Ihr Unternehmen?

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HEIN, 
LEHMANN 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Achtung: aus meiner persönlichen Erfahrung ein durch und durch toxisches Arbeitsumfeld!

1,2
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Krefeld gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Was ich in dieser Firma erlebt habe, war für mich eines der belastendsten beruflichen Umfelder, die ich je kennengelernt habe. Das Miteinander zwischen Kolleginnen und Kollegen, innerhalb und zwischen den Abteilungen, habe ich über Jahre hinweg als von Feindseligkeit, Abwertung und offen geäußerter Aggression geprägt wahrgenommen. Für mich verging kaum ein Arbeitstag, an dem ich mich nicht diesen Eindrücken ausgesetzt fühlte – sei es, wenn ich selbst direkt betroffen war oder als Beobachter ähnliche Konflikte mitverfolgte.

Besonders erschreckend war für mich, dass dieses Verhalten aus meiner Sicht nicht auf einzelne Personen beschränkt blieb. Aus meiner Perspektive schienen auch Führungskräfte Teil dieses Gesamtklimas zu sein: teils selbst unter Druck, teils verstrickt in Konflikte – und insgesamt nicht als korrigierendes oder schützendes Element erfahrbar. Statt klarer Führung und Entschärfung habe ich ein Umfeld erlebt, in dem Konflikte meiner Wahrnehmung nach eher verschärft und Spannungen weiter eskaliert wirkten.
Für mich gewann ich den Eindruck, dass einzelne Abteilungen außerhalb der eigentlichen Entwicklungsabteilung eigene Entwicklungsvorhaben verfolgten, die in meiner Sicht zu keinen überzeugenden Ergebnissen führten. Das Gesamtklima im Unternehmen war nach meiner Empfindung so geprägt, dass es einen solchen Eindruck verstärkte.

Die Auswirkungen dieses Arbeitsumfelds habe ich für mich als massiv empfunden. Ein Arbeitsumfeld, das meiner Wahrnehmung nach von Angst, Abwertung und Machtkämpfen geprägt war, hat bei mir tiefe Spuren hinterlassen – unabhängig davon, wie belastbar oder motiviert ich zu Beginn gewesen bin. Anstatt mich zu entwickeln, fühlte ich mich verunsichert und geschwächt. Ereignisse, die an anderen Arbeitsplätzen als Ausnahmefälle wahrgenommen werden, habe ich dort als wiederkehrendes Muster erlebt.
Hinzu kam aus meiner Sicht eine auffällige Trägheit im Umgang mit dringend erscheinenden personal- und vergütungsrelevanten Themen, die ich als frustrierend empfand.

Als mein gesetzlicher Anspruch auf Elternzeit konkreter wurde, nahm ich ein Klima der Ablehnung und des Widerstands wahr. Gespräche empfand ich nicht als unterstützend, sondern als eher abschreckend. Rückblickend bin ich sehr froh, meinem eigenen Empfinden und Urteil gefolgt zu sein und diese Zeit trotzdem in Anspruch genommen zu haben – eine Entscheidung, die ich mir sonst nie verziehen hätte.

Über die fachliche Ebene hinaus empfand ich den Umgang mit Mitarbeitenden als sehr belastend. Wiederholte Geringschätzung, das Infragestellen meiner eigenen Wahrnehmung und ein dauerhafter Druck erzeugten bei mir das Gefühl, systematisch verunsichert zu werden. Für mich hatte es den Eindruck, als solle Eigenständigkeit abgebaut und durch reines Funktionieren ersetzt werden.

Einzeln betrachtet mögen einige Aspekte banal wirken, doch sie fügten sich für mich zu einem durchgängigen Bild:

- Der Eindruck, dass die Interessenvertretung für mich nicht als vertrauensvoller Schutzraum erlebt werden konnte.

- Beförderungsentscheidungen, die ich nicht in einem nachvollziehbaren Zusammenhang mit Leistung sah.

- Ein Verständnis von Homeoffice, das aus meiner Sicht kaum Rücksicht auf gesundheitliche Grenzen nahm.

- Eine Einarbeitung, die ich als unzureichend empfand.

- Ausweichendes Verhalten bei Mitarbeitergesprächen, das für mich enttäuschend war.

Der Eindruck verfestigte sich für mich spätestens beim Abschied: Statt einer fairen, wertschätzenden Rückmeldung zu meiner Tätigkeit erhielt ich ein Zeugnis, das ich als wenig honorierend und sogar herabsetzend empfand und das nach meiner Sichtweise meine beruflichen Chancen hätte erschweren können.

Insgesamt bleibt für mich das Bild eines Unternehmens, das Menschen nach meinem Empfinden nicht schützt, sondern verschleißt – und das nach außen hin eine normale, funktionierende Arbeitswelt vorgibt, während sich im Inneren ein Klima manifestiert, das ich niemandem empfehlen würde.


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