Erst Entlassungswelle , dann Kurzarbeit. Potential ohne Perspektive .
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mitarbeiter kündigen nicht einfach.
Sie fliehen. Nicht vor der Arbeit, sondern vor Prozessen, die langsamer sind als ein toter Gaul. Vor Meetings, die nichts lösen, aber jedem die Zeit rauben.
Vor Freigaben, die sich anfühlen, als müsste man erst eine Pilgerreise nach Rom machen, bevor irgendwas entschieden wird.
Vor manuellen Aufgaben, die jede dumme Automatisierung besser erledigen könnte.
Aber nein - „So haben wir das schon immer gemacht.“
Die Klügsten haben darauf keine Lust.
Die Besten gehen, während andere noch hoffen, dass sich irgendwas ändert.
Sie haben keine Zeit für ineffiziente Prozesse.
Lange bevor das Schiff endgültig sinkt.
Was bleibt?
Die, die wenig qualifiziert sind, ohne Fachkompetenz.
Die, die zu faul sind, sich umzusehen.
Die, die sich an das Chaos gewöhnt haben.
Die, die denken, es gibt keine bessere Option.
Und dann sitzt das Management da und fragt sich:
„Warum laufen uns die Leute weg?“
Weil das Management Fehler macht.
Weil ihr Prozesse schützt, statt Talente zu halten.
Weil ihr lieber die Symptome behandelt, statt die Ursache zu fixen.
Weil ihr Wertschätzung erst dann zeigt, wenn jemand die Kündigung auf den Tisch legt.
Aber dann ist es zu spät.
Die Fähigen sind weg.
Und das Unternehmen?
Es verreckt langsam an seiner keigenen Ineffizienz.
Und keiner wird es vermissen.
Erst wurden ca 25% der Belegschaft gekündigt oder freiwilligen Programm zum Gehen animiert. Weitere folgen freiwillig.
Und zusätzlich Kurzarbeit für die die bleiben wollten.
Das Schiff sinkt ….

