Setze Dich niemals auf ein sterbendes Pferd, ich würde bei der Firma nicht erneut anfangen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sorry, mittlerweile nichts mehr und das fällt mir wirklich sehr schwer,, das zu schreiben .
Ich habe vier Jahre sooooo gerne in diesem Unternehmen gearbeitet .
Man ear dort keine Nummer , sondern ein wertgeschätzter Mitarbeiter .
Zeiten ändern sich .
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Da kann ich nur schreiben : siehe oben
Verbesserungsvorschläge
Was soll ich hier schreiben ………
Als erstes einmal :
Bitte schreibt mir nicht zurück , Ihre Meinung interessiert mich und wir möchten uns gerne mit ihnen austauschen .
Das stimmt nicht . Dafür war lange genug Zeit .
Das die Mitarbeiter im Personalbüro halbjährlich gewechselt haben und die Fluktuation so hoch ist wie noch nie bei dieser Firma, sagt alles .
Ich denke nicht , das sich unter diesem Management etwas verändert, dafür gibt es genug Sprichworte , die ich hier nicht noch im einzelnen ausführen möchte.
Jemand, der sich damit auskennt , wird wissen, was ich meine.
Arbeitsatmosphäre
In dieser Firma werden nach der Übernahme von Freixenet die Worte Respekt, Wertschätzung und Achtung gelinde gesagt mit Füßen getreten.
Verdiente Mitarbeiter werden gemobbt oder in eine Holding ohne Aufgaben versetzt.
Menschlich war es nach der Übernahme die schlechteste Firma in meinem Berufsleben.
Der Außendienst wird von jemandem geführt, der in seiner Entwicklung vor 30 Jahren stehengeblieben ist und für den Respekt , Achtung Motivation und Wertschätzung Fremdworte sind.
Einer seiner Lieblingssprüche:
„Unter Druck entstehen Diamanten“oder „ der Tag ist beendet, wenn es dunkel wird“
Ich denke, das sagt alles über den antiquierten Führungsstil, wobei das Wort Führung hier fehl am Platze ist
Image
Das Image ist weg, die Firma steht schon lange nicht mehr für Qualität und Kontinuität.
Es gibt wenig Innovation .
Das Portal Innofix, in welchen die Mitarbeiter Vorschläge für Verbesserungen abgeben konnten , hatte 2024 zum ersten Mal seit Bestehen der Firma keinen Vorschlag .
Das sagt alles .
Work-Life-Balance
Da wir ja auf uns gestellt waren in den Gebieten, war es ok, bis auf solche Aussagen, wie oben schon beschrieben .
Wenn es nach bestimmten Führungskräften gehen würde , sollte man auch 25 Stunden !! am Tag arbeiten.
Aber da muss jeder für sich schauen, inwieweit er das mit sich machen lassen will.
Der Betriebsrat, der diesen Titel mit Sicherheit nicht verdient, ist da keine wirkliche Hilfe oder Unterstützung.
Zu Henkell - Zeiten wurde geschaut , das die Mitarbeiter nicht über 10 Stunden arbeiten .
Das wurde seitens des Betriebsrates seit Jahren nicht mehr kontrolliert.
Ich denke , das sagt alles .
Karriere/Weiterbildung
Da würde ich gerne 0 Sterne vergeben .
Als die Übernahme von Freixenet durch war und wir einen neuen VL bekommen haben , fragte ein Mitarbeiter nach einer Exel- Schulung , welche in der Zentrale den Mitarbeitern angeboten wurde, in dem Wissen , das wir mehr und intensiver mit diesem Tool arbeiten sollen.
Diese Schulung wollte er in seiner Freizeit absolviert, die Firma hätte nur die Kursgebühr von 115€ zahlen müssen
Der neuer Vorgesetzter erwiderte darauf,
Zitat:
Wenn ich sie eingestellt hätte , hätten sie mich angelogen.
Fazit: Jegliche Weiterbildungsangebote wurden unterbunden, mit Wissen des Betriebsrates.
In dieser Firma sollst Du funktionieren und mehr Wissen würde dafür sorgen, das Du ein Konkurrent auf einen höheren Posten wärst .
Das konnte und wollte man nicht zulassen .
Gehalt/Benefits
Gehalt wurde immer pünktlich gezahlt .
Allerdings hat man die Menge für Prämien im Außendienst so hoch gesetzt, das sie oft nicht erreichbar waren.
So hat man es geschafft , diese im Laufe der Jahre mindestens zu halbieren !!!!!
Das ist keine Motivation , eher das Gegenteil, aber wie hat mir jemand mal gesagt
„ Ich bin ein Sparfuchs“.
Das war er aber nur bei anderen .
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kann ich nichts groß schreiben , der AD war da außen vor und da gab es auch wenig Kommunikation
Kollegenzusammenhalt
Bis auf bestimmte Lieblinge der Führungskraft ok, aber weit entfernt von dem Teamgedanken, der mal herrschte .
Ich weiß, das es sich so ließt , das hier jemand mit der Firma abrechnen will.
Das ist nicht der Fall, ich kann jeden einzelnen Punkt mit Beispielen unterlegen, nur fehlt hier dafür der Raum .
Umgang mit älteren Kollegen
Im Zuge einer Umstrukturierung wurden 10 älteren Kollegen ( fast alle Henkell - Mitarbeiter ) ein Aufhebungs -und Abfindungsvertrag angeboten , das sagt alles
Vorgesetztenverhalten
Ich kann und möchte den Begriff Chef nicht verwenden und ja, Vorgesetzter trifft es im wörtlichen Sinne.
Für mich hat er die Aufgabe, Mitarbeiter anzuleiten, zu motivieren, zu fördern usw
Nichts davon war bei der Firma Henkell- Freixenet nach der Übernahme und der Neubesetzung einiger Schlüsselstellen noch vorhanden .
Schade, denn viele gute Mitarbeiter haben dann nur noch Dienst nach Vorschrift gemacht oder haben das Unternehmen verlassen.
Arbeitsbedingungen
Ich vergebe hier nur zwei Sterne , denn alles andere würde den Schnitt hochtreiben.
In den ersten drei Punkten hätte ich überhaupt keine. Stern vergeben , geht leider nicht .
Im Zuge einer fairen Bewertung muss ich jetzt so handeln .
Meine waren gut , das Auto immer gut gepflegt .
Allerdings ist mir zu Ohren gekommen, das die Mitarbeiter heute Serviceintervalle auslassen sollen, was zur Folge hätte, das, wenn sie einen Schaden mit dem Auto haben , diesen selbst bezahlen müssen ( Stichwort Dienstwagenregelung und Bedingungen der Leasingfirma)
Das gibt einem schon sehr zu denken .
Kommunikation
Die Kommunikation ist eine Einbahnstraße.
Man selbst schreibt Berichte , füllt Tabellen , schreibt Mails.
Auf der anderen Seite muss man sich viele Informationen aktiv einholen, die eine Selbstverständlichkeit wären , man muss ellenlange Mails lesen und das mehrmals, um sie zu verstehen, da Satztrennung oder Ähnliches einfach nicht vorhanden ist ( es gibt scheinbar keine Rechtschreibpogramme- ist wohl zu modern )
Gleichberechtigung
Kann ich nicht viel zu sagen , weiß nur , das eine Mitarbeiterin in der Zentrale von Ihrem Vorgesetzen gemobbt wurde , da sie mehr Wissen hatte,
Interessante Aufgaben
Interessante Aufgaben wurde weniger, der Mitarbeiter sollte nur funktionieren , Kreativität war nicht mehr erwünscht .
Quantität statt Qualität war das neue Zauberwort .

