14 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
14 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
14 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Online Interview und der Schnuppertag waren grundsätzlich gut und professionell umgesetzt. Die Rückmeldung war allerdings sehr dreist. Ich habe fast 2 Monate nach dem Gespräch in Präsenz gewartet, wobei meine Nachfrage per Mail and die Personalabteilung nicht beantwortet wurde. Dann kam ein Anruf mit der Absage, Grund: "die Stelle wird aktuell nicht besetzt". Wenige Tage später wurde exakt diese Stelle nochmal veröffentlicht. Ich finde diese Art einem Bewerber abzusagen höchst fragwürdig, dreist und unprofessionell. Ehrliches und konstruktives Feedback wäre definitiv die bessere Wahl.
Mein Vorstellungsgespräch war eher eine Comedy Show als ein ernsthaftes Recruiting. Über eine Stunde Monolog, null Vorbereitung, ständige Unterbrechungen. Am Ende kam dann die Sensation: Ohne Auto brauche ich mich hier gar nicht erst zu bewerben. Da fragt man sich ernsthaft, warum man Akademiker mit Berufserfahrung einlädt, wenn das Lenkrad am Ende wichtiger ist als Studium, Motivation und Kompetenz.
Ich habe sogar Feedback gegeben, dass so etwas klar in die Stellenausschreibung gehört. Antwort: ‚Da stand doch Mobilität.‘ Ach so, mein Fehler, ich dachte bei Mobilität an Flexibilität, nicht an den nächsten Gebrauchtwagen.
Zwischendurch kam die Bemerkung: ‚Warum sind Sie nicht einfach im Eventmanagement geblieben?‘ Als wäre mein Bachelorabschluss und meine Tätigkeit als Werkstudentin bei einer Bank nur ein Hobby. Und dann noch die Frage, ob ich „krumme Sachen“ gemacht hätte. Fast so, als würde ich mich bei Polizei oder Bundeswehr vorstellen und nicht für einen Trainee im Vertrieb. Meine Antwort war klar: Mein Führungszeugnis ist sauber. Schade nur, dass ich das vom Gespräch nicht behaupten kann.
Fazit: Wer ein Auto hat, weiß wo vorne und hinten am Lenkrad ist und dazu noch gut aussieht, am besten ohne zu klug zu wirken, scheint hier fast schon eingestellt zu sein. Alles andere wie Ausbildung, Fachwissen oder Berufserfahrung wirkt eher störend. Und genau solche Gesprächsführer sitzen im Vertrieb, repräsentieren das Unternehmen nach außen und sollen Kunden überzeugen. Das ist der eigentliche Witz an der Sache.
- Vielleicht führen die Mitarbeiter der HR-Abteilung so viele Gespräche, dass sie keine Freude mehr an ihrem Job haben, aber ein Lächeln oder ein Lachen während eines Vorstellungsgespräches würde dem Bewerber zumindest signalisieren, dass die Stimmung in diesem Unternehmen gut ist. So hat das Gespräch wirklich wenig Spaß gemacht.
- Im Vorstellungsgespräch saßen neben der Personalerin und dem Abteilungsleiter noch eine Dame aus der Fachabteilung. Sowohl die Recruiterin als auch der Abteilungsleiter kamen sehr steif und versteinert rüber. Die Dame aus der Fachabteilung schien nett und umgänglich zu sein.
- Das Vorstellungsgespräch habe ich als absolut unsympathisch empfunden, so dass ich mir letztlich nicht vorstellen konnte, für dieses Unternehmen tätig zu werden.
- Der Abteilungsleiter vermittelte nicht den Eindruck, als wenn er künftigen Arbeitnehmern jemals als Ansprechpartner zur Verfügung stehen könnte (ggf. fehlende Kompetenzen im Hinblick auf die angebotenen Stelle).
- Ich hatte das Gefühl, dass ich hier bei Arbeitsaufnahme auf mich allein gestellt sein könnte (vermutlich fehlende Einarbeitung, aktuell keine Urlaubs- und Krankheitsvertretung).
- Der Abteilungsleiter hat seinen Arbeitsplatz in Hannover, der Arbeitsplatz des Bewerbers hingegen hätte sich in Hamburg befunden. Scheinbar müsse man dann einmal wöchentlich für ein Team-Meeting nach Hannover reisen. Im Zeitalter der Digitalisierung ist diese Vorgehensweise m. E. nicht zeitgemäß. Tipp: Abteilungsleiter und das Team müssen sich am selbigen Standort befinden!
- Die Befürchtung lag nahe, dass durch die unterschiedlichen Arbeitsstandorte (Hamburg-Hannover) keine gute Zusammenarbeit mit dem Chef möglich sein könnte.
Keine
- Garderobe der Gesprächspartner sollte verbessert werden / T-Shirts finde ich bei Vorgesetzten unangemessen
- eine Rückmeldung nach einem Gespräch wäre wünschenswert
- Befristungen sollten bereits in der Stellenanzeige kommuniziert werden
In der Einladung könnt man zukünftig noch die geplante Gesprächsdauer angeben, allerdings kann man dies auch telefonisch erfragen.
Lieber direkt absagen statt unfaire Tests während der Bewerbung durchführen
Es gibt nichts zu verbessern. Mein Bewerbungsprozess war perfekt!
Eine Selbstvorstellung in sehr ruhiger, angenehmer und wertschätzender Atmosphäre.
Keine Wertschätzung einzelner Bewerber. Mehrfach habe ich um ein individuelles Feedback gebeten, es kam aber nur eine Standard-E-Mail oder keine Antwort zurück. Sehr enttäuschend!
Bei der Bearbeitung einer Fallstudie nimmt sich der Bewerber sehr viel Zeit und das trotz aktuellem Job! Da wäre es fair, wenn einem unaufgefordert ein Feedback gegeben wird und nicht erst nach Nachfrage. Und dann heißt es nur es wurde sich für anderen Bewerber entschieden..
So verdient kununu Geld.