Lieber bleiben lassen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Tiefgarage und gekündigt zu haben.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Alles andere.
Verbesserungsvorschläge
Als Unternehmen, das gerade während seines Onboarding-Prozesses damit prahlt, wie wichtig die Mitarbeitenden doch sind und wie sehr man sich gegen Mobbing und für Gleichstellung ausspricht, würde ich dann doch entsprechend die Führungskräfte schulen, da diese Corporate Identity an diesen Stellen offenbar nicht angekommen ist.
Arbeitsatmosphäre
Bei Henry Schein herrscht eine unfassbar drückende Arbeitsatmosphäre. Es wird fehlerfreies Arbeiten gefordert und wenn man das nicht immer liefert, sitzt man auch ganz fix beim Chef und muss sich rechtfertigen. Überhaupt existiert eine unangenehm greifbare Angstatmosphäre, die besonders durch die Vorgesetzten forciert wird.
Work-Life-Balance
Nicht vorhanden. In der Stellenanzeige sowie im Bewerbungsgespräch wurde mit Gleitzeit geworben. Die Kernarbeitszeit von 09:00 - 17:30 lässt allerdings an diesem Konzept zweifeln. Vor- bzw. Nacharbeiten ist nicht erwünscht; da erhält man im Home Office auch gerne eine Nachricht von der Teamleitung, dass man sofort Feierabend machen soll, wenn man noch eben eine Aufgabe beenden will.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen innerhalb der eigenen Abteilung sind das Einzige, was den Arbeitsalltag irgendwie erträglich macht. Aber Achtung: Abteilungsübergreifend wird gerne gelästert und es herrscht eine sehr abweisende Grundhaltung. Kollegial und "schnittstellenübergreifend" ist anders,
Vorgesetztenverhalten
Unter aller Kanone. Es wird abgewertet, unter Druck gesetzt und Mitarbeitende lächerlich gemacht (und das auch gerne mal vor der ganzen Abteilung). Die Teamleitung ist lediglich der Yes-Man des Chefs und nickt stumpf jedes Wort ab. Zudem wird auch besonders von Seiten der Führungsebene gerne abwertend über andere Abteilungen gesprochen (so wurden die Mitarbeiter einer Abteilung mal kollektiv als "Sozialfälle" bezeichnet). Absolut giftiges Umfeld.
Arbeitsbedingungen
Wer nur ausführen und nicht nachdenken möchte, der kann sich das mal überlegen. Allerdings nur, wenn man sonst keine Ansprüche an den Arbeitgeber hat.
Interessante Aufgaben
Ich gebe diesem Aufgabengebiet noch ca. 5 Jahre, bis es von KI wegrationalisiert wurde.