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Havelländische Eisenbahn AGals Arbeitgeber

Deutschland,  5 Standorte Branche Sonstige Branchen
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Havelländische Eisenbahn AGHavelländische Eisenbahn AGHavelländische Eisenbahn AG

Bewertungsdurchschnitte

  • 29 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (21)
    72.413793103448%
    Gut (4)
    13.793103448276%
    Befriedigend (1)
    3.448275862069%
    Genügend (3)
    10.344827586207%
    3,99
  • 2 Bewerber sagen

    Sehr gut (0)
    0%
    Gut (0)
    0%
    Befriedigend (0)
    0%
    Genügend (2)
    100%
    1,20
  • 2 Azubis sagen

    Sehr gut (2)
    100%
    Gut (0)
    0%
    Befriedigend (0)
    0%
    Genügend (0)
    0%
    4,89

Firmenübersicht

Gegründet 1892, blickt die Havelländische Eisenbahn AG, ein privates Eisenbahnverkehrsunternehmen, auf eine lange Firmentradition zurück. Wir verstehen uns als Qualitätsdienstleister mit einem hohen Anspruch an Kundenzufriedenheit, Flexibilität, Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit. Unser Fahrzeugpark gehört zu den modernsten Flotten in Deutschland. So werden wir zeitnah als erstes Eisenbahnverkehrsunternehmen in Europa eine schwerlastfähige Hybridlokomotive einsetzen. Unser besonderer Fokus liegt auf Schwerlastverkehr und Gefahrgutverkehr. Hier Realisieren wir in 2018 eine Transprtleistung von mehr als 1,5 Mrd. Nettotonnenkilometer.
Unser Geschäft betreiben wir derzeit von fünf verschiedenen Standorten in Deutschland. Als Eisenbahninfrastrukturunternehmen betreiben wir etwa 100 Kilometer Gleisanlagen.

NEUES FEATURE!

Wie ist es wirklich, hier zu arbeiten? Bewerte die Unternehmenskultur und hilf anderen, einen besseren Einblick zu bekommen.

UNTERNEHMENSKULTUR BEWERTEN

Kennzahlen

Umsatz

50 Mio. € in 2018

Mitarbeiter

195

Unternehmensinfo

Wer wir sind

Produkte, Services, Leistungen

Wir decken sämtliche Bereiche des Schienengüterverkehrs ab. Besondere Expertise besitzen wir im Schwerlastbereich (Schüttgüter) sowie bei Gefahrgütern und Spezialtransporten. Für unsere Kunden sind wir täglich deutschlandweit unterwegs. Internationale Verkehre realisieren wir in angrenzende europäische Staaten, insbesondere nach Polen und Tschechien.
Wir bieten ebenfalls Transporte im Nahbereich an und betreiben Werkbahnen unserer Kunden. Unsere firmeneigene Instandhaltung betreibt mit etwa 20 Mitarbeitern 3 Werkstätten, welche auch über mobile Einsatzfahrzeuge verfügen.

Perspektiven für die Zukunft

Wir streben weiterhin ein kontinuierliches Firmenwachstum an, das von Stabilität und Nachhaltigkeit gekennzeichnet ist. Die Ausbildung und Gewinnung von Fachkräften ist dabei ein wichtiger Erfolgsfaktor.

Benefits

Tarifgebunden mit:

  • 13. Monatsgehalt
  • verschiedene Zulagen gemäß Tarif
  • Leistungs- und Treueprämie
  • Betriebliche Altersvorsorge
  • 30 Tage Urlaub
  • Gewinnbeteiligung bei gutem Unternehmensergebnissen
  • Kindergartenzuschuß
  • Flexible Arbeitszeiten innerhalb der Verwaltung
  • Ruhetagsplan, Handys und Tablets für Triebfahrzeugführer
  • Dienstkleidung wird gestellt
  • Gesundheitsangebote
  • Betriebsarzt
  • Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Jahresauftaktveranstaltung
  • Sommerfest mit Familien
  • Parkplatz
  • gute Verkehrsanbindung

5 Standorte

Standorte Inland

Blankenburg (Harz)
Ansprechpartner: Holger Beesch
E-Mail: holger.beesch@hvle.de
Telefon +49-(0)3944-3629212

Celle
Ansprechpartner: Peter Suhm
E-Mail: peter.suhm@hvle.de
Telefon +49 (0) 5141 97 408–20

Hennigsdorf
Ansprechpartner: Tilo Zinn
E-Mail: tilo.zinn@hvle.de
Telefon +49 (0) 3302 49 402-48

Wustermark
Ansprechpartner: Armin Müller (Eisenbahnbetriebsleiter – Infrastruktur)
E-Mail: armin.mueller@hvle.de
Telefon +49 (0) 30 37 59 81-42

Berlin - Spandau - Johannisstift
Ansprechpartner: Sirko Kerstan
E-Mail: sirko.kerstan@hvle.de
Telefon +49 (0) 30 37 59 81-76

Für Bewerber

Wen wir suchen

Aufgabengebiete

Willkommen sind bei uns engagierte Eisenbahnliebhaber und alle, die es gerne werden wollen, wie
z.B Triebfahrzeugführer/in, Rangierleiter/in und Mitarbeiter/ in im Werkstattbereich. Darüber hinaus suchen wir kontinuierlich Verstärkung in der Leitstelle und in allen technischen und kaufmännischen Verwaltungsbereichen.

Gesuchte Studiengänge

unter anderem Verkehrswesen

Was wir bieten

Was macht es besonders, für uns zu arbeiten?

Bei der Havelländischen Eisenbahn AG können Sie eigenverantwortlich arbeiten. Wir sind als Arbeitgeber den guten Ideen unserer Mitarbeiter gegenüber immer aufgeschlossen. Auch bei Mitarbeitern im Betriebsbereich (z.B. Lokführer) versuchen wir, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten. An allen Standorten, deutschlandweit, haben wir Lokführerstützpunkte.

Wie würden wir die Firmenkultur umschreiben?

gemeinsam stark - anspruchsvoll wachsend - sympathisch lenkend

Was sollten Bewerber noch über uns wissen?

Wir sind ein erfahrenes, tarifgebundenes Unternehmen und stetig auf der Suche nach qualifiziertem Personal. Wir eröffnen Ihnen durch gezielte Fort- und Weiterbildung interessante und individuelle Entwicklungsperspektiven. Ob auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz oder nach einer Festanstellung, gerne geben wir Ihnen Auskunft zu Ihren Fragen. Rufen Sie uns an.

Bewerbungstipps

Erwartungen an Bewerber

Eine gesunde Einstellung zum Beruf sollte die Basis sein. Wir transportieren im Auftrag unserer Kunden eine Menge Güter. Hier benötigen wir zuverlässiges und verantwortungsbewusstes Personal in allen Unternehmensbereichen.
Wenn Sie Interesse an einer Mitarbeit haben und unser Team bereichern wollen, senden Sie bitte ein persönliches Anschreiben mit einem klar gegliederten Lebenslauf, relevanten Schul- und Arbeitszeugnissen, Ihren Gehaltsvorstellungen, vollständigen Kontaktdaten sowie weiteren wichtigen Bescheinigungen und Zertifikate, am Besten per E-Mail an jobs@hvle.de.
Auch Bewerbungen von Schwerbehinderten sind uns willkommen.

Unser Rat an Bewerber

Wir wollen unsere Bewerber und Bewerberinnen von Anfang an bestmöglich betreuen. Dafür ist es wichtig, dass wir vollständige Bewerbungsunterlagen mit allen wichtigen Unterlagen erhalten. Schon beim Bewerbungsanschreiben sollten Sie überlegen, was Sie für uns interessant macht. Was lieben Sie an ihrem Beruf? Oder wie stellen Sie sich ihren künftigen Beruf vor? Bei einer Bewerbung per E-Mail benennen Sie bitte in der Betreff-Zeile die Tätigkeit, auf die Sie sich bewerben möchteten. Verwenden Sie übliche Dateiformate, wie PDF, Word, JPEG. Sollten Sie Fragen haben, scheuen Sie bitte nicht, die Mitarbeiterinnen aus der Personalabteilung zu kontaktieren. Interessierte Lokführer/in können sich für einen ersten Austausch ganz unbürokratisch an die Standortleiter vor Ort wenden. Und das Wichtigste zum Schluss: Bleiben Sie authentisch, denn wir wollen Sie so kennenlernen, wie Sie sind, weil wir auf eine langfristige Zusammenarbeit abzielen.

Bevorzugte Bewerbungsform

Wir lesen Bewerbungen besonders gern per E-Mail. Wir haben gleich zwei E-Mailadressen jobs@hvle.de und Bewerbung@hvle.de. Egal, welche Sie nutzen, wir lesen alle Bewerbungen mit Bedacht und Sorgfalt. Auch solche, die auf dem Postweg zu uns kommen.

Auswahlverfahren

Nach einer Bewerbung erhalten alle unserer Bewerber eine automatische Eingangsbestätigung per E-Mail oder postalisch, je nach Bewerbungsart. Jede Bewerbung prüfen wir sorgfältig. Wenn uns die Bewerbung neugierig macht, laden wir zu einem Vorstellungsgespräch ein. Es werden ein bis zwei Gespräche geführt, je nach Position. Interessierte Lokführer bzw. Lokführerinnen müssen zudem einen Einstellungstest absolvieren. Wenn wir uns für Sie entscheiden, erhalten Sie von uns ein schriftliches Vertragsangebot und wir besprechen gemeinsam die weiteren Schritte. Sollten wir uns nicht für Sie entscheiden, erhalten Sie zeitnah eine Information von uns.

Havelländische Eisenbahn AG Erfahrungsberichte

Bewertungen - Was Mitarbeiter sagen

3,99 Mitarbeiter
1,20 Bewerber
4,89 Azubis
  • 04.März 2019
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Ich kann hier nur meinen persönlichen Eindruck meiner Abteilung wiedergeben.
Aufgrund der extremen räumlichen Enge und dem ständigen Kommen und Gehen herrschte meist eine unruhige und hektische Arbeitsatmosphäre. Bei Telefonaten verstand man oft sein eigenes Wort nicht.
Durch das Verhalten des Vorgesetzten, dass mir gegenüber von Beginn an durch Misstrauen und Intoleranz gegenüber anderen Denk- und Vorgehensweisen geprägt war, kann ich die Arbeitsatmosphäre nur als angespannt, demotivierend und frustrierend bezeichnen.

Vorgesetztenverhalten

Mein persönlicher Eindruck: Unterirdisch. Umgangston war von Beginn an hektisch, genervt, unfreundlich und alles andere als wertschätzend.
Andere technische Lösungswege oder Vorschläge wurden nicht akzeptiert. Es wurde von mir erwartet, dieselbe Denk-, Arbeits- und Ausdrucksweise zu haben. Für mich bedeutete das, dass ich mich persönlich und meine Erfahrungen nicht einbringen durfte, was ich als sehr demotivierend empfand.
Von Beginn an wurde mir mit Misstrauen begegnet. Zitat bei einem Meeting mit einem externen (!) Dienstleister: „Ich vertraue keinem Bewerber. Vertrauen muss man sich erst verdienen.“ In der Praxis bedeutete es, dass z.B. Zugangsdaten, die ich zur Lösung der täglichen Aufgaben benötigte mir nur sehr zögerlich herausgegeben wurden und mir hier „Übermotivation“ vorgeworfen wurde. („Du stehst mit durchdrehenden Rädern am Start!“) Somit musste ich in den ersten Wochen ständig danach fragen und bitten, was jedoch nicht gewünscht war (s.o. "Umgangston"). Das war für mich mehr als frustrierend.

Kollegenzusammenhalt

Freundlich hilfsbereit, aber teilweise herablassend und oberlehrerhaft.

Interessante Aufgaben

Nein, es sei denn, man hat Interesse an halbfertigen Strukturen und Projekten, die man jedoch ohne „Herrschaftswissen“ auch nicht überblicken kann.

Kommunikation

Innerhalb der Abteilung: Hauptsächlich zwischen Tür und Angel oder durch Telefonate – oft vom Auto aus – und dann auch nur im Telegrammstil. Regelmäßige Meetings gab es kaum.
Es gab weder einen Einarbeitungsplan für mich, noch existiert eine IT-Dokumentation bzw. ein Notfallhandbuch zum evtl. Selbststudium.
Für die Einarbeitung wäre somit eine strukturierte Kommunikation und eine enge Zusammenarbeit mit dem Vorgesetzten zwingend erforderlich gewesen, was aber nicht der Fall war.
Meiner Erfahrung nach wird Kritik nicht direkt und unter 4 Augen geäußert. Stattdessen werden Meetings mit der Personal-Abteilung „als neutralen Zeugen“ angesetzt. (Warum nicht jemand vom Betriebsrat oder Kollege X aus dem Einkauf, der Buchhaltung oä.?) Somit wird alles „an die große Glocke gehangen“ und direkt an die Personalabteilung/Geschäftsleitung weitergegeben. Abteilungsinterne Lösungen oder konstruktive Kritik werden nicht angestrebt.

Karriere / Weiterbildung

Zumindest die Abteilungsleitung nahm an Weiterbildungsmaßnahmen teil.
Von der Möglichkeit weiterqualifizierender Schulungen für die Mitarbeiter im IT-Bereich habe ich nichts mitbekommen.

Arbeitsbedingungen

Viel zu beengt. Bis zu vier Personen in einem zu kleinen Baucontainer-Büro – Abhilfe nicht in Sicht. Dazu kamen häufig Störungen durch Mitarbeiter, die nur mal auf ne Tasse Kaffee vorbeikamen oder spontan mit einem Problem vor der Tür standen, anstatt das hierfür vorgesehene Ticketsystem zu nutzen. Ein konzentriertes und strukturiertes Arbeiten war somit nicht gegeben, was u.a. auch zu einer unverhältnismäßig langen Bearbeitungszeit der Serviceanfragen beitrug.
Der Berg an nicht abgeschlossenen Projekten erforderte ständige Nach- bzw. Ausbesserungsarbeiten, wobei keine abschließenden Lösungen erreicht wurden.
Strukturiertes, planvolles Arbeiten: Fehlanzeige.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Sozial ist anders. Ich wurde aus einem bestehenden, ungekündigten Arbeitsverhältnis abgeworben. Sicherlich ist es immer ein Risiko – für beide Seiten. Aber die Kommunikationsprobleme mit der Abteilungsleitung hätten mit etwas gutem Willen, weniger Intoleranz und klaren Absprachen sicherlich gelöst werden können. So etwas wie „Welpenschutz“ gab es nicht. Stattdessen: Kündigung nach vier Monaten, wovon zusammengerechnet gerade mal 5-6 Wochen eine Zusammenarbeit gegeben war. Hier hätte ich von einem Arbeitgeber, der sich auch einer sozialen Verantwortung bewusst ist, erwartet, sich vermittelnd und konfliktlösend einzubringen.
Mein persönlicher Eindruck war schon recht früh nach meinem Einstieg, dass die hier neu geschaffene Position scheinbar nicht durch die Abteilungsleitung selbst gewünscht war, sondern vermutlich eher seitens der Geschäftsleitung, um Ordnung in Chaos zu bringen. Anders kann ich mir das von Anfang an ablehnende Verhalten und den Umgangston hier nicht erklären.

Work-Life-Balance

Ein Mitarbeiter hatte mehr als 18 Monate keinen Urlaub, "weil so viel zu tun war." Soviel zur Work-Life-Balance. Überstunden sind an der Tagesordnung und können nur sehr schwer abgebummelt werden. Soweit ich es erlebt habe, gilt dies scheinbar nicht für die Abteilungsleitung.

Image

Man versucht, sich ein modernes und soziales Image nach außen zu geben. Entspricht aber nicht dem, was ich dort erlebt und gesehen habe.

Verbesserungsvorschläge

  • Es braucht seine Zeit, sich in einem neuen Arbeitsumfeld einzuarbeiten – insbesondere, wenn eine Abteilung derart chaotisch ist und die Stelle neu geschaffen wurde. Hierzu gehört auch zu lernen, wie der jeweils andere tickt und aufeinander zuzugehen. Eine Führungskraft, die ihre Denk- und Arbeitsweise als Maß aller Dinge sieht, nichts anderes gelten lässt und ihr Verhalten nicht selbst reflektieren kann/will, stellt in meinen Augen ein Anachronismus dar. Von Führungskräften sollte man eine gewisse Souveränität und Stressresistenz erwarten können. Darüber hinaus ist zusätzlich zur fachlichen Kompetenz eine soziale Kompetenz wirklich hilfreich. Es muss einen Einarbeitungsplan geben, an man sich orientieren kann. Auch und vor allem sollte eine wertschätzende Kommunikation hinsichtlich konkreter (!) Erwartungen und Zieldefinitionen geführt werden. Einem neuen Mitarbeiter mit ausdrücklichem Misstrauen zu begegnen ist kontraproduktiv.

Pro

Die Baucontainer sind wenigstens mit Klimaanlagen ausgestattet und die Kaffeemaschine ist gut.

Contra

Projekte sollten abgeschlossen sein, bevor neue gestartet werden. Die Masse an offenen Baustellen im IT-Bereich war wirklich beeindruckend – im negativen Sinn. Hierzu gehört sicherlich ein Verständnis seitens der Geschäftsleitung, aber in erster Linie jemand, der das entsprechend vermitteln kann. Das Prinzip, mit einem Minimum an Aufwand (Personal) ein Maximum an Ergebnissen (Projekten) zu erzielen ist falsch und führt zum „Verheizen“ der Mitarbeiter (siehe Work-Life-Balance).
Wie gut und fair ein Arbeitgeber ist kann man sehen, wenn das Arbeitsverhältnis beendet wurde. Die hier gelebte „Fire and forget“-Praxis, dass ich nach der Kündigung meinem Zeugnis (was kann an einem einfachen Arbeitszeugnis mehr als einen Monat dauern?) und der korrekten Auszahlung meiner Urlaubstage hinterherrennen musste, empfand ich mehr als unprofessionell. Durch die Verzögerungstaktik in Bezug auf das Zeugnis wurde es mir erschwert, mich neu zu bewerben.

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
1,00
Interessante Aufgaben
1,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
3,00
Umgang mit älteren Kollegen
2,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
2,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
1,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Parkplatz wird geboten Mitarbeiterhandy wird geboten
  • Firma
    Havelländische Eisenbahn AG
  • Stadt
    Berlin
  • Jobstatus
    Ex-Job seit 2019
  • Position/Hierarchie
    Management / Führungskraft
  • Unternehmensbereich
    IT

Kommentar des Arbeitgebers

Eine Probezeit dient immer beiden Seiten dazu, sich kennenzulernen und zu sehen, ob es auf Dauer passt. Wir bewerten die Vorkommnisse anders, als Sie sie dargestellt haben. Wir wünschen Ihnen für Ihre Zukunft beruflich wie auch privat weiterhin alles Gute und viel Erfolg.

Ulrike Stöhr
Personalabteilung Havelländische Eisenbahn AG

  • 04.Dez. 2018 (Geändert am 05.Dez. 2018)
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Anfangs war die Arbeitsatmosphäre noch halbwegs in Ordnung ,gut war sie nie .
Lob vom Vorgesetzten gibt es nicht ,stehts nach dem Motto nicht getadelt ist halb gelobt .
Fair geht es hier schon lang nicht mehr zu und das hat zu sehr viel Mißtrauen untereinander,als auch zu den Vorgesetzten geführt

Vorgesetztenverhalten

Wer nicht klar und verläßlich ist in seiner Aussage und schlecht führt ,nicht zu hört ,weil er nicht zu hören will und es auch nie gelernt hat ,bekommt schnell demotivierte Mitarbeiter .
Mitarbeiter die einst mit hohen Engagement bei der Sache waren ,sich aber immer mehr innerlich und jüngst per Kündigung vom Unternehmen verabschiedet haben.

Kollegenzusammenhalt

Nein Zusammenhalt gibt es nicht ,man hat schnell das Gefühl jeder denkt nur an sich .Die Tatsache das man irgenwie zusammenarbeitet ,bedeutet längst nicht das es sich hier um Teamarbeit handelt .Es sind grade bei den Quereinsteigern zuviel sehr spezielle Charaktäre darunter die zwar das Bahngeschäft nicht wirklich verstehen ,wollen aber mit ihrem beschränkten Horizont den Ton angeben .Im Zusammenhang mit der ohnehin starken Arbeitsbelastung führt das regelmäßig zu Konfilkten ,die auch bislang kein Vorgesetzter in den Griff bekam .Das Ganze ist auch der Tatsache geschuldet ,das man alles von der Straße einstellt was sich für Bahn interessiert ,ungeachtet der Qualifikation .Fachkräfte sind in diesem Sektor Mangelware .

Interessante Aufgaben

Die Herausforderung besteht darin , mit der meist einseitig verteilten Arbeitsbelastung zurecht zu kommen .Sei es die erwähnten Arbeitszeiten ,aber auch mit ständig defekten Fahrzeugen unterwegs sein zu müssen .Einflussnahme auf die Gestaltung des eigenen Aufgabengebiets sind eher beschränkt bis gar nicht vorhanden

Kommunikation

Es wird zwar regelmäßig per Mitarbeiterbrief oder per Mail über einige Vorgänge und Veränderungen informiert .Die Kommunikation im Alltag ist jedoch eine echte Niederlage .
Zu oft hat man das Gefühl das einem nicht zu gehört wird und irgendwie aneinander vorbei .

Gleichberechtigung

Ob die Frauen in dieser Firma die gleichen Chancen haben mag ich nicht beurteilen ,da diese allesamt ihre Tätigkeit im Büro verrichten

Umgang mit älteren Kollegen

Eingestellt wird quer Beet ungeachtet des Alters .Das ältere Kollegen nun besonders wertgeschätzt oder gar besonders gefördert werden ,kann ich nicht bestätigen

Karriere / Weiterbildung

Karriere haben oft nur Quereinsteiger gemacht,die von der Materie kaum Ahnung hatten .Also Karriere macht man hier üblicherweise nicht
Weiterbildung wird auf das beschränkt was vom EBA gefordert wird und das ist deutlich zu wenig ,wenn man den Vergleich zur DB oder ähnlich größeren EVU s macht .

Gehalt / Sozialleistungen

Auch wenn man sich mit einem neuen Tarifabschluß ab 2019 rühmt hingt das Gehalt im Vergleich zu anderen EVU s ,gemessen an der Verantwortung und der enorm hohen Arbeitsbelastung noch deutlich hinterher .Es wird einigermaßen pünktlich bezahlt ,aber im Laufe der letzten Jahre ist der Gehaltstag immer weiter nach hinten verlegt wurden .
Es gibt das 13.Monatsgehalt (100%vom Brutto) und es gibt eine betriebliche Altersvorsorge ,wo AG und AN einen monatl. Anteil in eine Pensionskasse einzahlt .Sparzulage zum Bausparen und zur Wohneigentumsförderung gibt es jedoch nicht .

Arbeitsbedingungen

Es gibt Sozialräume mit Duschen und WC ,Arbeits - und Sicherheitsbekleidung ,Tablett und Dienshandy das auch privat genutzt werden darf .Softwareaktualisierungen dauern aber oft ewig und sind nicht immer zu Dienstbeginn in der vorgesehenen Zeit zu schaffen .Weiterhin gibt es ganzjährig Mineralwasser und Kaffee frei .Kantine gibt es nicht .

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Eine Diesellok auch wenn sie noch so modern ist,wird nie Umweltfreundlich sein .Auch wenn man nun Hybridloks angeschafft hat ,ist deren Energiebilanz genauso schlecht ,da der meiste Strom in Deutschland noch aus Kohle und Atomkraftwerken kommt .Das ist unstrittig ,dazu gibt es zahlreiche Studien und so beruhigen diese halt nur das Gewissen .

Work-Life-Balance

den geplanten Jahresurlaub gibt es und kann auch so wie er beantragt und bestätigt wurde genommen werden .Das wars aber mit den guten Nachrichten .Freitag Nachmittag kommt der Dienstplan für die kommende Woche herraus und bei Rückfragen ist niemand mehr erreichbar .Planen kann man so gar nichts .Auf diese Weise sind schon etliche Beziehungen nachweislich zerbrochen .Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist beim Fahrpersonal gar nicht gegeben .
Es gibt Schichten die wenn sie geplant wurden schon länger sind ,als die vom Gesetzgeber vorgesehene Höchstgrenze der Arbeitszeit oder auch Schichten die wegen anderer Umstände ,wie Lokschaden völlig aus dem Ruder laufen und somit regelmäßig gegen das Arbeitszeitgesetz verstoßen und dann werden nachträglich Pausen eingepflegt ,die niemand gemacht hat ,damit es bei Kontrollen keine Beanstandungen gibt .Auch kommt es immer wieder mal vor das die Übergangszeiten von 11h auf 9h,manchmal auch darunter , herabgestzt wurden .

Image

Für den Kunden präsentiert man sich gern als Premiumanbieter und die Mitarbeiter versuchen ihr Bestes damit der Kunde die Firma auch so wahrnimmt .Angesichts der vielen Probleme die es gibt und womöglich nie gelöst werden und fehlender Resourcen ,sorgt das beim Fahrpersonal ,was letztlich das umsetzen soll, was im Büro so erdacht wurde, für Kopfschütteln und müdes lächeln .

Verbesserungsvorschläge

  • Die Firma ist einfach zu klein ,als mit den Großen der Branche mithalten zu können . Sie werden gut beraten wenn an der Führungsspitze gelernte Eisenbahner wären und nicht nur Manager,Kaufleute und Quereinsteiger .Die Probleme ,die es zweifels ohne gibt ,werden sie mittel und langfristig nicht in den Griff bekommen ,egal was sie auch veranstalten .Die Mitarbeiter laufen derzeit reihenweise weg .Es wird irgendwann darauf hinauslaufen zu retten was zu retten ist ,mit einem anderen EVU zu fusioniern oder ganz in der Versenkung zu verschwinden .Spätestens wenn die Aktionäre nervös werden .

Pro

positives sehe ich hier nicht mehr ,wer gehen möchte sollte das tun ,wer sich für Eisenbahn interessiert sollte es bei einem anderen EVU versuchen.

Contra

Zu hohe Arbeitsbelastung des Fahrpersonals ,immer wiederkehrende Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz ,die nicht Vereinbarkeit von Familie und Beruf ,das Vorgesetztenverhalten um nur die Spitze vom Eisberg zu nennen

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
1,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
2,00
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
2,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
2,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
2,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Essenszulagen wird geboten Betr. Altersvorsorge wird geboten Betriebsarzt wird geboten Coaching wird geboten Parkplatz wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten Firmenwagen wird geboten Mitarbeiterhandy wird geboten Mitarbeiterevents wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    Havelländische Eisenbahn AG
  • Stadt
    Berlin
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Produktion

Kommentar des Arbeitgebers

Wir bedauern, dass es Ihnen in unserem Unternehmen offensichtlich nicht gefallen hat. Auch wenn wir wissen, dass bei uns nicht alles perfekt ist, teilen wir Ihre Beurteilung der Situation im Unternehmen nicht. Die Erkenntnisse, die wir zuletzt aus einer anonymen Mitarbeiterbefragung hinsichtlich der psychischen Belastungen am Arbeitsplatz gewonnen haben, weichen sehr deutlich zum Positiven hin von Ihrer Bewertung ab. Auch kommen die Bewertungen anderer Mitarbeiter der HVLE auf kununu zu anderen Beurteilungen. Insbesondere Ihren Vorwurf geplanter und regelmäßiger Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz weisen wir entschieden zurück. Selbstverständlich hält sich die Havelländische Eisenbahn in jeder Hinsicht an bestehende Gesetze.

Daniela Neuse
Personalabteilung
Havelländische Eisenbahn AG

  • 10.Nov. 2018
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Insgesamt hauchzart noch gut. Details siehe weiter unten in der entsprechenden Kategorie.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe keine Konflikte mit meinen Vorgesetzten, daher drei von fünf Sterne als neutral gemeinte Bewertung.

Kollegenzusammenhalt

Exzellent. Mit Ausnahme der wenigen, leider in jedem Kollegium vorhandenen, Ausnahmen sind wir Lokführer eine Einheit und können uns darauf verlassen, daß niemand seinen Nächsten im Regen stehenläßt. Das gilt auch für die Zusammenarbeit mit der Betriebsleitung und der Werkstatt.

Interessante Aufgaben

"Interessant" ist Auslegungssache. Wir fahren Schwerlastzüge an der Grenze des technisch und betrieblich Machbaren - für den einen ist das reizvoll, für den anderen der absolute Horror. Für uns ist es normal, sich die Funkfernsteuerung umzuschnallen und "mal eben" den Zug in einem Handweichenbahnhof zurechtzurangieren. Die einen werden hier verständlicherweise Reißaus nehmen, die anderen mögen das halt. Ich finde es toll, an einem Tag eine Schicht rund um den Fernsehturm mit dem Kleindiesel zu fahren und am nächsten Tag vierhundert Kilometer abzureißen. Mir gefällt es, aber das ist Geschmackssache.

Kommunikation

Herausragend ist die sehr offene und vor allem regelmäßige Information durch die Vorstände. Mehrmals im Jahr erhalten die Arbeitnehmer einen Rundbrief, der operative und strategische Entscheidungen des Unternehmens erläutert. Das ist keinesfalls selbstverständlich. Zwischen dem Vorstand, dem "mittleren Management" und der operativen Basis bestehen aber massive Defizite im Informationsfluß.

Gleichberechtigung

Kann ich nicht beurteilen, daher drei von fünf.

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich nicht beurteilen, daher drei von fünf.

Karriere / Weiterbildung

Liegt dem Arbeitgeber ausgesprochen am Herzen. Jedem, der das Zeug dazu mitbringt, werden alle sinnvoll denkbaren Möglichkeiten angeboten und aktiv ans Herz gelegt.

Gehalt / Sozialleistungen

Am Markt gemessen ist das Gehalt unterdurchschnittlich. Abwerbeprämien, Zuschläge und Grundgehälter sind nicht mehr wettbewerbsfähig im Jahr 2018. Als kleiner, nicht an die Tarifverhandlungen gebundener Betrieb ist das natürlich schwer, aber bei den oben gegebenen Mängeln und dem wahnsinnig aufgeladenen Markt wird hier nur das gesetzlich Notwendige geboten. Ich habe in den letzten zwei Jahren übrigens nicht mal den Inflationsausgleich bekommen.

Davon abgesehen zweifele ich nicht eine Sekunde dran, daß ich bei Verlust der Fahrtauglichkeit nicht vom Arbeitgeber fallengelassen, sondern anderweitig eingesetzt werden würde.

Arbeitsbedingungen

Hier hat sich die Balance ins Negative verschoben. Bei der HVLE gab es mal Dinge wie freie Wahl der Arbeitsschutzbekleidung im Engelbert&Strauß-Katalog statt auf Lager liegender Jacken, bei denen klar ist, daß sie einem nicht passen werden. Oder vernünftige Dienstautos statt Skoda-Spar-Kompaktwagen, bei denen man sich nach 500 Kilometern sehnsüchtig fragt, was an den bisherigen Golfs denn eigentlich zu unvertretbar teuer war. Die diesbezüglichen Entscheider fahren sicherlich nicht den Rapid. Oder mein Favorit: "Gastfahrtverbindung liegt bei" auf dem Arbeitsauftrag und im Anhang die auf die Privatadresse zugeschnittene Reisemöglichkeit. Heute rufe ich vor jedem Dienstbeginn in der Firma an und frage, ob sich nicht nochmal irgenwas geändert hat - und ob mein Hotel überhaupt gebucht wurde. Und wer mich ablöst. Und wer der Rangierbegleiter ist. Und wer wieder wegfährt. Vor nicht allzu langer Zeit haben wir das noch souverän gelöst und dadurch dem Personal eine Arbeitsumgebung geboten, die einfach ein paar mehr Sterne hatte als anderswo - und in die man auch sehr gerne wieder hereingegangen ist. Heute ziehe ich eher den Kopf ein und fühle mich so wie bei jedem anderen Arbeitgeber auch.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Wir fahren mit Diesel unter Fahrdraht, weil es sich lohnt. Ist in Arbeit.

Work-Life-Balance

Mittlerweile leider nur noch eineinhalb von fünf Sternen. Klar, wir reden über einen Beruf im Verkehrswesen, dazu auch noch Cargo, und dann bei einer klassischen "Privatbahn". Das ist aber keine Entschuldigung dafür, daß die freitags herausgegebenen Wochenpläne für die Personale keinerlei Wert mehr besitzen und sich gefühlt jeder zweite Dienst völlig in seiner Zeitlage verschiebt. Ein auch nur im Ansatz planbares Privatleben ist derzeit nicht mehr möglich. Für die Kollegen mit Familie einfach untragbar - für mich als Single an der Schmerzgrenze. Was abseits dessen gut funktioniert, ist das Geben und Nehmen mit der Personalplanung. Insgesamt verschlechtert sich der Arbeitgeber hier leider massiv - das war vor drei Jahren noch ganz anders und "damals" ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal.

Image

Mein Berufsbild an sich hat kein "Image", und selbst wenn, hätte alles jenseits der DB eh keins. Daher drei von fünf als neutrale Bewertung.

Verbesserungsvorschläge

  • Wacht. Endlich. Auf. Die Leute rennen uns weg, und ihr merkt es echt nicht, oder?

Pro

Wir bieten immer noch einen attraktiven Lokführerjob für Enthusiasten und Menschen, die einen ordentlichen Job machen möchten und physisch sehen wollen, was sie vollbracht haben oder vollbringen.

Contra

Daß wir seit meinem Beginn in der Firma im Jahr 2015 gleichgeblieben sind bis zum Jahr 2017 und seitdem eine RASANTE Talfahrt angetreten haben.

Arbeitsatmosphäre
3,00
Vorgesetztenverhalten
3,00
Kollegenzusammenhalt
5,00
Interessante Aufgaben
4,00
Kommunikation
3,00
Gleichberechtigung
3,00
Umgang mit älteren Kollegen
3,00
Karriere / Weiterbildung
5,00
Gehalt / Sozialleistungen
2,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
3,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
3,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Betr. Altersvorsorge wird geboten Parkplatz wird geboten Mitarbeiterhandy wird geboten Internetnutzung wird geboten Hunde geduldet wird geboten
  • Firma
    Havelländische Eisenbahn AG
  • Stadt
    Berlin
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in

Kommentar des Arbeitgebers

Vielen Dank für die ausführliche und differenzierte Bewertung, die uns mit Sicherheit bei der Verbesserung verschiedener Sachverhalte weiterhelfen wird. In vielen Bereichen teilen wir Ihre Einschätzung der Situation und sehen ebenfalls die vorhandenen Problemen. Zu einigen Punkten möchten wir Anmerkungen machen. Kommunikation Wie Sie geschrieben haben, betreiben wir für die möglichst umfassende Information unserer Mitarbeiter einen hohen Aufwand. Die von Ihnen angesprochenen Probleme im Informationsfluss sehen wir an der einen oder anderen Stelle allerdings ebenfalls. Wie Sie im Titel bereits angedeutet haben, sind wir deutlich gewachsen und wollen auch noch weiterwachsen. Das ist aus unserer Sicht die Erklärung für einige Probleme. Damit der Informationsfluss verbessert wird bearbeiten wir derzeit eine Vielzahl von Themen (leider gibt es dafür nicht die eine allumfassende Lösung). Wir würden uns freuen, wenn Sie uns demnächst eine Rückmeldung geben würden, ob sich aus Ihrer Sicht etwas verbessert hat und wo gegebenenfalls noch Handlungsbedarf besteht. Gehalt/Sozialleistungen Sehr wichtig ist uns an dieser Stelle der Hinweis, dass wir tarifgebunden sind und gerade für die Lokführer die Tarifgehälter seit 2015 über unser Tarifniveau angehoben haben. Sie haben allerdings recht, dass aufgrund der Tarifbindung und der relativ langen Laufzeit des letzten Tarifvertrages in den letzten Monaten nur kleinere Erhöhungen stattgefunden haben. Der seit wenigen Wochen vorliegende Tarifabschluss unseres Arbeitgeberverbandes mit der Gewerkschaft EVG wird in 2019 in zwei Stufen zu einer Gehaltssteigerung von insgesamt 6,9% führen. Ende 2019 wird der bereits über Tarifniveau liegende Urlaubsanspruch von 30 Tagen für alle Mitarbeiter auf 31 Tage erhöht. Die ebenfalls heute über Tarifniveau liegenden Zuschläge werden wir zum 1.1.2019 ebenfalls erhöhen. Mit diesen Maßnahmen glauben wir, dass wir uns mit den Entgelten auf dem Marktniveau befinden. Arbeitsbedingungen Wir haben wie Sie erkannt, dass die Arbeitsaufträge verbessert werden müssen und haben mit der Ausschreibung einer neuen Stelle darauf reagiert. Auch hier würden wir uns freuen, wenn wir nach Etablierung dieser Stelle eine Rückmeldung bekommen würden, ob sich aus Ihrer Sicht etwas verbessert hat. Die von Ihnen angesprochenen Probleme bei den Poolwagen und der Arbeitsschutzkleidung sind dagegen neu für uns. Wir greifen die Themen gerne auf und werden uns hierzu intern abstimmen. Im Übrigen haben wir ja gerade eine Mitarbeiterbefragung zu den Belastungen am Arbeitsplatz durchgeführt. Wir sind gerade in den Überlegungen, wie wir die Ergebnisse der Befragung und auch die von Ihnen angesprochenen Themen auf der Jahresauftaktveranstaltung mit Ihnen und Ihren Kollegen diskutieren können. Umweltbewusstsein Wie von Ihnen angedeutet, haben wir vor gut eineinhalb Jahren 10 Hybridloks bestellt. Diese werden nach Zulassung ausgeliefert und in Betrieb genommen. Mit den neuen Loks sind wir in unserem Marktsegment Technologieführer, solange bis andere Bahnen nachziehen. Work-Life-Balance Die Anforderungen unserer Kunden an die Flexibilität sind sehr hoch. Dies führt heute tatsächlich zu relativ kurzen Vorlaufzeiten und vielen kurzfristigen Veränderungen bei den Dienstplänen. Zum einen führen wir mit unseren Kunden sehr kritische Gespräche zu ihrem Bestellverhalten, müssen dabei allerdings feststellen, dass auch unsere Kunden auf Anforderungen ihrer Kunden reagieren. Wir sind der Überzeugung, dass wir im Kundenverhalten Veränderungen erreichen können, aber dies wird aufgrund der vielfältigen Abhängigkeiten nicht sehr schnell gehen. In unserem eigenen Einflussbereich versuchen wir Regelungen zu finden, die den unterschiedlichen Ansprüchen unserer Mitarbeiter gerecht werden. Auch hierzu würden wir gerne auf dem Jahresauftakt mit Ihnen und Ihren Kollegen diskutieren, welche Ansätze am vielversprechendsten und von Ihnen gewünscht sind. Image Leider wird das Image der Branche in einem erheblichen Ausmaß durch den Marktführer geprägt, der wiederum aus den unterschiedlichsten Gründen in der Öffentlichkeit eher mit Negativschlagzeilen in Erscheinung tritt. Wir arbeiten mit unseren Verbänden und auch als HVLE sehr intensiv an einer Verbesserung des Images, sind uns aber sehr wohl bewusst, dass das eine sehr anspruchsvolle Aufgabe ist und kurzfristige große Erfolge leider nicht erreichbar erscheinen.

Daniela Neuse
Personalabteilung
Havelländische Eisenbahn AG


Bewertungsdurchschnitte

  • 29 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (21)
    72.413793103448%
    Gut (4)
    13.793103448276%
    Befriedigend (1)
    3.448275862069%
    Genügend (3)
    10.344827586207%
    3,99
  • 2 Bewerber sagen

    Sehr gut (0)
    0%
    Gut (0)
    0%
    Befriedigend (0)
    0%
    Genügend (2)
    100%
    1,20
  • 2 Azubis sagen

    Sehr gut (2)
    100%
    Gut (0)
    0%
    Befriedigend (0)
    0%
    Genügend (0)
    0%
    4,89

kununu Scores im Vergleich

Havelländische Eisenbahn AG
3,88
33 Bewertungen

Branchen-Durchschnitt (Sonstige Branchen)
3,34
205.925 Bewertungen

kununu Durchschnitt
3,38
3.624.000 Bewertungen