Intensives Training in Stressresistenz und Konfliktmanagement
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die fehlende Wertschätzung und die Beurteilung über das optische.
Und nicht zu vergessen die fehlende Kompetenz ein netter Mensch zu sein.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Wertschätzung gegenüber Mitarbeitenden, realistische Arbeitsbelastung und eine klare Trennung zwischen Arbeits- und Privatzeit wären mal angemessen.
Arbeitsatmosphäre
Das Team selbst war klasse. Die Arbeitsatmosphäre wurde jedoch erheblich durch toleriertes toxisches Verhalten einzelner Personen und fehlendes Eingreifen der Führungsebene beeinträchtigt.
Image
Das Image nach außen war deutlich besser als die tatsächlichen internen Strukturen. Da liegen wirklich Welten zwischen.
Work-Life-Balance
Eine gesunde Work-Life-Balance war unter diesen Bedingungen nicht möglich. Überstunden galten als „normal“, wurden nie anerkannt, und es bestand die Erwartung, auch außerhalb der Arbeitszeiten jederzeit erreichbar zu sein. Die wirkte sich spürbar auf das Privatleben und die psychische Erholung aus.
Karriere/Weiterbildung
Entwicklung wurde nicht aktiv gefördert. Weiterbildungen wurden nur vereinzelt unterstützt, ohne faire Struktur.
Gehalt/Benefits
Die Bezahlung lag (bei manchen) unter branchenüblichen Erwartungen und wurde dem Arbeitsbelastung nicht gerecht. Zusatzleistungen oder Anerkennung in Form von Benefits gibt es nicht. Angeboten wird es dir, doch umgesetzt wird es nie.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung spielten im betrieblichen Handeln praktisch keine Rolle.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Mitarbeitenden war hoch, da das Team häufig eigenständig dafür sorgen musste, dass grundlegende Standards von Respekt, Professionalität und Umgang gewahrt blieben.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt nicht viele älteren Mitarbeiter, einerseits weil sie garnicht eingestellt werden weil sie optisch nicht ins Bild passen, und zweitens würde es kein älterer Mitarbeiter dort aushalten zwischen den Kleinkindern in der Führungsebene.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten, insbesondere des CEO, war geprägt von mangelnder Wertschätzung, fehlender Unterstützung und wenig konstruktiver Führung. Anliegen der Mitarbeitenden wurden häufig nicht ernst genommen oder blieben unbeachtet.
Statt Orientierung, Unterstützung und Lösungsansätzen zu bieten, wurden Probleme einfach ignoriert und belächelt.
Hauptsache du machst als Arbeitnehmer Geld, alles andere ist hier nicht von Relevanz.
Arbeitsbedingungen
Optisch kann man nichts kritisieren. Die Praxen haben alle ein tolles Erscheinungsbild, allerdings wird dadurch an anderen Stellen gespart und viele Möglichkeiten für abwechslungsreiches Arbeiten mit verschiedenen Materialien ist nicht gegeben.
Kommunikation
Teilweise blieb Kommunikation trotz konkreter Anfragen vollständig aus, wodurch Mitarbeitende im Arbeitsalltag ohne Orientierung oder Unterstützung gelassen wurden.
Auf Anfragen wurde zum Teil gar nicht reagiert, wodurch der Eindruck entstand, bewusst ignoriert zu werden.
Gleichberechtigung
Frauen wurden hier als eher Minderwertig angesehen, wenn du dem Beuteschema des Chefs entsprichst, hast du eher nochmal einen Vorteil. Ansonsten wird die Meinung der Männer doppelt gezählt.
Interessante Aufgaben
Es gab eine große Menge an Aufgaben, darunter auch fachfremde Tätigkeiten wie Reinigungsarbeiten, die offensichtlich zur Kosteneinsparung übernommen werden mussten. Viele Aufgaben entsprachen nicht dem eigentlichen Berufsbild.
Zusätzliche Verantwortungsbereiche, etwa in Leitungs- oder Managementfunktionen, waren nicht klar in der Stellenbeschreibung definiert und konnten jederzeit erweitert werden. Gleichzeitig standen diese Tätigkeiten unter ständiger kritischer Beobachtung, ohne dass klare Erwartungen oder konstruktives Feedback vermittelt wurden.
Unabhängig vom persönlichen Einsatz oder Qualitätsanspruch war es kaum möglich, den Anforderungen gerecht zu werden, was die Motivation erheblich beeinträchtigte.