Das Insolvenzverfahren war seit Jahren absehbar
Gut am Arbeitgeber finde ich
Zumindest unser Team hält zusammen und versucht alles
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Grade in Zeiten des Insolvenzverfahrens , mangelnde Komunikation / Information .
Viele Jahre in denen Bausteine / Sortimente nicht aktualisiert oder erweitert wurden , Smarthome Produkte > nix , Makita nur in wenigen Filialen , keine starke Akku-Eigenmarke etc etc es könnte vieles anders laufen wenn man mehr mit den Menschen / Fachberatern !! auf der Fläche sprechen würde, denn DIE wissen was der Kunde will !
Verbesserungsvorschläge
Noch kann man etwas bewegen :
Einführung einer Hellweg App ( spart Porto und Papier in Massen ) die ist für kleines Geld schnell programmiert.
Schichtpläne mindestens 3 Wochen im vorraus erstellen , 1 freier Samstag im Monat wie bei den meisten anderen Arbeitgebern der Branche
Offene und ehrliche sowie direkte Information an die Basis , auch wenn es weh tut .
Arbeitsatmosphäre
In den Filialen personelle Unterbesetzung , welche durch die aktuelle Insolvenz noch größer wird , da jeder der eine Familie ernähren muss das Weite sucht
Image
Durch die am Markt anerkannt höchsten Preise und die in der Branche schlechteste Warenverfügbarkeit leider nicht das beste ... Auch der vernachlässigte Zustand vieler Filialen , sei es die Fassade , Verglasung der Gartencentren, oder gar der altbackene Inneneindruck , fehlendes Kunden Wlan , sowie dem Fehlen einer seit Jahren dem Zeitgeist entsprechenden Hellweg App bei der die Kunden a la Mitbewerber einen Sofortrabatt erhalten tragen auch zum schlechten Image bei
Die Insolvenz vor dem Start der Sommerferien ( mega schlechter Zeitpunkt)
steigert das Ganze nochmals , da viele Kunden zögern in unserem Unternehmen eine größere Bestellung aufzugeben und eine entsprechende Anzahlung zu leisten
Work-Life-Balance
Gibt es nicht , unabhängig von der 40 Stunden Woche und Saison Arbeitszeiten , kann man froh sein im Laufe des Samstags zu erfahren wie man in der nächsten Woche Dienst hat .
Karriere/Weiterbildung
Scheint oft davon abhängig zu sein , wie symphatisch man dem jeweiligen Vorgesetzten ist .
Gehalt/Benefits
Je nach eigenem Einsatz , Qualifikation und Leistungsbereitschaft von unterirdisch bis naja . Urlaubsgeld erst nach einer gewissen Betriebszugehörigkeit , Weihnachtsgeld gibt es überhaupt nicht , dafür einen 50 € Einkaufsgutschein
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Täglich werden zahlreiche Pflanzen in Containern entsorgt , anstatt sie zb reduziert den Kunden zu offerieren , auch defekte Säcke Erden oder Zement / Betonestrich / Kleber etc , werden oftmals eher abgeschrieben und entsorgt , anstatt der Kundschaft einen ermäßigten Kaufpreis anzubieten .
Kollegenzusammenhalt
Not schweißt zusammen , man versucht halt das was noch in den Regalen an Ware vorhanden ist , an den Mann/die Frau zu bringen
Umgang mit älteren Kollegen
Mal so , mal so
Vorgesetztenverhalten
Eigentlich OK , erfahren halt auch nur das was sie wissen sollen , oder können erweiterte Situations Kenntnisse gut verbergen
Arbeitsbedingungen
Veralterte Software , kein Wlan / Kunden Wlan , keine Kunden App , MyPlano kann zb nicht mobil eingesehen werden . Immenser Papierverbrauch was Kaufverträge , oder gar das Ausdrucken von Preisänderungen angeht . Bei der aktuellen Wetterlage Temperaturen in den Verkaufsräumen jenseits der 30*C , kaum Lüftungsmöglichkeiten ,
Kommunikation
Eröffnung des Insolvenzverfahrens war zuerst diversen Print oder Online Medien zu entnehmen , erst im Tagesverlauf gab es dann interne Mitteilungen
Gleichberechtigung
Ist gegeben
Interessante Aufgaben
KOmmt immer auf die persönlichen Fähigkeiten und Erfahrung an