Bin froh, dass ich weg bin
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es wird nie langweilig denn Arbeit gibt es genug…. If you Know, you know.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Gern einfach die oben beschriebenen Dinge lesen, dann kann man daraus viele Schlüsse ziehen.
Verbesserungsvorschläge
Es wäre wünschenswert, ein wenig mehr an die humanität und ein bisschen weniger ans reine Profitgeschäft zu denken.
Arbeitsatmosphäre
Durch Personalkürzungen (Wegfall der Service Kräfte, Transportpersonal,Reinigungskräfte) werden immer mehr Aufgaben auf das Pflegepersonal übertragen. Helios verkauft das unter dem charmanten Titel „Skill Mix“ aber im Endeffekt sieht es nur dafür, dass die Pflegekräfte keine bzw. wenig Zeit für ihre eigentlichen Tätigkeiten - nämlich die pflegerische Versorgung und Betreuung der Patienten - haben.
Image
Traurig, dass so viele Leute lieber leiden würden als hier noch einmal her zu kommen.
Work-Life-Balance
Dank der miserablen Dienstplangestaltung sind die Kollegen wirklich wie eine Familie - allerdings nur weil man seine eigentliche Familie selten sieht. Vor allem wenn beide Parteien im Schicht Dienst arbeiten wirds schwer. Ganz nach dem Motto - „wer sich nicht sieht, kann auch nicht streiten“
Karriere/Weiterbildung
Wenn man sieben Jahre warten muss, bis man eventuell eine Fachweiterbildung antreten darf, ist es kein Wunder, dass das Personal sich nach anderen Arbeitgebern umschaut. Ach so und die Fachweiterbildung gibt’s auch nur, wenn man nicht gerade vor hat in den nächsten Jahren zu heiraten, oder ein Kind zu bekommen.
Gehalt/Benefits
Früher galt Helios mal als sehr gut bezahlendes Unternehmen, heute können sie damit leider nicht mehr glänzen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Dafür das es ein „papierloses Krankenhaus“ werden soll, wird leider sehr wenig nachhaltig gedacht.
Kollegenzusammenhalt
Unter den diversen Stationen ist der Teamzusammenhalt oft gegeben (kann ja nur für meine Station reden). Durch die Überlastung jedes einzelnen leidet leider das Miteinander unter den Stationen sehr.
Umgang mit älteren Kollegen
Wer ein Stein im Brett hat bei der Leitung bekommt sogar manchmal einen halbwegs humanen Dienstplan. Für mich ist es völlig verständlich, dass man ab einem gewissen Alter vielleicht den schichtdienst oder auch den Stress nicht mehr so einfach weg steckt. Leider hört man oft „Sie wussten ja worauf sie sich einlassen und das es nicht immer leicht ist, ist auch vorher klar gewesen“
Vorgesetztenverhalten
Auch hier wieder nur für mich gesprochen: grausam. Gerade als Leitung sollte man sich mit seinem Personal auseinandersetzen. Fragen nach dem allgemeinen Befinden werden nur gestellt, um sie dann im Team breitzutreten. Gern auch ohne betreffende Person. Hier wird sehr viel über Flur-Post ausdiskutiert.
Arbeitsbedingungen
Wie oben beschrieben, Horror.
Kommunikation
Hier ist definitiv viel Luft nach oben. Einiges - vor allem negatives ( Feedback ) werden zeitnah und zuverlässig kommuniziert. Lob und Anerkennung dagegen kaum.
Gleichberechtigung
Ist hier definitiv ausbaufähig! Anstatt sich zu freuen das verschiedene Ethnien im Kollegium zu finden sind wird sich aufgeregt das das deutsch nicht akzentfrei und die Grammatik nicht immer korrekt ist. Verschiedene Kulturen bringen gerade im medizinischen Bereich so viele Vorteile mit sich - sei es die Sprachbarrieren die sich so oft aufheben lässt oder das Verständnis fürs Verhalten mancher Patienten.
Interessante Aufgaben
Gerade in meinem Bereich ist das Aufgabengebiet breit gefächert.


