Die schlimmste berufliche Erfahrung meines Lebens
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Grundlegende Arbeitsanforderungen wurden über einen längeren Zeitraum wiederholt nicht erfüllt oder ohne vorherige Abstimmung verändert.
Trotz meiner mehrfachen Hinweise sowie meiner ausgearbeiteten Lösungsvorschläge kam es zu keiner nachhaltigen Klärung. Dies führte zu einer strukturellen Arbeitsbehinderung, da zentrale Prozesse über Monate hinweg nicht funktionsfähig waren und sowohl meine Arbeit als auch das Unternehmen beeinträchtigten.
Die Zuständigkeiten waren unklar und von Verantwortungsdiffusion geprägt. In der Praxis übernahm ich Aufgaben von zwei bis drei Fachkräften gleichzeitig, inklusive zahlreicher Überarbeitungen ohne zusätzliche Vergütung. Die Bezahlung lag unter dem Marktniveau, selbst für die regulären Aufgaben, ganz zu schweigen von der zusätzlichen Arbeitsbelastung. Objektiv und sachlich vorgebrachte Probleme wurden nicht lösungsorientiert bearbeitet, sondern blieben unbeantwortet oder wurden auf persönlicher Ebene zurückgespiegelt, was eine chronische Kommunikationsstörung widerspiegelte.
Entscheidungen und Abläufe im Unternehmen wirkten häufig unstrukturiert und wenig professionell.
Ich habe wiederholt Situationen erlebt, die ich als diskriminierend empfand und bei denen meine Arbeit nicht nur entwertet, sondern teilweise auch anderen zugeschrieben wurde.
Es wurden hinter meinem Rücken wiederholt unzutreffende Aussagen über mich verbreitet. Es existierte keine neutrale oder verlässliche Anlaufstelle für Unterstützung oder Klärung.
Insgesamt erfuhr ich wiederholt arbeitsbezogene Grenzüberschreitungen in Form von ausgrenzenden und arbeitsbehindernden Verhaltensweisen, eingebettet in eine psychisch belastende Führungssituation.
Infolgedessen führte diese Gesamtsituation zu einer erheblichen Belastung mit Auswirkungen auf meine Gesundheit.

