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Hirschvogel 
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Bewertung

Wer sich einsetzt, wird ausgebremst

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2010 im Bereich Produktion bei Hirschvogel Automotive Group in Denklingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Technisch modern ausgestattet, relativ sichere Jobs und "noch" viele fähige Kollegen. Wer gern anpackt und technisch denkt, kann hier viel lernen – wenn man sich vom Drumherum nicht bremsen lässt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Vitamin B zählt mehr als Leistung. Gute Ideen und Einsatz werden kaum gesehen, während sich manche mit Beziehungen nach oben durchmogeln. Führung ist oft planlos, Kommunikation schwach und ehrliche Kritik unerwünscht. Nachhaltigkeit wird kaum umgesetzt.

Verbesserungsvorschläge

Führungskräfte auf Menschlichkeit und Kompetenz prüfen, nicht nur auf Titel.

Kommunikation ehrlicher und direkter gestalten.

Mitarbeitern wieder zuhören – es gibt genug gute Ideen im Haus.

Weniger Kontrolle, mehr Vertrauen.

Arbeitsatmosphäre

Technisch top ausgestatteter Betrieb, modern und ordentlich – aber das Klima hängt schwer. Viele gute Leute sind demotiviert, weil Engagement kaum wahrgenommen oder gefördert wird. Man macht seinen Job, hält den Laden am Laufen, aber Wertschätzung? Fehlanzeige.

Image

Nach außen ein starker Arbeitgeber – nach innen fehlt’s an Menschlichkeit und moderner Führung. Viele, die schon länger da sind, sagen offen, dass sie das Vertrauen verloren haben.

Work-Life-Balance

Je nach Abteilung ok

Karriere/Weiterbildung

Schwierig. Nach oben kommt meist, wer sich anpasst, nicht wer leistet. Weiterbildungen gibt’s, aber selten gezielt oder mit Sinn. Viel Potenzial wird verschenkt, weil keiner richtig hinschaut, wo jemand stark ist.

Gehalt/Benefits

Bezahlung ist ok, aber kein Ausgleich für das Drumherum. Viele bleiben nur wegen der Bequemlichkeit und weil’s in der Region kaum Alternativen auf dem Niveau gibt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umweltschutz wird gern beworben, aber kaum gelebt. Hier müsste man endlich in Energieeffizienz und echte Nachhaltigkeit investieren – statt nur darüber zu reden.

Kollegenzusammenhalt

Unter den Kollegen läuft’s meistens gut, da hilft man sich. Gerade in der Instandhaltung halten die Leute echt zusammen.

Umgang mit älteren Kollegen

Kein großes Thema – aber auch kein besonderes Augenmerk

Vorgesetztenverhalten

Einer der größten Knackpunkte. Wenig Führung, viel Kontrolle. Manche haben schlicht keine Menschenführungskompetenz. Ideen oder Verbesserungsvorschläge werden selten ernst genommen. Wer den Mund aufmacht, gilt schnell als unbequem.
Wer die richtigen Leute kennt, kommt weiter. Leistung allein reicht oft nicht. Vitamin B zählt hier mehr als Kompetenz.

Arbeitsbedingungen

Ausrüstung und Infrastruktur sind gut. Technisch kann man echt nicht meckern – aber organisatorisch läuft vieles zäh. Prozesse dauern ewig, Bürokratie lähmt, Entscheidungen werden von oben ausgesessen.

Kommunikation

Informationen kommen meistens zu spät oder gar nicht. Entscheidungen werden von oben runtergegeben, ohne dass jemand mal erklärt, warum. Konstruktive Rückmeldungen oder Gespräche auf Augenhöhe sind selten – eher „das war schon immer so“.

Gleichberechtigung

Kein großes Thema – aber auch kein besonderes Augenmerk

Interessante Aufgaben

Die Arbeit an sich ist spannend. Es gibt komplexe Anlagen und Herausforderungen, da kann man viel lernen. Schade nur, dass Eigeninitiative kaum gefördert wird.

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-TeamHR Expert Employer Branding

Vielen Dank für Ihr ausführliches und differenziertes Feedback. Es freut uns, dass Sie die technische Ausstattung sowie den Kollegenzusammenhalt – insbesondere in der Instandhaltung – positiv hervorheben. Auf diese beiden Punkte legen wir großen Wert, und es ist schön zu hören, dass Sie diese so wahrgenommen haben.

Gleichzeitig nehmen wir Ihre Kritik sehr ernst. Themen wie Führung, Kommunikation und die Wertschätzung von Leistung sind zentrale Bestandteile unserer Unternehmenskultur und stehen auch weiterhin im Fokus unserer Weiterentwicklung. Der Eindruck, dass Beziehungen mehr zählen als Engagement, widerspricht unserem Anspruch an Fairness und Chancengleichheit – wir arbeiten kontinuierlich daran, dies durch transparente Prozesse und gezielte Führungskräfteentwicklung sicherzustellen.

Etwas verwundert hat uns jedoch der Hinweis, dass Sie laut Angabe bereits seit 2010 nicht mehr bei uns beschäftigt sind. Seitdem hat sich in unserem Unternehmen – insbesondere in Bezug auf Führung, Beteiligung der Mitarbeitenden sowie Umweltschutz – vieles verändert. Dennoch schätzen wir Ihre Rückmeldung als wichtigen Impuls, auch weiterhin kritisch zu reflektieren, wo wir stehen.

Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Weg alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr HR Team
Hanna Elshani

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.