11 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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11 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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11 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Meine Erfahrung mit HiOffice Group GmbH war durchaus bemerkenswert. Kurz nach meiner Bewerbung wurde ich zunächst von einer KI kontaktiert. Dabei stellte sich relativ schnell heraus, dass aktuell offenbar keine konkrete Position besetzt werden sollte. Meine Bewerbung diente vielmehr dazu, mich in einer Art Bewerberpool bzw. Kartei zu erfassen.
Besonders interessant wurde es am folgenden Tag: Ich wurde persönlich angerufen und man bedankte sich ausdrücklich für meine „spannende Bewerbung“.
Spannend? Zu diesem Zeitpunkt hatte ich genau vier Angaben gemacht: Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Keine Angaben zu meinem beruflichen Werdegang, keine Qualifikationen, keine Projekterfahrung, kein CV – schlicht vier Kontaktdaten.
Auf meine konkrete Frage, was an diesen vier Angaben denn so spannend sei, konnte man mir keine Antwort geben. Auch meine Nachfrage, was konkret an Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer die Bewerbung spannend mache, blieb unbeantwortet.
Das ist zumindest eine interessante Definition von „spannend“.
Mein Fazit: Wer eine Personalberatung sucht, bei der bereits vier Kontaktdaten für eine „spannende Bewerbung“ ausreichen, könnte hier durchaus auf seine Kosten kommen. Wer hingegen eine konkrete Position, einen nachvollziehbaren Recruiting-Prozess und substanzielle Kommunikation erwartet, sollte vielleicht etwas genauer hinschauen.
Spannend bleibt für mich vor allem die Frage, was hier eigentlich gesucht wird: ein Kandidat – oder eine möglichst gut gefüllte Datenbank.
Der Bewerbungsprozess wirkte insgesamt sehr unprofessionell. Auf Fragen wurden lediglich sehr knappe Antworten gegeben, zudem wirkte die Kommunikation teilweise ungeduldig und wenig wertschätzend.
Da war relativ schnell klar, das kein Interesse besteht.
Schade um die Zeit.
Ich kann dieses Unternehmen leider nicht empfehlen.
Ich habe dort angerufen, nachdem ich eine Stellenanzeige für eine Position im Bereich Social Media Content Creation gesehen hatte. Am Telefon wurde mir jedoch gesagt, dass die Stelle aktuell gar nicht besetzt wird. Auf meine freundliche Anmerkung hin, dass es sinnvoll wäre, die Anzeige dann zu entfernen, da sich viele Bewerber*innen Zeit nehmen, die Nummer herauszusuchen und anzurufen, bekam ich die Antwort: „Das ist unsere Sache, ob wir die Anzeige löschen.“
Im weiteren Gespräch wurde dann erklärt, dass die Anzeige zwar online ist, man aber derzeit Schwierigkeiten habe, zeitnah auf Bewerbungen zu reagieren. Das ändert für mich jedoch nichts an der Tatsache, dass die Kommunikation sehr unklar und wenig wertschätzend gegenüber Bewerber*innen war. Am Ende des Gesprächs hat die Mitarbeiterin einfach aufgelegt.
Ich finde es unprofessionell, Stellenanzeigen online zu lassen, wenn aktuell weder aktiv gesucht noch zeitnah geantwortet werden kann. Für Jobsuchende bedeutet jede Bewerbung Zeit, Hoffnung und Aufwand – entsprechend sollte man auch verantwortungsvoll mit Ausschreibungen umgehen.
Sich an eigene Maßstäbe, wertschätzend und transparent miteinander umzugehen, halten. Kommunikation professionalisieren und Worten Taten folgen lassen.
An sich war der Bewerbungsprozess überraschend modern und suggerierte einen individuellen und kompetenten Umgang mit dem Bewerber.
Professionalität, die anfangs in hohem Maß betont wurde und von Mitarbeitenden erwartet wird, konnte durch unseriöse Fragen im Bewerbungsgespräch selbst nicht eingehalten werden. Es wäre schön, wenn am Ende des Tages die Menschlichkeit nicht verloren geht und man nach einem Gespräch - allein durch diese fehlende Komponente - die Lust an der Stelle verliert. Ich war erleichtert, als die Absage kam.
ein normales Bewerbungsprozess durchführen
Man musste keine Bewerbungsunterlagen verschicken. Der Kandidat muss nur auf 4-5 Fragen antworten, danach kommt ein kurzes Telefoninterview und danach musste man einen Persönlichkeitstest machen, den man auf whatsapp bekommen hat. Die Absage kam per Whatsapp. Ich frage mich, wie beurteilen Sie die Kandidaten ohne dass sie Euch ihre Bewerbungsunterlagen geschickt haben?
Kommuniziert offen und ehrlich.
Wenn einem mit 25-jähriger Vertriebserfahrung im Personalbereich, nachdem die Gehaltsvorstellungen genannt wurden gesagt wird, dass die Kompetenzen im Verhältnis zu dem was an Gehalt aufgerufen wird nicht passen. Das bei einer Position die durch den Bewerber, zugegeben in etwas anderer Form 25 Jahre ausgeführt wurde, dann fehlt es leider komplett an Professionalität.
Professionell ist es entweder, gleich die Gehaltsvorstellungen abzufragen oder klar in einem Erstgespräch zu sagen, dass die Vorstellungen nicht dem Gehaltsgefügen im Unternehmen entsprechen. Was übrigens nicht schlimm ist.
Aber einer Person die Kompetenz abzusprechen, mit der man ein 15-minütiges Erstgespräch geführt hat grenzt an Arroganz.
Bewerbungsprozess verkürzen und persönlicher gestalten. Verstehen was man wirklich braucht. Nicht die Prozesse von Amazon, Google und co. Zu kopieren. Bewerberwertschätzung besser beleuchten
So verdient kununu Geld.