Gleitzeit, Urlaub kann man relativ frei planen nach Abstimmung mit den Kollegen, Überstunden kann man entsprechend für andere Tage nutzen, um früher zu gehen. Für einen selbst, sollte man sich nur konsequent dran halten, da Überstunden "normal" sind und man für die Zusatzleistung nichts wiederbekommt. Max. 60% Home Office Regelung, in der jedoch seitens des Arbeitgebers entschieden werden kann, ob Mitarbeiter hereinbestellt werden oder nicht - daher fraglich inwieweit man sich auch traut, diese 60% wahrzunehmen, um nicht auf der Abschussliste zu landen.

Vorgesetztenverhalten

Kritikfähigkeit s.o. bezüglich negatives Feedback.
Kritik an Mitarbeitern läuft teilweise über Dritte und wird nicht direkt angesprochen.

Interessante Aufgaben

Hier wird das Thema Selbstführung leider ein wenig in den Schatten gestellt. Es werden teilweise Aufgaben und Aufgabenbereiche direkt zugewiesen und auf die Interessen der Arbeitnehmer wenig eingegangen. Es ist selbstverständlich, dass es Aufgaben gibt, die gemacht werden müssen, jedoch sollte man hier das Konstrukt der Selbstführung überdenken und eventuell eine Hybridlösung aus tatsächlichen Führungskräften/Bereichsleitern und der "Selbstführung" anstreben. In anderen Unternehmen funktioniert es auch...
Insgesamt gibt es trotzdem Aufgaben die interessant sind, da man sich wahrscheinlich sonst nicht auf die jeweiligen Stellen beworben hätte.

Gleichberechtigung

Aufstiegschancen und Gehalterhöhungen nur dann, wenn man sich auf den höheren Ebenen zeigt. Leider totaler Schwachsinn, da viele keinen direkten Bezug zu diesen haben.

Positiv anzumerken ist die ca. 50/50 Verteilung der Geschlechterquote bezogen auf die ganze Firma.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen müssen Aufgaben erledigen, die tatsächlich nicht der Qualifikation entsprechen. Es werden aber auch "ältere Arbeitnehmer" eingestellt, je nachdem wie weit man diesen Begriff fasst.

Arbeitsbedingungen

Sehr zentrales und modernes Büro, große Fenster für viel Licht, höhenverstellbare Tische, zeitgerechte Arbeitsgeräte und die kostenfreie Überlassung für Monitore etc. für das Homeoffice werden angeboten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sozialbewusstsein wird automatisch geschaffen durch die Arbeit für die berufliche Altersvorsorge. Auch das Thema Nachhaltigkeit kommt immer mehr ins Bewusstsein

Gehalt/Sozialleistungen

s.o., Gehaltserhöhungen kommen nur ausgewählten Personen zu Gute. In der Regel spricht man in jeder Runde über einen Inflationsausgleich, der teilweise nicht mal gewährt wird. Im Vergleich zu anderen Firmen ist das Grundgehalt eher unterdurchschnittlich, für die Leistung die man erbringen muss.
Die Gehaltszahlung kommt immer pünktlich.
Sozialleistungen/Benefits sind gut (HVV-Ticket, Jobrad, Sodexo-Gutscheine und uvm.)
Das Gehalt wird DIE wesentliche Komponente sein, warum die hohe Fluktuation herrscht und man wenig neue Arbeitnehmer für sich gewinnen kann. Es wird einem so verkauft, dass man doch ein Social-Profit Unternehmen sei und es für die Mitarbeiter eine tolle Sache und dafür Abstriche machen muss (:D)

Image

Da hier nicht das Image über extern bewertet wird, ist die Punktzahl leider entsprechend niedrig, da das Image bei den Mitgliedsunternehmen relativ gut ist.
Unter den Mitarbeitern ist das Image der Firma jedoch total schlecht (man lese alle aufgeführten Punkte oben). Leider funktioniert die "Ideologie“ bei einigen und die Leute die gut über die Firma reden sind dann eher auf der "Arbeitgeber-Seite".

Karriere/Weiterbildung

Die Karriereleiter kann leider nur von wenigen genutzt werden.
Es gibt viele interne Seminare, was natürlich Kosten spart ;-)