Gutes Team, aber viel Luft nach oben in Führung & Organisation
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Kollegenzusammenhalt ist das, was einen bei der Stange hält – das Team hilft sich gegenseitig, die Atmosphäre ist überwiegend freundlich und man fühlt sich im Miteinander wohl.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Kommunikation seitens Geschäftsführung und Projektleitung ist ausbaufähig. Informationen kommen oft spät oder unklar, was Projekte erschwert. Feedback und Anerkennung für gute Arbeit fehlen teilweise, wodurch Motivation verloren geht.
Die Strukturen sind nicht immer klar – Aufgaben und Verantwortlichkeiten sind manchmal unübersichtlich, was Stress verursacht, besonders in Phasen mit viel Arbeit.
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind eingeschränkt; es gibt wenig Förderung oder klare Perspektiven. Zudem wird Führungskräften zum Teil mangelnde Empathie und Gleichbehandlung vorgeworfen.
In intensiven Projektphasen ist die Belastung hoch, da Vertretungsregelungen nicht immer vorhanden sind.
Verbesserungsvorschläge
Regelmäßige Team- und Projektmeetings einführen, in denen Ziele, Entscheidungen und Veränderungen klar kommuniziert werden.
Offene Feedback-Kultur etablieren, in der Leistungen regelmäßig anerkannt und Kritik konstruktiv geäußert wird.
Entscheidungen nachvollziehbar begründen, um Vertrauen und Verständnis zu stärken.
Klare Prozesse und Verantwortlichkeiten definieren, damit jede:r weiß, wer wofür zuständig ist.
Projektplanung verbessern, indem frühzeitig geschulte und erfahrene Mitarbeitende eingebunden werden.
Feste Vertretungsregelungen einführen, um Überlastung bei Ausfällen zu vermeiden.
Führungskräfte im Bereich Mitarbeiterführung, Empathie und Gleichbehandlung schulen.
Mehr Anerkennung zeigen – nicht nur durch Gehalt, sondern durch Lob, Wertschätzung im Alltag und kleine Gesten.
Regelmäßig Mitarbeitergespräche führen, um individuelle Bedürfnisse und Entwicklungsmöglichkeiten zu berücksichtigen.
Klare Karrierepfade entwickeln und transparent kommunizieren.
Regelmäßige Weiterbildungsangebote (fachlich und persönlich) in den Arbeitsalltag integrieren.
Mitarbeitende gezielt fördern, die Verantwortung übernehmen möchten.
Arbeitslast gleichmäßiger verteilen und Projekte realistischer planen.
Flexible Arbeitsmodelle (Homeoffice, Gleitzeit) noch stärker nutzen und systematisch ermöglichen.
In Hochphasen zusätzliche Ressourcen bereitstellen, um Überlastung zu vermeiden.
Prozesse verschlanken und standardisieren, um unnötigen Stress durch Chaos oder Missverständnisse zu verhindern.
Feedback der Mitarbeitenden in die Prozessgestaltung einbeziehen („Bottom-up“-Ansatz).
Das interne Arbeitsumfeld stärker mit dem Außenbild in Einklang bringen.
Echte Nachhaltigkeit und soziales Engagement fördern und sichtbar machen.
Arbeitsatmosphäre
Das Arbeitsklima ist im Team angenehm, aber durch unklare Strukturen und kurzfristige Änderungen oft stressig. Motivation ist durch die Kolleg:innen gegeben, jedoch fehlt es an übergeordneter Stabilität, was zu Unsicherheit führt.
Kommunikation
Einer der größten Kritikpunkte: Informationen werden häufig verspätet oder nicht transparent geteilt. Entscheidungen von oben kommen plötzlich, ohne klare Begründung oder Austausch. Eine offene Feedbackkultur ist selten vorhanden, Lob und Anerkennung sind eher die Ausnahme.
Kollegenzusammenhalt
Der größte Pluspunkt: Die Kolleg:innen halten zusammen, helfen sich gegenseitig und schaffen, bis auf wenige Ausnahmen, eine freundliche Atmosphäre. Ohne diesen Zusammenhalt wäre der Alltag deutlich schwieriger.
Work-Life-Balance
Schwankend: Flexible Arbeitszeiten gibt es, aber in intensiven Projektphasen fehlt Entlastung. Vertretungsregelungen sind nicht immer vorhanden, wodurch Mehrarbeit entsteht. Wer Glück hat, kommt auf eine gute Balance, andere geraten in Überlastung.
Vorgesetztenverhalten
Führungskräfte zeigen nicht immer Empathie und agieren teilweise unstrukturiert. Entscheidungen wirken willkürlich, Gleichbehandlung wird nicht durchgehend gelebt. Anerkennung für gute Leistung fehlt häufig – sowohl im Alltag als auch in größeren Projekten.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind vielfältig. Allerdings leidet die Umsetzung oft unter chaotischer Organisation, fehlenden Ressourcen oder mangelnder fachlicher Vorbereitung.
Gleichberechtigung
Im Alltag nicht immer gegeben. Manche Mitarbeitende berichten, dass sie unterschiedlich behandelt werden – abhängig von Persönlichkeit oder Nähe zur Führungsebene.
Umgang mit älteren Kollegen
Umgang ohne Wertschätzung oder Integration.
Arbeitsbedingungen
Die technische Ausstattung ist ok, das Büroumfeld angenehm. Aber: Prozesse sind unausgereift, Abläufe unklar und es fehlen feste Strukturen, die Sicherheit geben.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Dieser Bereich wird selten aktiv angesprochen. Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung spielen intern keine große Rolle.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt wird als durchschnittlich empfunden. Sozialleistungen sind vorhanden, aber überschaubar und nicht überdurchschnittlich.
Image
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen professionell und modern. Intern sehen Mitarbeitende das Bild kritischer, da die Realität nicht mit dem Außenauftritt übereinstimmt.
Karriere/Weiterbildung
Hier herrscht die größte Unzufriedenheit: Klare Entwicklungspfade fehlen, Weiterbildungen finden kaum statt oder sind nicht systematisch in den Alltag integriert. Mitarbeitende haben das Gefühl, dass ihre langfristige Entwicklung keine Priorität hat.