Gute Bezahlung, aber deutlicher Verbesserungsbedarf bei Führung, Kommunikation und Weiterbildung.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Gehalt ist ein klarer Pluspunkt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Kommunikation, der teilweise autoritäre Führungsstil, die fehlenden strukturierten Weiterbildungsmöglichkeiten sowie der Umgang mit Mitarbeitenden. Besonders problematisch finde ich, dass Beschwerden zwar angehört, aber nicht immer durch konkrete Maßnahmen gelöst wurden
Verbesserungsvorschläge
Mehr Transparenz und Konsequenz im Umgang mit Führungskräften, ein strukturiertes Weiterbildungsprogramm, bessere Kommunikation sowie mehr Rücksicht auf die Mitarbeitenden. Beschwerden sollten nicht nur angehört, sondern auch durch konkrete Maßnahmen bearbeitet werden
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre wird durch wiederholte negative und teilweise abwertende Kommentare belastet, was sich aus meiner Sicht negativ auf die Zusammenarbeit und das Arbeitsklima auswirkt.
Image
Das Image nach außen wirkt besser als die tatsächlichen internen Strukturen und Arbeitsbedingungen. Aus meiner Sicht besteht hier eine deutliche Diskrepanz zwischen Außenwirkung und Arbeitsalltag.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance wird durch die Arbeitsbelastung und teilweise fehlende Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden beeinträchtigt. Eine gute Bezahlung allein kann aus meiner Sicht keine ausgewogene Work-Life-Balance ersetzen. Wichtig wären auch eine faire Arbeitsverteilung, verlässliche Dienstplanung und ausreichende Erholungszeit
Karriere/Weiterbildung
Eine berufliche Weiterentwicklung kann ich dort nicht empfehlen. Es gibt aus meiner Sicht kein ausreichendes strukturiertes Weiterbildungsprogramm und nur begrenzte Möglichkeiten zur gezielten fachlichen Entwicklung
Gehalt/Benefits
Die Vergütung war gut und angemessen. Trotz der genannten Kritikpunkte möchte ich ausdrücklich festhalten, dass die Bezahlung sehr gut war.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die empfohlenen Regeln zur Entsorgung medizinischer Abfälle wurden eingehalten. Darüber hinaus sind mir keine besonderen Maßnahmen im Bereich Umwelt- oder Sozialbewusstsein aufgefallen
Kollegenzusammenhalt
Die Zusammenarbeit im Team war insgesamt unterschiedlich. Von einer Führungskraft wurde der Umgang teilweise als sehr autoritär und wenig offen für andere Meinungen wahrgenommen. Gleichzeitig haben einige Kolleginnen und Kollegen dieses Verhalten nicht angesprochen und sich eher zurückgehalten, wodurch der Eindruck entstand, dass problematische Verhaltensweisen teilweise geduldet wurden.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang war teilweise stark von persönlichen Sympathien und individuellen Befindlichkeiten abhängig. Einige langjährig tätige Kollegen in übergeordneten Positionen behandelten jüngere Mitarbeitende aus meiner Sicht sehr unterschiedlich und teilweise unfair. Es geht dabei ausdrücklich nicht um alle älteren Kollegen, sondern um einzelne Personen. Besonders problematisch empfand ich, dass ein solches Verhalten ohne erkennbare Konsequenzen zugelassen wurde und dadurch sogar Mitarbeitende das Unternehmen verließen.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten war teilweise sehr autoritär und wenig offen für andere Meinungen oder Kritik. Beschwerden und Anliegen wurden zwar angehört, führten jedoch nicht immer zu konkreten Maßnahmen. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass von einigen Vorgesetzten wenig Bereitschaft bestand, sich nachhaltig mit bestehenden Problemen auseinanderzusetzen
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen waren teilweise belastend, insbesondere aufgrund der hohen Arbeitsbelastung, der Organisation und der fehlenden Rücksichtnahme auf die Mitarbeiten
Kommunikation
Es bestand grundsätzlich Offenheit dafür, Beschwerden und Anliegen anzuhören. Allerdings wurden daraus nicht immer konkrete Maßnahmen oder entsprechende Veränderungen abgeleitet.
Gleichberechtigung
Vielfalt war zwar vorhanden, entstand aber eher aus der Notwendigkeit heraus als durch eine bewusste Förderung
Interessante Aufgaben
Von interessanten oder abwechslungsreichen Aufgaben konnte aus meiner Sicht kaum die Rede sein