Freiheit? Gleicheit? Brüderlichkeit?
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nichts mehr.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Feigheit, offen zu kommunizeren. Die hyperarrogante Haltung gegenüber den Mitarbeitenden. Die fehlende Leidenschaft für das Unternehmen. Die Heuchelei.
Verbesserungsvorschläge
Keine. Sie, die GF, macht aus ihrer Sicht ja alles richtig. Und die Leute machen mit. So what?
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre hängt von den handelnden Personen ab. "Auf der Arbeitsebene" ist der Zusammenhalt gefühlt immer noch gut. Herzlich. Man kann noch miteinander lachen. wenn auch immer wieder mal zynisch. Grundsätzlich ist die Situation -wie in der Branche- sehr angespannt. Man möchte die Beschäftigtenzahl durch "natürliche" Fluktuation deutlich reduzieren. Die Franzosen haben das Klima deutlich verschlechtert.
Image
Kann ich nix zu sagen. Als Arbeitgeberin sicher kein gutes Image. Als Auftragnehmerin vielleicht noch. Aber das Ansehen sinkt (--> Klischees über (frz.) Mutterkonzerne werden hier gerne erfüllt)
Work-Life-Balance
Das entscheidet am Ende jeder und jede für sich. Es sind ja erwachsene Menschen. Ich habe die Balance.
Karriere/Weiterbildung
Was ich so höre, ist das wie in anderen Bereichen auch: "Wenn Du brav bist, gibt es eine Fortbildung ..." - Es gibt keine Organisation dieser Dinge. HR ist maßlos überfordert.
Gehalt/Benefits
Das kann man sehen, wie manche es tun. Es kommt darauf an, woher ich komme. Und welcher Buddy mich hier fördert. Und welcher mich gerade nicht leiden mag. Die Benefits sind OK und werden wohl gut angenommen. Brot und Spiele. Und die Benefits kosten die Firma genau nix, außer vielleicht das Sportprogramm.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Bewusstsein? Nicht vorhanden. Nur sporadisch. Nur für die Aktien. Es gibt greenwashing Aktionen, die ebenso wie Feiern vertuschen sollen, dass man eigentlich kein Interesse an den Menschen hat. Es zählt die Arbeit! Basta!
Kollegenzusammenhalt
Tja. man arbeitet daran, dass sich das weiter verschlechtert. Zuviele Überstunden. Zu wenig Personal. "Hiring-Freeze". Das läuft am Ende auf "Fingerpointing" hinaus. Kurz: die Kolleginnen und Kollegen sind bemüht. Im Rahmen der im weiter eingeschränkten Möglichkeiten. Es wird gerade umstrukturiert -> Mutterkonzern -> Frankreich ...
Umgang mit älteren Kollegen
Siehe Gleichberechtigung. - Man ist nicht wirklich bemüht. Es wird geredet, versprochen und nicht gehalten.
Vorgesetztenverhalten
Kommt auf die Person an. Hier ist gefühlt jeder nur noch in der Selbstverteidigung. Es gibt Gute es gibt Schlechte. Es sind ALLE nervös.
Arbeitsbedingungen
Werden schlechter. Arbeitsüberlastung. Veraltete Geräte (war mal top. Aber das war vor 10 Jahren ...)
Kommunikation
Man kommuniziert dann, wenn es die GFin für richtig hält. OK. Es gibt Inforunden, aber erst seit Beginn des Jahres wird mal deutlicher gesprochen. Es ist besser in der Präsentation geworden. Aber auch durch die Vorttragenden. - Über die Glaubwürdigkeit und den Wahrheitsgehatl sprechen wir hier ja nicht.
Gleichberechtigung
Miserabel. Selbst die geförderte / geforderte Quote wird nicht mehr gehalten. Es ist nur auf dem papier für die Aktionäre super. Es wird diskriminiert (Stichwort "EqualPay") Es wird nicht fair bezahlt (-> kein Tarifvertrag; keine Entgeltsystematik seit über 20 Jahren ...)
Interessante Aufgaben
Nun ja. ein Blick in die Presse zeigt: ja klar! interessante Aufgaben Wenn es sie denn gibt.