Privatwirtschaft halt.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Obstkorb und kostenloses Leitungswasser
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Outsourcing
Verbesserungsvorschläge
In die Zukunft schauen, die halbe IT steht kurz vor der Rente.
Arbeitsatmosphäre
Erholsam ruhig, zumindest bis die nächste unvorhergesehene Welle an Eilaufgaben über einen hereinbricht. Die Stimmung pendelt verlässlich zwischen kollektiver Zweckoptimismus-Therapie und kreativer Eigenregie.
Kommunikation
Wer Überraschungen liebt, wird sich hier wohlfühlen. Wichtige Informationen zur eigenen beruflichen Zukunft erfährt man vorzugsweise auf den letzten Drücker oder über Flurfunk. Transparenz wird großgeschrieben. Vorausgesetzt, man bringt eine eigene Taschenlampe mit.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt entsteht vor allem durch das gemeinsame Durchstehen des täglichen Chaos. Das Schicksal schweißt bekanntlich zusammen.
Vorgesetztenverhalten
Management nach dem U-Boot-Prinzip: Auftauchen, Winken, kurz Verwirrung stiften und wieder abtauchen. Wer Entscheidungen sucht, braucht Geduld oder eine Münze zum Werfen.
Interessante Aufgaben
Langeweile kommt nie auf. Wenn keine Aufgaben da sind, sucht man eben die zuständigen Ansprechpartner. Das alleine ist schon tagesfüllend und extrem lehrreich.
Gleichberechtigung
Hier sind absolut alle gleich: Jeder hat dieselbe faire Chance, auf Rückmeldungen zu warten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
3 Mülleimer für 50 (meist leere) Büros.
Gehalt/Benefits
Ausbildungsgehalt
Image
Klarer Beinschuss
Karriere/Weiterbildung
Die Ausbildung bietet eine exzellente Vorbereitung auf das reale Berufsleben, vor allem weil man früh lernt, ohne Navigationssystem zu schwimmen. Eigeninitiative wird nicht nur begrüßt, sondern ist oft die einzige Option. Wer Selbstständigkeit sucht, wird sie hier zwangsläufig finden.


