Arbeitgeber mit Nervenkitzel
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Flexibilität sich seinen Arbeitstag recht flexibel gestalten zu können und bei guter Arbeit sich nicht kontrolliert zu fühlen.
Im Büro gibt es eine Vielzahl an kostenlosen Getränken und eine super Kaffeemaschine.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vor allem das menschliche Miteinander entspricht nicht meinen Vorstellungen von einem angenehmen Arbeitsumfeld.
Doppelmoral viel, auf Augenhöhe miteinander sein wird zwar alle 3 Monate gepredigt, aber nicht umgesetzt.
Arbeit ist teilweise ungleichmäßig auf die einzelnen Mitarbeiter verteilt, da Mitarbeiter "mitgeschliffen" werden.
Verbesserungsvorschläge
Inkorrektes Verhalten muss sofortige Konsequenzen haben, damit sich die große Menge nicht mitreißen lässt.
Das gilt sowohl für den sozialen Umgang, als auch für Zuverlässigkeit.
Arbeitsatmosphäre
Innerhalb der einzelnen Teams herrscht überwiegend eine gute Atmosphäre.
Konkurrenzdenken sorgt nicht selten für schlechte Stimmung.
Auch, dass Vorgesetzte ihrer Vorbildfunktion nicht immer nachkommen, sorgt für eine unangenehme Stimmung.
Wer in der HV arbeitet braucht ein dickes Fell.
Das Schlechtmachen von einzelnen Mitarbeitern und Unfriedenstiften bleibt konsequenzfrei.
Teilweise würde ich sogar von einem toxischen Arbeitsumfeld sprechen, da Mitarbeiter, die sich nicht korrekt verhalten sogar noch supportet werden.
Innerhalb der letzten 2 Jahre gab es (gefühlt) quartalsweise die nächste Transformation. Nervenkitzel pur und planloses Umherirren.
Tendenz steigend.
Work-Life-Balance
Das Thema "Work-Life-Balance" hängt stark von der eigenen Organisation und Fähigkeit von Abgrenzung ab.
Es kommt vor, dass zu viel Arbeit beim einzelnen Mitarbeiter abgeladen wird, weil Bereichsleiter/innen nicht immer ein Gefühl von Auslastung haben - da muss man sich abgrenzen.
Generell gibt es die Möglichkeit 3 Tage/Woche im Homeoffice zu arbeiten. Persönliche Umstände werden erkannt, sodass man teilweise auch 5 Tage/Woche von Zuhause aus arbeiten kann.
Anhängig ist das vor allem vom Arbeitsweg.
Karriere/Weiterbildung
Die Möglichkeit der Weiterbildung hängt vom Team und des Vorgesetzen ab.
Zudem von der Eigeninitiative, was selbstverständlich sein muss.
Weiterbildungen, die sich rechtfertigen lassen, werden in der Regel vom Arbeitgeber finanziert und unterstützt.
Zudem gibt es die Möglichkeit an kleinere Schulungsthemen auf einem zentralen "Learingcampus" jeder Zeit kostenlos teilzunehmen.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der einzelnen Abteilungen gilt generell ein guter Zusammenhalt, wobei das auch stark von der direkten Führungskraft abhängig ist.
Wenn es drauf ankommt, stehen Mitarbeiter füreinander ein und unterstützen sich.
Ausnahmen gibt es immer.
Umgang mit älteren Kollegen
Nie etwas Negatives mitbekommen.
Vorgesetztenverhalten
Auf Grund der vielen einzelnen Abteilungen kann zum Vorgesetztenverhalten keine einheitliche Aussage getroffen werden.
Hier ist das Feld bunt gemischt.
Vom Vorgesetzen auf Augenhöhe bis zum intriganten Chef ist alles dabei.
Arbeitsbedingungen
Die grundsätzlichen Arbeitsbedingungen sind als gut zu bewerten.
Wenn man genauer hinschaut, sieht man, dass es einige Mitarbeiter/innen gibt, die auch nach langer Einarbeitung technisch nicht in der Lage sind ihre Arbeit zu erfüllen.
Das sorgt für Überlastung und stressigen Situation in der Projekten, welche eigentlich vermeidbar wären.
Das Arbeiten im Büro ist für mich persönlich teilweise anstrengend, da es wenig Einzelarbeitsplätze gibt, welche für schwierige Kundensituationen (auch spontan) nötig wären.
Kommunikation
Die Kommunikation innerhalb der HV ist stark verbesserungsbedürftig.
Es kommt regelmäßig vor, dass Emails ignoriert werden und für immer unbeantwortet bleiben.
Das liegt an der persönlichen Einstellung vieler Mitarbeiter.
Änderungen, die bereichsübergreifend gelten, werden per Flurfunk kommuniziert und man wartet Wochen auch offiziell Kommunikation.
Außerdem wir viel übereinander, statt miteinander, gesprochen.
Das fängt beim einzelnen Mitarbeiter an und hört im Management auf. Wenn aufgezeigt wird, dass Kommunikationswege nicht korrekt gelaufen sind, bleibt das konsequenzfrei.
Innerhalb der einzelnen Teams ist das teilweise deutlich besser.
Die zuvor genannten Punkte sorgen für Verunsicherungen und Nervenkitzel am Arbeitsplatz.
Gehalt/Benefits
Gute Mitarbeiter/innen müssen sich hart für eine Gehaltserhöhung/Anpassung einsetzen.
Außerdem kommt es vor, dass Tätigkeiten eingefordert werden, welche nicht der Stellenbeschreibung entsprechen und welche nach gewisser Betriebszugehörigkeit finanziell nicht anerkannt werden.
Auch hier muss man sich abgrenzen, wenn man sich nicht ausnutzen lassen möchte.
Gleichberechtigung
Leider kommt es immer wieder vor, dass vor allem Mitarbeiter mit starken Umsätzen/Zahlen sich mehr rausnehmen dürfen, als andere.
Das Management besteht zu 100% aus Männern.
Im Feld der Bereichsleiter/innen liegt der Anteil von Männern bei schätzungsweise 70%.
Als Frau musst man sich in der dominierten Männerwelt erstmal beweisen.
Interessante Aufgaben
Unter dem Strich ist es davon abhängig wie offen man für neue Themen ist und wie sehr man diese auch einfordert.

