Ihr Unternehmen?

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hannoverimpuls 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Potenziale überall – nur ungenutzt

3,7
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei hannoverimpuls GmbH in Hannover gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Verpflegung (frische Obst, Snacks, guter Kaffee), die Kollegen, die Lockerheit untereinander, die fordernden Aufgaben

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Unternehmensstruktur (nicht Führung!), da veraltete, bürokratische Prozesse und eine mangelnde Möglichkeit der agilen Kommunikation maßgeblich für viel Frust verantwortlich sind. Ebenso sollte das Team in alle Entscheidungen mehr mit einbezogen werden, sonst muss man sich nicht 'flache Hierarchien' auf die Kappe schreiben.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehme sollte sich mehr an seine Mitarbeitenden richten, und das nicht mit einer Mitarbeitendenumfrage die dann auch noch intern ausgewertet wird (??? was war DAS für eine Praktik???), sondern im direkten Gespräch. Auch mit denen, die angeblich 'immer nur was zu meckern haben'. Das hat einen offensichtlichen Grund. Da steckt so endlos viel Potenzial drin, was ausgeschöpft werden will.

Arbeitsatmosphäre

Die negativen Elemente: Es wird viel darüber geredet, ein "sexy Player" in Hannover sein zu wollen. Dafür werden dann verschiedenste Formate aus dem Boden gestampft – ohne vorherige Absprache mit den maßgeblichen Umsetzern der Veranstaltung. Diese müssen dann zusehen in kürzester Zeit die Wünsche der Geschäftsführung/des Aufsichtsrats zu erfüllen. Ob die nötige Kapazität dafür da ist wird nicht abgefragt, es zählt nur das Ergebnis, wer auf der Reise verschütt geht, geht verschütt, zum Leidwesen aller Kollegen. Ebenso trifft es die Kollegen, die wirklich viel reißen wollen und sich im Unternehmen einbringen wollen am härtesten, da von diesen konstante Performance erwartet wird und diese auch für alle Extraufgaben herangezogen werden. Sprich: Man verfeuert lieber seine besten Leute und gibt viel Anreiz für "Dienst nach Vorschrift", da gute Arbeit mit mehr Arbeit belohnt wird.
Die positiven Elemente: Was es raushaut sind die Kollegen und einige Bereichsleiter. Ohne Sie würde die Arbeit dort mehr einer theoretischen Ideenfabrik gleichen, sie machen den Arbeitstag gut und sorgen für gute Laune trotz stetigem Druck. Man wird gefordert, was mir persönlich gefällt.

Kommunikation

Es gibt sehr viele Jour Fixe Termine in denen sehr unkonstruktiv über die Woche und die Aufgaben berichtet und geredet wird. Während eine Person ihre Gefühleindrücke und Privatgespräche auf Veranstaltungen mit der Menge teilen darf, werden andere ermahnt sich kurz zu halten (auch bei wichtigeren Themen), damit die Zeit eingehalten wird. Da sollte definitiv eine strengere Hand die Gesprächsführung- und moderation übernehmen. Ebenso ist die Kommunikation unter den verschiedenen Bereichen mittelmäßig bis schlecht, von jedem Bereich wird bei Anfragen/Nachfragen oft im Affekt die schlechteste Absicht vermutet, es wird viel getuschelt.

Gleichsam gibt es regelrechte Wissensinseln (einzelne Personen), die sehr nett und freundlich versuchen, alle im Betrieb auf den gleichen Stand zu bekommen - oft leider vergebens. Die informelle Kommunikation innerhalb der Bereiche läuft aber gut. Die Kollegen wissen schon, an wen sie sich halten müssen. Die Bereichsleitung in meinem Bereich war immer bemüht, wertschätzend zu sein und Teamplay als Priorität zu behandeln. Da funkt nur manchmal die Unternehmensstruktur dazwischen.

Kollegenzusammenhalt

Top. Selbst wenn es zwischen den Bereichen im Arbeitskontext durchaus kommunikative Probleme gibt, ist man Privat meist auf gutem Fuß. Ich habe sehr viele Kollegen und Kolleginnen schätzen gelernt und durfte an ihnen und mit ihnen wachsen. Hier ist Lob angebracht: Danke, dass das Unternehmen solch interessante, inspirierende und tatkräftige Mitarbeitende einstellt!

Work-Life-Balance

Was die Work-Life-Balance angeht finde ich kaum kritische Worte: Es gibt eine 40% alternierende Telearbeit-Regelung, die in den Sommerferien aufgrund der fehlenden Betreuungsmöglichkeiten für Familien auf 60% angehoben wird. Ich hatte nie Probleme mit der Einreichung von Urlaub oder Freizeitausgleich. Halbe Tage im Home Office zu sitzen ist ebenfalls möglich. Das einzige, was dabei beachtet werden muss, ist die Kernarbeitszeit, und das sollte nun wirklich nicht zu viel verlangt sein.

Vorgesetztenverhalten

Hier müsste jede Person eigentlich ihre eigene Bewertung bekommen, weswegen ich mich auf drei Sterne beschränke - von teils unterirdisch bis aufopfernd ist alles dabei.

Interessante Aufgaben

Ich wurde selten so gefordert wie bei hannoverimpuls. Das mag einige abschrecken, mich hat es das teilweise auch. Aber die Dinge, die ich über die Arbeit und auch über mich dabei gelernt habe, weiß ich sehr zu schätzen. Es hat mich als Person enorm nach vorn gebracht und mein Portfolio sehr erweitert.

Gleichberechtigung

Gläserne Decke ahoi – Frauen werden strukturell schlechter bezahlt als Männer. Ebenso werden Neuankömmlinge besser bezahlt als treu gebliebene Mitabreitende. Wieso das demotivierend für die gesamte Belegschaft ist scheint aber nicht klar zu sein, da es nicht erwünscht ist, über Gehalt zu sprechen (die Frage nach dem 'Wieso?' erübrigt sich an der Stelle).

Arbeitsbedingungen

An und für sich hat jeder Mitarbeitende eine gute Grundausstattung mit eigenem Laptop und eigenem Standtelefon. Diensthandys gibt es nicht genügend, weswegen einige im Team keins haben, auch wenn sie es bräuchten. Gearbeitet wird mit einer veralteten Version des Microsoft Office Pakets. Da das Unternehmen an einer viel befahrenen Straße liegt, kann es im Sommer schon stickig werden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Einzelne Leute im Unternehmen sind sehr hinterher, den Rest der Belegschaft auf eine umweltfreundlichere Arbeitsweise hinzuweisen.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist recht unterschiedlich und ungleich verteilt. Ansonsten gibt es aber Erholungspauschalen und auch variables Gehalt.

Image

Da scheiden sich die Geister – einige sagen, dass sie nie wieder so einen Job finden, andere können es nicht abwarten zu gehen. Grundsätzlich ist das Image von außen aber recht gut. Daran wird auch stetig gearbeitet.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsmaßnahmen können besprochen werden. Manchmal werden auch Weiterbildungsmaßnahmen an bestimme Mitarbeitende verteilt. Karriere ist eher Fehlanzeige – da wo du bist, bleibst du im besten Fall auch.


Umgang mit älteren Kollegen

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