Ausschließlich für den Bereich der stationären Seniorenpflege Altendorf
Gut am Arbeitgeber finde ich
-Work-Life-Balance
-Tarifvertrag (bei Einhaltung)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
-Wortbruch
-Umgang mit einzelnen Mitarbeitern und Problemsituationen
Verbesserungsvorschläge
Nehmen Sie auch neue Mitarbeiter ernst.
Lachen Sie Vorkommnisse nicht weg.
Stehen Sie zu Ihrem Wort.
Schätzen Sie bei Neueinstellung berufliche Vorerfahrungen.
Halten Sie mündlich angedrohte Konsequenzen ein.
Optimieren Sie die Nutzung verfügbarer digitaler Programme.
Vermeiden Sie Lebensmittel wegzuschmeißen.
Beziehen Sie Mitarbeiter in Abläufe und Optimierungen ein und setzen Sie sich durch. Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser.
Führen Sie schriftlich festgehaltene Probezeit- und Zielvereinbarungsgespräche, um den Stand einzelner Mitarbeiter zu erfahren, sie ggf. zu motivieren und zu unterstützen.
Teamgespräche für einzelne Bereiche/Stationen, um die wirklich wichtigen Dinge der täglichen Arbeit zu besprechen, zu optimieren und umzusetzen.
Sanktionieren Sie Mobbing und unangemessenes Verhalten bzw. nehmen Sie Hinweise ernst.
Arbeitsatmosphäre
Konkurrenzkampf und Mobbing sind auch hier beinahe normal. Jedoch kommt noch Bossing dazu. Treibende Mitarbeiter werden durch langjährige Betriebszugehörigkeit und Loyalität (in Form von andere Mitarbeiter anzinken, Einspringen, Ja-sagen - Deutsch: einschleimen) gegenüber der Chefetage geschützt und dadurch unterstützt. Das Arbeitsklima ist ein ständiges Auf und Ab und zerrt auf Dauer unwahrscheinlich. Das erschwert die so und so schon nicht leichte Arbeit zusätzlich.
Auf der Leitungsetage ist jeder Tag anders: mal wertschätzend, kollegial und verständnisvoll. Dann wieder ignorierend, delegierend, maßregelnd, fordernd. Mal Boss, mal Leader. Man weiß nie, woran man ist und was auf einen zukommt.
Image
Man hört mehr Negatives als Positives, drinnen wie draußen.
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance ist durch 38,5 h/Woche und Möglichkeit der Teilzeitarbeit gegeben.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Essen, was tagtäglich in der Tonne landet, hat mich immer traurig dastehen lassen.
Karriere/Weiterbildung
Man kann besprechen und ist positiv überrascht. Aber solange es nur gesprochen ist, sollte man sich auf nichts verlassen.
Kollegenzusammenhalt
Die Stimmung und der Umgang hängen stark davon ab, welche Kollegen und Führungspersonen im Dienst sind.
Vorgesetztenverhalten
Mündliche Absprachen mit Vorgesetzten sollten vermieden werden. Hier hat sich wieder gezeigt, dass nur zählt, was schriftlich steht!
Zudem ist das Verhalten sehr sprunghaft und tagesabhängig - unvorhersehbar.
Ziele werden besprochen und gesetzt, jedoch kaum kontrolliert.
Es werden Dinge besprochen, angesprochen, vorgeschlagen, die Gehör finden, um anschließend in Vergessenheit zu geraten.
Vorgesetzte sind sich untereinander nicht immer einig, was sich in der Arbeit und den Abläufen widerspiegelt.
Arbeitsbedingungen
Es wird digital dokumentiert, jedoch wird das Programm nicht optimal genutzt, sodass es zusätzliche Zettelwirtschaft gibt. Mit Ipads zur zeitnahen Dokumentation könnte man das umgehen und auf Dauer Zeit und Geld sparen.
Kommunikation
Es gibt regelmäßige Teamberatungstermine (mit allen Bereichen) Persönliche Gespräche finden auf Nachfrage statt. Termine zu Probezeitgesprächen gibt es nicht.
Gehalt/Benefits
Es gibt einen Tarifvertrag, der auch klar ausgelegt und eigentlich gut ist. Man sollte halt wissen, was drin steht. Wenn man neu eintritt, muss man für die Anerkennung der bisherigen Berufserfahrung bei der Eingruppierung zurückstecken. Passagen über möglichen Verhandlungsspielraum werden im Unternehmen im stationären Bereich ausgehebelt.
Falls man höhere Aufgaben hat, ist das Lesen des Eingruppierungskataloges wichtig!
Die Stimmung ist stark wechselnd, je nachdem welche Mitarbeiter und welche Führungspersonen im Dienst sind.
Interessante Aufgaben
Es gibt viele interessante Aufgaben und die Arbeit ist immer abwechslungsreich, wenn man alles umsetzen kann, wie es sein sollte.