Idealer Pausenfüller aber keine Perspektive für die Zukunft.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliche teils überpünktliche Bezahlung. Überdurchschnittlicher Urlaubstageanspruch.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das keiner miteinander redet und niemand mal präsenz zeigt. Es werden keine änderungen oder verbesserungen, von denen sowohl die Angestellten als auch die Kunden bzw. Endverbraucher provitieren, vorgenommen.
Verbesserungsvorschläge
Das komplette Unternehmen umkrempeln und mal miteinander reden und als Team auftreten. Und der Stadt mal die Augen öffnen und den Gesellschaftlichen Verfall der Stadt und des Unternehmens beibringen.
Arbeitsatmosphäre
Jeder arbeitet für sich und anders. Betrieblich kommt man sowieso kaum mal in Gesellschaft von den Kollegium.
Kommunikation
Wir müssen alle zusammen arbeiten aber es redet einfach keiner miteinander. Man ist praktisch ein ca. 750 Mann starker ein-Personen Betrieb.
Kollegenzusammenhalt
Die wenigen die miteinander klar kommen haben die meiste Zeit ihres Arbeitslebens schon "hinter sich". Es gibt die typischen 5 bis 8 köpfigen "Teams" und der rest kämpft für sich alleine.
Work-Life-Balance
Das kann man gleich knicken. Aber das ist vollkommen "normal" in dem Mehrschichtsystem. Aber selbst da kann man betriebliche Regelungen und Räume schaffen, aber die die das verbessern möchten bzw. ändern werden durch betriebliche Strukturen zum andersdenken und handeln gebracht.
Vorgesetztenverhalten
Wenn das gemeine Fußvolk seine aufgetragene Arbeit erledigt kommt es so gut wie nie mit den Obrigkeiten in kontakt. Nicht mal bei einem Personalwechsel in niedrigen Führungspositionen bekommt man diese zu gesicht.
Interessante Aufgaben
Auch wenn die Tätigkeiten sich auf ein minimum an abwechslung beschränken ist man immer mit interessanten Aufgaben konfrontiert.
Gleichberechtigung
Da kann man nichts sagen aber auch kein wunder in zeiten wo man jeden AG verklagen kann, nur weil 1 von 100 den Satz falsch interpretiert hat.
Umgang mit älteren Kollegen
Wie gesagt, die älteren sind sollange dabei das sich ein wechsel trotz der teilweise utopischen Arbeitssituationen nicht mehr lohnt. Dementsprechend ist das Durchschnittsalter auch sehr hoch.
Arbeitsbedingungen
Man arbeitet alleine und für sich und muss teilweise arbeiten erledigen für die andere zuständig sind und dafür bezahlt werden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Da dies ein Städtisches Unternehmen ist und sehr viele Gelder vom Staat, Land oder der Kommune bereutgestellt werden wird dementsprechend darauf geachtet das man als "Vorzeigeunternehmen" ein gutes Vorbild ist und gewissermaßen ein Vorreiter ist.
Gehalt/Benefits
Das einzig positive ist die pünktliche, teilweise überpünktliche bezahlung. Das man in dieser Branche mehr verdient hätte, ist nicht die Schuld des unternehmens. Ein 13. Gehalt ist ebenso drin wie angemessene Zuschlags bzw. Abschlagszahlung.
Image
Während man seine Tätigkeit ausübt ist dies die einzige Situation in der es sich lohnt die Uniform zu tragen. Aber vor, nach oder auf oder vom weg zum Dienst oder Heimweg ist es besser das man sich "zivil" kleidet, weil man sich einfach schämt dieses Unternehmen zu repräsentieren. Weil der Service auf einer Seite extem nachlässig und auf der anderen völlig übertrieben ist, Preis/Leistung stimmen nicht ganz, die Zuverlässigkeit ist noch sehr ausbaufähig und der optische und technische Eindruck der Fahrzeuge lässt sehr zu wünschen übrig.
Karriere/Weiterbildung
Leistung zählt nicht. Entweder hat man einen bestimmten Zunamen oder gibt sich mit Personen ab die dem höheren Kreis angehören. Wenn gewisse Personen ihren Gönner verlieren und wieder unten landen, sind diese dann nach geraumer Zeit "verschwunden".