12 von 56 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
12 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
12 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
seitdem die Amerikaner da sind, fast nichts mehr.
die Leute komplett im Ungewissen zu lassen.
Chefs und Mitarbeitern informieren
keiner weiss mehr, wo es langgehen soll, viele haben Angst vor weiteren Kündigungen
seitdem die Amerikaner die Firma gekauft haben, redet niemand mehr gut über Heimbach, bis auf einzelne (beförderte) Vorgesetzte, denen das keiner mehr abkauft.
war mal ganz ok, vieles wurde bereist von den neuen Besitzern gestrichen
war schon schlecht als Heimbach noch Heimbach war, jetzt mit den Amerikanern...
nach Tarif, Zulagen werden immer weiter erschwert und reduziert.
Sozialbewusstsein ist komplett weg, Leute werden freigestellt, ohne dass man vorher überlegt hat, wer die Aufgaben machen kann und die Vorgesetzten wissen von nichts.
noch halten viele Kollegen, also die, die noch da sind, zusammen
entweder sind sie schon gekündigt worden oder können einem nicht helfen, weil sie keine eigenen Entscheidungen mehr treffen dürfen, keiner traut sich mehr, was zu fragen oder sich einzusetzten.
es ist nicht alles neu aber ganz ok
man erfährt nichts mehr, selbst die Vorgesetzten sagen, dass sie nichts wissen
es gibt noch viele altbackene Ansichten über Geschlechterrollen. Teilzeit arbeiten, wegen Pflege von Angehörigen oder kleinen Kindern, tolerieren die neuen Besitzer nicht mehr, Stellen werden einfach gestrichen.
keine mehr
Pünktliches Gehalt
Andere Frage was ist gut???
Alle Führungskräfte austauschen . Dringend erforderlich .
So schlecht wie noch nie
War mal gut . Mein Onkel redete immer gut von der Firma. Heute leider nicht mehr
Was denn ???
Keine Chance
Karriere nicht möglich da nur Lieblinge bevorzugt werden
Mülltrennung ok
War mal
Die sind anscheinend nur noch Ballast wenn man sich mit ihnen unterhält
Schlechter geht's nicht mehr . Insbesondere in der Flächenherstellung, unterirdisch
Schrecklich. Keine Führung und Still
Gibt es fast gar nicht
Wie gesagt nur Lieblinge
Nur für Lieblinge
Der Zug ist abgefahren: Heimbach ist ein sinkendes Schiff. Während andere Unternehmen investiert und sich auf die Zukunft vorbereitet haben, hat sich Heimbach kaputtgespart. Junge Leute mit guten Ideen wurden entweder von anderen Unternehmen abgeworben oder durch schlechte Bezahlung und die Missstände im Unternehmen regelrecht vergrault. Jeder, der bei Heimbach bleibt, ist entweder schon zu lange dabei oder hat bisher nichts Besseres gefunden. Es ist wirklich unfassbar, was hier los ist. Wenn man diese Themen anspricht, erntet man von Vorgesetzten nur schiefe Blicke und hört den Spruch, dass das Gras anderswo auch nicht grüner sei. Mag sein – aber wer bei Heimbach bleibt, wird nie einen schönen Rasen unter den Füßen haben.
Die Arbeitsatmosphäre ist eine einzige Katastrophe.
Seit das Unternehmen aufgekauft wurde, hat sich die Situation sogar noch verschlechtert.
Unfreundliche Kollegen sind keine Seltenheit – je höher man die Etagen hinaufgeht, desto seltsamer und unfreundlicher werden die Kollegen.
Früher war Heimbach ein starkes Unternehmen. Heute ist Heimbach ein sinkendes Schiff.
Früher hätte ich 4 Sterne gegeben, aber seitdem die Amerikaner uns aufgekauft haben, sind es nur noch 2 Sterne. Home-Office ist keine Option mehr, obwohl es vorher absolut in Ordnung war. Die Begründung lautete, dass jeder Standort unserer neuen Eigentümer das Home-Office abgeschafft hat. Wenn man jedoch die Kollegen dort anruft, arbeitet die Hälfte von ihnen trotzdem von Zuhause.
Der größte Witz ist die Mülltrennung: Wer darauf achtet, den Müll korrekt zu trennen, wird sich abends wundern, wenn die Reinigungskraft kommt und alle Mülleimer in einen einzigen Müllsack entleert. Umwelt- und Sozialbewusstsein werden hier zudem überhaupt nicht gelebt.
Sparen, nächstes Jahr, sparen, lügen, sparen, nächstes Jahr, sparen, lügen, sparen
Innerhalb der Abteilungen ist die Zusammenarbeit gut, jedoch hat man das Gefühl, dass Abteilung gegen Abteilung kämpft.
Kann ich hier auch null Sterne vergeben? Ich habe keine Ahnung, nach welchen Kriterien Vorgesetzte ernannt werden, aber Empathie und Kompetenz spielen dabei sicher keine große Rolle.
Die Büros sind mäßig ausgestattet und wie gut das eigene Büro ist, hängt stark von der Abteilung ab, in der man arbeitet. Wer sich mal ordentlich Urlaub wünscht, aber das nötige Kleingeld nicht hat, weil er bei Heimbach arbeitet, kann auch einfach in den oberen Stockwerken bei Vertrieb, Marketing oder Versand vorbeischauen. Im Sommer hat man dort schon morgens reichlich Sonne. Klimaanlagen gibt es nicht; stattdessen klebt man irgendeine billige Folie auf die Fenster, die die Hitze mindern soll.
Wer Informationen über Heimbach sucht, braucht erst gar nicht den SharePoint oder sein Outlook zu öffnen – auf dem Flur erfährt man sowieso mehr.
Das Gehalt ist eine absolute Katastrophe – wirklich schlimm. Egal, was Sie sich gerade vorstellen, wenn Sie das hier lesen: Stellen Sie es sich noch viel, viel schlimmer vor. Es wird bis zum Äußersten gespart, und man muss teilweise mit dem Arbeitgeber für lächerliche 200 Euro brutto mehr diskutieren. Einfach undenkbar. Außerdem werden bestimmte Gehaltserhöhungen als angeblich tolle, widerrufliche Zulagen ausgegeben. Wirklich unterste Schublade.
Interessante Projekte und Aufgaben gibt es nicht. Das Highlight ist wohl, wenn die LEAN-Abteilung vorbeikommt und fordert, Bodenmarkierungen um den Mülleimer zu setzen, damit alles 5S-konform ist.
Pünktlich Gehalt gezahlt
Personalabteilung hat immer geholfen
Bezahlung
Wie erwähnt die Führungskräfte
Zuviel Bürokratie
Geldverschwendung
Umgang mit Mitarbeiter
Den größten Teil der Führungskräfte austauschen gegen gute Leute. Nicht die Firma oder die Arbeit sind das Problem.
Die ging in den letzten Jahren extrem in den Keller. Dies liegt zu 90% an den Katastrophalen Führungskräften.
Das war mal gut vor über 20 Jahren, heute leider nur noch ein Schatten.
Gibt es nicht, Überstunden werden einfach erwartet und wehe man macht das nicht.
Gibt es nicht wirklich, man wird bewusst klein gehalten.
Echt schlecht
Eine große Seifenblase.
Kommt auf die Leute an, einige sind vollkommen ok, andere suchen Fehler um beim Vorgesetzen gut da zu stehen.
Schlecht wenn er nicht mehr so kann wie früher. Keine Wertschätzung und man versucht die Leute dann auch los zu werden.
Ein einziger Totalausfall, hier werden Ego und Machtspiele geführt. Sachliche und tatsächliche Vorteile in der Produktion werden mit Sätzen wie: Nein, das will ich nicht! oder: Den Gefallen mache ich nicht! abgeschmettert. Das ist aber nicht neu, und man sollte hier handeln diese Vorgesetzten endlich mal auszutauschen.
Uralte Sanitäranlagen und Aufenthaltsräume. Die Kantine ist aber ok.
Sehr schlecht, über unwichtige Dinge wird ewig gesprochen, das wirklich wichtige bleibt auf der Strecke.
Geschätzt wird hier niemand!
Grundsätzlich ja, aber es gibt auch viele die nur gut reden können und die Arbeit gerne anderen überlassen.
Nichts, hätte ansonsten nicht gewechselt
Arbeiter sind nichts wert,nur die Büro-Angestellten
Die Vorgesetzten schulen oder am besten austauschen. Gleichberechtigung und langjährige Mitarbeiter mehr Chancen geben. Den Druck weglassen, mehr zahlen damit die Mitarbeiter wieder gerne arbeiten.
Druck und Punktesystem mit Geldabzug
Unzufriedenheit der Arbeiter spricht sich rum
Zu wenig Überstunden und du bekommst schon wieder Punkte/Geld abgezogen
Als langjähriger Mitarbeiter keine Chance
Bei jeder Lohnerhöhung wird vom Übertarif wieder etwas abgezogen. Die Arbeiter könnten tatsächlich mal etwas mehr verdienen
Gar nicht erwünscht
Ganz schlecht, haben nur ihre Lieblinge und der Rest wird ignoriert
Vorgesetzten stehen über dir und zeigen es täglich
Gibt es leider nicht in dieser Firma
Im Moment nicht viel
Bezahlung
Neue Führungskräfte von außerhalb nehmen. Keine die ihre Ausbildung im Betrieb gemacht haben
Gibt es nicht mehr
Gibt's nicht mehr
Nur für spezielle Mitarbeiter
Textil ist unterbezahlt
Ist nicht gewünscht
Friss oder stirb
Geht gar nicht mehr . Insbesondere Abteilungsleiter .
Mache und funktioniere
Nur Schwachsinn zb. Schopfloor
Werden nur an Lieblinge gegeben
Sehr viele Entscheide die getroffen werden, werden meistens in allen ebenen diskutiert.
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Ich danke der bisherigen Unterstützung bezüglich Weiterbildung.
Sehr viel wird Recycelt.
Es stehen überall Abfalleimer zur Abfalltrennung.
Die Arbeitsbedingungen sind sehr gut. Grosszügige Arbeitsplätze (nicht eng aufeinander)
Sehr gutes Gleitzeitmodel.
Es gibt einen Betriebsrat, der für jeden ein offenes Ohr hat und sich immer für die Mitarbeiter einsetzt.
Denken und Handeln wie zur Gründung in 1811. Junge, motivierte Mitarbeiter kann man so nicht gewinnen oder halten...
Klare und rechtzeitige Kommunikation mit der Belegschaft.
Die Stimmung im Betrieb ist leider in den letzten Jahren extrem in den Keller gefallen. Viel Arbeit für wenig Geld ist nicht unbedingt ein Stimmungsaufheller.
Verkauf von Geschäftsbereichen, Umfirmierung, eine geplante Fusion und mangelnde Kommunikation sind eine schlechte Kombination. Mitarbeiter werden misstrauisch und haben Angst um ihren Job. Alles Faktoren, die das Betriebsklima immer angespannter machen. Wohlfühlatmosphäre sucht man hier lange.
Leider spiegelt sich das auch in der Fluktuation wieder.
Die Work-Life-Balance ist durch die Gleitzeit im Untenehmen gut. Leider gibt es abteilungsinterne "Servicezeiten" und auch durch die Kernzeit ist die flexible Arbeitszeit nicht mehr so flexibel wie angepriesen. Auch freitags gelten die Servicezeiten und die Kernzeit, sodass ein früher Start ins Wochenende nur nach Rücksprache mit dem Vorgesetzten möglich ist.
Homeoffice ist hier sowas wie ein Fremdwort. Vor Corona hatte nur ein geringer Teil der Verwaltung die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten. Während Corona wurde dann übergangsweise (und wahrscheinlich gezwungenermaßen) Homeoffice an den Stellen angeboten, wo der Abstand nicht eingehalten werden konnte. Generell ist Homeoffice in diesem Unternehmen nicht gewünscht, dafür fehlt wohl das Vertrauen in die eigenen Mitarbeiter....Schade!
Von mir nur einen Stern ... schade! Leider ist für die Weiterbildung der "kleinen" Mitarbeiter nie Geld da. Wenn man sich dann eigenfinanziert weiterbildet, scheitert es dann auch an Unterstützung in Form von Freistellungen für Prüfungen. Auf eine finanzielle Wertschätzung nach erfolgreicher Weiterbildung mit entsprechendem Abschluss kann man lange warten. Stattdessen setzt man auf den warmen Händedruck als Zeichen der Anerkennung.
Leider sind in der Verwaltung in diesem Unternehmen nicht die Strukturen vorhanden, um eine interne Karriere zu machen. Der überwiegende Teil der Abteilungen besteht aus Sachbearbeitern und einem Abteilungsleiter. Keine Referenten, keine Gruppenleiter, kaum Teamleiter. Man müsste also vom Sachbearbeiter direkt zum Abteilungsleiter aufsteigen und da sind die Anzahl der Stellen nunmal begrenzt.
Volle 5 Sterne für meine Kollegen auf GLEICHER Hierarchieebene!!!
Auch hier kann ich nur für meine Abteilung sprechen. Leider ist es nicht möglich eine Kategorie mit 0 Sternen zu bewerten...Sonst wäre es auch nicht dieser eine Stern geworden. Wohl auch der ausschlaggebende Grund für meine Entscheidung das Unternehmen zu verlassen.
Wertschätzung? Fehlanzeige!
Empathie? Fehlanzeige!
Entscheidungsfähig? Fehlanzeige!
Mitarbeitermotivation? Fehlanzeige!
Selbstreflexion? Fehlanzeige!
Kompentenz? Fehlanzeige!
Wenn dann der eigene Vorgesetzt am letzten Arbeitstag nicht einmal ein "Alles Gute für die Zukunft" geschweige denn ein "Tschüss" über die Lippen bringt, ist das ein echtes Armutszeugnis aus meiner Sicht.
Fairerweise muss ich an dieser Stelle sagen, dass sich die Bewertung nicht auf die Gesamtheit der Führungskräfte bei Heimbach bezieht. Ich habe mit durchaus sehr kompententen und fähigen Führungskräften zusammengearbeitet.
90 Prozent der Rämlichkeiten im Unternehmen verfügen über keine Klimaanlage. Wenn die Service- und Kernzeiten dann bei 40 Grad im Sommer nicht gelockert werden, hat das für mich nichts mit guten Arbeitsbedingungen zutun.
Leider stehen für die Mitarbeiter standardmäßig keine Laptops zur Verfügung, sodass die immer häufiger werdenden Video- oder Telefonkonferenzen nur mit viel Aufwand oder gar nicht genutzt werden können.
Kommunikation findet in diesem Unternehmen nur auf dem Flur statt. Es gibt zwar wöchentliche und/oder monatliche Meeting innerhalb der Abteilungen und auch regelmäßige Blogbeiträge, aber wirklich wichtige Informationen werden bis zu allerletzten Minute zurückgehalten. Das ein solches Verhalten das Betriebsklima nicht verbessert, verstehen die Heimbacher wohl immer noch nicht. Innerhalb meiner Abteilung wurde seitens der Führungskraft für ein extremes Informationsungleichgewicht gesorgt. Einem Teil der Abteilung vertrauliche Informationen weiterzugeben und zur Verschwiegenheit verpflichten und dem anderen Teil diese Informationen bis kurz vor knapp vorenthalten, ist ein absolutes No Go und für mich Führungsversagen auf jeder Ebene.
Das Gehalt ist für den Single ohne finazielle Verpflichtungen in Ordnung. Für den Alleinverdiener mit Familie wird es hier schon eng.
Auch bei dem Thema Gleichberechtigung besteht noch enormes Verbesserungspotential. In der gesamten Führungsmannschaft in einem international tätigen Unternehmen ist nur eine einzige Frau vertreten.
Projekt/Strategie Heimbach 2020. Gesundheitsaktivitäten. Gleitzeit. Homeoffice. Private Internetnutzung in Pausen möglich. Kantine. Betriebsfeste alle 2 Jahre.
Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht gut, dafür ein großer Mitarbeiterparkplatz.
Die Mitarbeiter noch besser auf zukünftige Themen vorbereiten. Es wird in der Belegschaft noch sehr traditionell gedacht und ist damit auch nicht immer bereit für die nötigen Änderungen.
Überwiegend angenehme Atmosphäre.
In der Region gut.
Gleitzeit. Flexible Arbeitszeiten. Als Schichtarbeiter sicher etwas schwieriger. Teilzeit. Elternzeit ohne Repressalien...
Es gibt viele Möglichkeiten der Weiterbildung. Ganz besonders für die Auszubildenden. Aber auch regelmäßige Meisterausbildung und Techniker sind möglich. Eigeninitiative ist hier auch gefragt.
Tarifgebunden. Tarif ist mittelmäßig. Es gibt aber die Möglichkeit der übertariflichen Zahlung. Leistungsbeurteilung und Mitarbeiterbeteiligung.
Absolut okay. Leider kein zertifiziertes Umweltmanagementsystem mehr. Es wird aber weiterhin großer Wert darauf gelegt.
Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht. Man hilft sich.
Grundsätzlich auch okay. Mir sind aber auch Fälle bekannt, bei denen ältere, gute und erfahrene Kollegen unglücklich behandelt wurden (z. B. Wunsch früher auszuscheiden). Hätte man besser lösen können.
Meine Erfahrungen sind gut. Es gibt wenige schlechte Vorbilder.
Kann man auch mitgestalten, z. B. in Gesundheitszirkeln oder einfach mit den Vorgesetzten sprechen und Ideen einbringen.
Kann immer besser sein. Es wird viel getan, um die richtigen Informationen verfügbar zu machen.
Mir sind keine Ungerechtigkeiten bekannt. Mittlerweile interessieren sich mehr Frauen für "traditionelle Männerjobs". Damit geht man gut um.
Es gibt für jeden Anspruch etwas. Man muss sich auch interessieren.
Gleitzeit
Alles oben schon versucht darzustellen.
Die Mitarbeiter die sich für wenig Geld noch immer anstrengen endlich mal fördern und respektieren.
Die Stimmung wurde in den letzten Jahren extrem schlecht, da die Aufgaben unter den Kollegen alles andere als fair aufgeteilt wurden. Die guten und schnellen Mitarbeiter bekommen noch immer mehr Arbeit dazu, während die anderen noch Arbeit abgenommen bekommen. Der extreme Spar Trip der Firma trägt auch nicht zu einem Stimmungshoch bei. Während auf der einen Seite für Gesundheitszirkel, Lean Management und andere wundervollen Begriffe Unsummen rausgeschleudert werden, ist auf der anderen Seite kein Geld für die Mitarbeiter da, selbst wenn die Investitionen für die Gesundheit wichtig wären (neue Bürostühle, Klimaanlage etc.) Im Sommer bei 35 Grad Raumtemperatur zu arbeiten ist ebenfalls ein echter Stimmungskiller.
Das Image wird immer noch verzweifelt versucht hochzuhalten, obwohl es schon seit Jahren bröckelt. Die Fluktuationsrate steigt seit längerem, besonders bei den jungen Leuten. Wer nicht ins Bild passt und Widerworte gibt, darf dann direkt hinterher gehen. Vom prunkvollen und historischen Thomas Josef Heimbach ist lange nichts mehr da.
Es gibt eingeschränkte Gleitzeit und Bürozeiten. Wer diese im normalen Rahmen ausnutzt wird aber ständig blöd angeschaut und muss sich Kommentare anhören. Der "normale" Heimbacher arbeitet lieber von 8 bis 16 Uhr. Selbst bei heißem Wetter war früheres Gehen als 15 Uhr nicht möglich, auch nachdem sich Kollegen darüber beschwert haben.
Wer eine Weiterbildung macht sitzt trotzdem für immer auf seinem Sachbearbeiter Posten fest. Beförderungen gibt es so gut wie gar nicht. Die Devise ist immer hauptsache billig. Eine finanzielle Unterstützung für Weiterbildungen oder gar eine Gehaltserhöhung sind leider absolut undenkbar.
Sehr schlechter Tarif. Unfaire Bezahlung selbst innerhalb der Abteilung. Um Gehaltserhöhungen muss man geradezu betteln und hat nicht oft Erfolg.
Die Beziehung der Kollegen war von Abteilung zu Abteilung sehr unterschiedlich. Während manche nicht mal miteinander reden konnten oder nur übereinander (hinter dem Rücken), gab es auch Kollegen die gut zusammenhielten. Hier muss man das ein oder andere Mal auf Durchzug schalten. Die schwächsten Glieder wurden allerdings oft ausgegrenzt und teilweise auch beim Chef schlecht gemacht. Wie erwähnt war die Arbeit sehr unfair aufgeteilt und die Bereitschaft sich untereinander zu helfen war nicht gegeben, jeder dachte hier nur an sich.
Man hat das Gefühl, dass die "alten Hasen" sich alles mehr können. Kaffeeklatsch wird täglich ausgeprägt gelebt. Ich hatte das Gefühl, sie werden die letzten Jahre noch "durchgeschleppt".
Die Vorgesetzten bei Heimbach leben alle in ihrer eigenen Welt. Wenn selbst die Geschäftsleitung das Grüßen der Mitarbeiter nicht für nötig hält, sagt das alles. Von den Vorgesetzten spürte man zu keiner Zeit Rückhalt oder Unterstützung. Bei Problemen muss man sich immer selbst helfen. Es gibt keinen Rückhalt nach außen, und auch gegenüber anderen Abteilungen nicht. Probleme werden gerne "ausgesessen". Gespräche mit den Mitarbeitern werden nur einmal im Jahr verpflichtend wahrgenommen und die Wünsche der MA werden auch danach nicht umgesetzt. Am schlimmsten ist aber dass es Lieblinge gibt, die sich so gut wie alles erlauben können, während andere ignoriert werden. Die einzige Art bei Heimbach Anerkennung zu bekommen ist durch LEAN Aktivitäten und stundenlange Kaizens, alles außerhalb des Tagesgeschäfts. Das ist hier mittlerweile das Einzige was zählt.
Wie erwähnt sehr schlecht. Laut und offen. Zugluft im Winter und unfassbare Hitze im Sommer. Alte Stühle die vom Werksarzt als nicht mehr nutzbar deklariert wurden, wurden dennoch nicht ausgetauscht. Jeder Cent wird zwei mal umgedreht. Ruhe bekommt man nie im Großraumbüro. Schallschutz wurde auch seit Jahren abgelehnt.
Der Informationsfluss war katastrophal. Aus allem wurde ein riesiges Geheimnis/Spektakel gemacht. Selbst auf ständiges Rückfragen oder interessante Fragen bekam man nur unzureichende Antworten. Der Sachbearbeiter wird bewusst "klein" gehalten. Um die spannenden Dinge sollen sich wohl die hohen Tiere kümmern. Man selbst soll einfach "machen" und am besten bloß nichts hinterfragen. Das führt wieder zu Unzufriedenheit und "Dienst nach Vorschrift".
Es gibt keine einzige Frau in einer Führungsposition. Ausländeranteil auch verschwindend gering, besonders in der Verwaltung.
Die Aufgaben sind in Ordnung, allerdings darf man selten über den Tellerrand schauen. Es wird einem sehr schnell klar gemacht, dass man hier ist um seine Arbeit zu erledigen und nicht mehr.
So verdient kununu Geld.