Ihr Unternehmen?

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Hexonia 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Nein.

1,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion in Nettetal gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

​Mein Arbeitgeber zeigt eine sehr hohe Bereitschaft, auch Menschen ohne spezifische Qualifikationen, Vorkenntnissen oder gute Sprachkenntnisse einzustellen und ihnen eine Beschäftigung zu bieten. Wer nach einer Stelle sucht, bei der die Leistungskontrolle gering ist und die Arbeitszeiten ohne großen Leistungsdruck absolviert werden können, findet hier sehr niedrige Einstiegshürden

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Negativ aufgefallen sind mir die mangelnde Wertschätzung durch die Personalverwaltung, eine sehr einseitige Kommunikation und der fehlende Fokus auf das Wohl der Mitarbeitenden, beispielsweise beim Ignorieren von Kritik an den Arbeitsbedingungen.

Verbesserungsvorschläge

Der Arbeitgeber hat großes Potenzial, wenn er gezielter auf die Bedürfnisse der Belegschaft eingeht.
​Mehr Wertschätzung und ein fähigkeitsbasierter Personaleinsatz sind entscheidend, um Über- sowie Unterforderung zu vermeiden und die Motivation zu steigern.
​Zudem fehlen flexible Schichtwechsel bei laufendem Betrieb, eine gerechte Vergütung von Mehrarbeit, ausreichende Parkplätze sowie eine transparente, elektronische Zeiterfassung für alle Bereiche inklusive der Verwaltung.
​Auch das Arbeitsklima braucht Aufmerksamkeit, denn eine konstante Hallentemperatur und effektiver Lärmschutz würden sowohl den Mitarbeitenden als auch der Material- und Maschinenqualität zugutekommen.
​Schließlich wünsche ich mir ein besseres Gehör für Verbesserungsvorschläge aus dem Team

Arbeitsatmosphäre

​Die Arbeitsatmosphäre ist von Monotonie und mangelnder Chancengleichheit geprägt. Im Sommer herrschen extrem hohe Temperaturen von bis zu 38 Grad, ohne dass Abkühlungen wie Ventilatoren erlaubt sind. Zudem ist die Kommunikation mit der Verwaltung und Führungskräften extrem schwierig, sodass konstruktives Feedback wirkungslos bleibt.

Kommunikation

Die Kommunikation im Betrieb ist leider sehr einseitig und von mangelnder Wertschätzung geprägt. Feedback oder Verbesserungsvorschläge werden meist direkt abgeblockt, und bei persönlichen Anliegen hat man oft das Gefühl, gegen eine Wand zu reden. Zudem erzeugt der Kontakt zur Verwaltung meist Verunsicherung, da man überwiegend mit Kritik oder Abmahnungen rechnet. Besonders frustrierend ist dabei die wahrgenommene Ungleichbehandlung unter den Mitarbeitenden.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen wirkt zunächst stark, bricht aber in ernsten Situationen schnell ein. Obwohl sich alle gemeinsam über schlechte Bedingungen wie die hohe Sommerhitze beschweren, traut sich gegenüber der Geschäftsführung niemand mehr, Klartext zu sprechen. Zudem herrscht bei Ungerechtigkeiten wie Abmahnungen Schweigen, obwohl viele denselben Fehler machen. Diese Unsicherheit betrifft besonders ausländische Mitarbeiter, die aus Unkenntnis ihrer Rechte aus Angst schweigen, was der Arbeitgeber wiederum ausnutzt

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist äußerst schaffungsbedürftig und der Arbeitgeber zeigt kaum Flexibilität bei privaten Problemen oder gesundheitlichen Anliegen. Wichtige Termine wie Physiotherapie, Reha-Maßnahmen oder kurzfristige familiäre Notfälle werden nicht unterstützt, und selbst Schichtwechsel oder spontane Urlaubstage sind kaum möglich. Man fühlt sich mit persönlichen Herausforderungen komplett allein gelassen und muss oft um seine Existenz bangen, da schnell mit Abmahnungen gedroht wird.

Vorgesetztenverhalten

Die Führungskultur im Betrieb ist stark verbesserungswürdig, da Entscheidungen wie Schichtänderungen oft kurzfristig und ohne Absprache getroffen werden. Anliegen von Mitarbeitenden finden wenig Gehör und lassen sich meist nur über höhere Instanzen klären, während der Zusammenhalt im Team durch ungeeignete Anreize zur gegenseitigen Kontrolle geschwächt wird. Auch die Kommunikation mit der obersten Geschäftsführung ist erschwert, da zugesagte Gesprächstermine leider häufig nicht eingehalten werden.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben im aktuellen Bereich sind extrem eintönig und bieten keinerlei Herausforderung oder Aufstiegsmöglichkeiten. Zudem entsprechen sie nicht der eigenen Qualifikation, was zu einer starken Unterforderung und gesundheitlichen Belastung führt. Auch die Wertschätzung für diese Tätigkeit fehlt innerhalb des Unternehmens komplett.

Gleichberechtigung

Die Gleichbehandlung im Betrieb empfinde ich als äußerst unzureichend. Regeln wie Arbeitszeiterfassung, Parkplatzordnungen oder die Handynutzung werden je nach Person sowie zwischen Verwaltung und Produktion sehr unterschiedlich ausgelegt und geahndet. Während bei einigen Beschäftigten Fehlverhalten ignoriert wird, drohen anderen selbst bei kleinsten Versäumnissen direkt Abmahnungen. Diese spürbare Ungleichbehandlung führt zu einer spaltenden Arbeitsatmosphäre und sorgt für große Unzufriedenheit in der Belegschaft.

Umgang mit älteren Kollegen

​Ältere Mitarbeiter müssen genau dieselbe Leistung erbringen wie jüngere Kollegen und erhalten kurz vor der Rente keinerlei Erleichterungen. Die Wertschätzung beim Abschied ist minimal und weiterbeschäftigte Rentner werden meist nur geduldet, außer bei einzelnen Bevorzugten. Zudem fehlen Aufklärung und Rücksichtnahme, was besonders Kollegen mit Sprachbarrieren benachteiligt.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsumgebung ist leider sehr belas­tend. An vielen Arbeitsplätzen ist es extrem laut, da alte Maschinen nie neu eingemessen wurden, aber Gehörschutz wird offiziell nicht für nötig gehalten. Im Sommer steigen die Temperaturen oft auf über 38 Grad ohne Ventilatoren oder funktionierenden Wasserspender, während im Winter an vielen Stellen ständiger Durchzug herrscht. Zudem sind die Tische oft nicht ergonomisch angepasst, was zu Rückenschmerzen führt, und der Arbeitsplatz ist insgesamt sehr schmutzig.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Der Betrieb zeigt erhebliche Mängel beim Umwelt- und Sozialbewusstsein. Zwar wird Müll teilweise getrennt, jedoch führen fehlerhafte Produktion, Materialverschwendung und logistischer Aufwand durch ständige Auslands-Exporte zu einer schlechten Ökobilanz. Zudem ist das Arbeitsklima von fehlender Wertschätzung, ungerechter Vergütung und starkem Druck seitens der Führungsebene geprägt.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt wird oft als zu niedrig empfunden, besonders wegen geringer oder fehlender Zuschläge für Feiertage, Wochenenden und Nachtschichten, die die gestiegenen Lebenshaltungskosten nicht ausgleichen. Auch die Gestaltung von Firmenfeiern wird kritisiert, da diese in die Arbeitszeit fallen und man dafür oft Überstunden aufbrauchen oder Schichten vorarbeiten muss.

Image

Arbeitsatmosphäre & Gleichberechtigung:
Das Betriebsklima ist extrem angespannt und von spürbarer Ungleichbehandlung geprägt. Die Wertschätzung verteilt sich sehr einseitig: Während die Verwaltung gelobt und belohnt wird, erfährt die Belegschaft in der Produktion kaum Anerkennung.
​Unternehmenskultur & Führung:
Trotz über 20-jähriger Firmengeschichte wirken die internen Prozesse und die Führungsarbeit unstrukturiert. Die Kommunikation ist mangelhaft, und es fehlt im Management an fundiertem Verständnis für die eigentlichen Produktionsabläufe.

​Prozesse & Belastung:
Die Produktionsplanung ist unzureichend. Die Mitarbeiter in der Fertigung müssen eigenverantwortlich Aufgaben übernehmen, die eigentlich in den Aufgabenbereich der Verwaltung oder Disposition gehören – darunter Materialbestellung, Instandhaltung und Maschinenprogrammierung. Ohne dieses überdurchschnittliche Engagement der gewerblichen Mitarbeiter würde der Betrieb kaum funktionieren.

​Qualität & Außenwirkung:
Das Unternehmen präsentiert sich nach außen mit großen Aufträgen und starker Medienpräsenz, übernimmt dabei jedoch Verpflichtungen, für die intern die Kapazitäten fehlen.

Karriere/Weiterbildung

Schulungen und Weiterbildungen finden so gut wie nicht statt. Neue Maschinen werden ohne Einarbeitung oder Anleitungen eingeführt, sodass sich Mitarbeitende alles selbst beibringen müssen. Bei Fehlern fehlt die Unterstützung, und externes Fachpersonal gibt kein Wissen weiter.
​Zudem werden Qualifikationen kaum geschätzt und erfahrene Kräfte oft an falschen Positionen eingesetzt. Die Aufgaben sind teilweise sehr eintönig, wodurch das Unternehmen für junge Menschen mit Karriereambitionen kaum Perspektiven bietet.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.