gute Einblicke und viel Gestaltungsspielraum
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Gestaltungsspielraum ist riesig. Jeder kann seine Karriere individuell gestalten und sich die Abteilungen nach seinen eigenen Stärken und Schwächen aussuchen. Zudem kann man sich ein riesiges Netzwerk aufbauen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Teilweise fehlt die Unterstützung der Ausbilder bei der Abteilungssuche. Auch individuelle Fragen werden meist nur unzureichend beantwortet und als "unwichtig" oder "kompliziert" abgestempelt.
Verbesserungsvorschläge
- Durch die Steigerung der Bekanntheit des dualen Studiums würde beide Seiten profitieren und es würden auch mehr Studenten übernommen werden.
- Gemeinsame Veranstaltungen der dual Studierenden (Chemie und BWL jahrgangsübergreifend) würden den Zusammenhalt der Dualis stärken.
Die Ausbilder
Die Ausbilderin der dualen Studenten ist vor allem für organisatorische Themen zuständig. Es findet keine "klassische Ausbildung" statt.
Spaßfaktor
Hängt sehr stark von der Abteilung, den Kollegen und den Mitstudierenden ab. Habe aber vor allem positive Erfahrungen gemacht.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die konkreten Aufgaben hängen stark von der Abteilung ab. Allgemein werden aber viele ansprechende Tätigkeiten geboten, wenn man Engagement zeigt. Die meisten Betreuer unterstützen auch Lernzeit und stellen für Hochschulveranstaltungen frei.
Variation
Die Abteilungen können von den Studenten frei gewählt werden. Dies hat den Vorteil, dass man sich stark auf seine Interessen konzentrieren kann, aber auch Neues kennenlernen kann. Zu Beginn hilft auch das Netzwerk der Studierenden höherer Jahrgänge beim Finden geeigneter Abteilungen. In den meisten Teams kann man aktiv über seine Aufgaben mitentscheiden und weitestgehend eigenständig an Kleinprojekten arbeiten.
Respekt
Auch hier habe ich bisher durchgehend positive Erfahrungen gemacht. Meist wird den Studenten viel zugetraut und man darf eigenständig Aufgaben bearbeiten. Gleichzeitig hat man einen festen Ansprechpartner für Fragen.
Karrierechancen
Leider ist das duale Studium im Unternehmen nicht so bekannt. Vor allem im produktionsnahen Bereich wissen viele Führungskräfte nicht, dass hochqualifizierte Fachkräfte bereit stehen. Die Übernahmechancen hängen deshalb stark von den persönlichen Beziehungen ab, sodass viele Studenten das Unternehmen nach dem Master verlassen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist stark von der entsprechenden Abteilung abhängig. Meist wird man auch als Student zu Weihnachtsfeiern oder Abteilungsfeiern eingeladen.
Ausbildungsvergütung
Die Bezahlung ist nach Tarifvertrag für Auszubildende (inkl. aller Zusatzzahlungen) und wird auch in den Hochschulphasen vollständig ausgezahlt. Für ca. 14 Wochen Arbeit im Jahr (der Rest ist Hochschulstudium) empfinde ich die Bezahlung als sehr gut.
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeit liegt in den Praxisphasen bei 37,5 h pro Woche und man wird für Klausuren freigestellt. Der exakte Arbeitsbeginn ist mit dem entsprechenden Betreuer aus der Abteilung abzustimmen. Diese sind meist sehr flexibel, sodass ich die Individualität der Arbeitszeitgestaltung als hoch einstufen würde.

