Kurz vor 12 würd ich sagen...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wenns der Standort ist, ganz viel.
Wenns der Konzern ist, wenig.. aber die Netzwerkmöglichkeiten sind gut...
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Einflussnahme durch die Zentrale behindert Kreativität und bewirkt, dass man ständig fürchtet, evtl. aus Unkenntnis ob der Vielzahl, gegen irgendeinen Standard oder eine Richtlinie zu verstoßen. Dann lieber nichts machen, dann macht man auch nichts falsch....
Traurig ist, dass immer mehr echt treue und gute Kollegen und Kolleginnen gehen.
Und vermutlich Unsummen für teure Berater rausgeschmissen werden...
Verbesserungsvorschläge
Back to the roots! Krankenhausbetrieb auch mal wirklich verstehen wollen.
Mehr Entscheidungsbefugnis zurück in die Standorte.
Arbeitsatmosphäre
Bestimmt durch Heads of(f) Zentrale, die keinen Schimmer vom Krankenhausbetrieb haben und mit der Brechstange versuchen, ihre fragwürdigen Ziele umzusetzen. Und das alles für den DAX...
Image
Siehe Atmosphäre, Arbeitsbedingungen...
Work-Life-Balance
Wenn man 9 to 5 Mentalität hat und einem auch sonst alles egal ist, ja. Wer seinen eigenen Standort jedoch unterstützen und sichern möchte, findet kaum noch in den Schlaf.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt viele neue Posten mit unfassbar tollen Titeln, wo man sich hinentwickeln kann. Bis man merkt, dass es doch nur ein Hamsterrad ist, das von innen nach Karriereleiter aussieht...
Gehalt/Benefits
Ist ja weitgehend durch den Tarif geregelt.
Altersversorgung könnte besser sein, Altersteilzeit z. B.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Sustainability.... Ein schönes Wort.
Kollegenzusammenhalt
Zumindest weitestgehend. Wird auch zunehmend schwierig.
Umgang mit älteren Kollegen
Na ja... die Älteren retten den Stationen wegen der nicht belastbaren Gen Z immer wieder den A....llerwertesten
Vorgesetztenverhalten
Sind eigentlich nur Marionetten und zu beschnitten im Bewegungsradius.
Arbeitsbedingungen
Werden auch durch Gesundheitspolitik und Finanzierung erschwert, zugegeben. Aber die meisten Probleme sind haus- pardon- konzerngemacht.
Kommunikation
Falls kommentarloses Weiterleiten von Email als Kommunikation bezeichnet werden kann, Spitzenreiter. Selbstbeweihräucherung für vermeintliche Erfolge zählt aber nicht dazu, oder?
Gleichberechtigung
Gendersternchen macht es möglich
Interessante Aufgaben
Zunehmend weniger, Prozesse werden weiter zerpflückt,(wichtige)Teilprozesse fallen durchs Raster, Tätigkeiten werden immer monotoner, und wer nicht verblöden will sucht sich was Neues.


