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14 von 23 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Gut am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 3,4Weiterempfehlung: 43%
Score-Details

14 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Zunehmend in die falsche Richtung

2,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Mainz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Bis vor kurzem gab es sehr viel Flexibilität was Homeoffice angeht. Da das inzwischen aber deutlich eingeschränkt wurde, fällt DER große Benefit weg
- Vielfältige Projekte und Kunden
- Regelmäßig Pizza auf Kosten des Arbeitgebers bei den Learnings Lunches
- Die Büros sind recht modern und bieten eine angenehme Arbeitsatmosphäre
- Innerhalb des Teams größtenteils gute Vibes
- guter Zusammenhalt, tolle Kolleg:innen
- in meinem Fall wenig Überstunden und wenn, konnten diese auch schnell abgebaut werden

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Aufstiegschancen kaum vorhanden - stattdessen wird die eigene Leistung solange kleingeredet bis man es selbst glaubt
- Strukturierte Weiterbildung findet kaum statt. Abgesehen von wenigen internen Formaten pro Jahr, die oft oberflächlich oder kurzfristig organisiert wirkten, wird Weiterbildung größtenteils in die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden gelegt (Youtube Tutorials schauen)
- Wenig Flexibilität. Es wird zwar immer propagiert, sehr viel Flexibilität zu bieten, das entwickelt sich allerdings zunehmend unter dem Deckmantel des Teamzusammenhalts in eine andere Richtung. Arzttermine wurden generell kritisch gesehen, unabhängig davon, ob sie organisatorisch gut machbar gewesen wären oder nicht. Auch bei ernsthaften Anliegen fehlte aus meiner Sicht die notwendige Flexibilität, was den Umgang mit ernsten gesundheitlichen Themen zusätzlich erschwert hat.
- Empathielosigkeit und fehlende Wertschätzung
- Kein echtes Interesse an kritischem Austausch. Auf angesprochene Probleme wurde gar nicht oder nur ausweichend reagiert, wodurch konstruktive Gespräche erschwert wurden. Ich hatte eigentlich wenig Interesse daran, einfach nur meinen Ballast abzulassen und hätte gerne die andere Perspektive gehört. Sehr schade und enttäuschend!
- Insgesamt ist im letzten Jahr vemehrt der Eindruck entstanden, Mitarbeitende mit einem unbefristeteten Vertrag loswerden zu wollen
- langjährige Mitarbeitende werden wenig geschätzt und es wird wenig dafür getan, diese zu halten
- Mitarbeiterzufriedenheit scheint keine großen Stellenwert zu haben, wichtiger sind die eigenen Interessen
- keine Parkmöglichkeiten am Büro in Mainz

Verbesserungsvorschläge

- Insgesamt hatte ich häufig den Eindruck, dass Mitarbeitende primär als Ressourcen betrachtet wurden und nicht als Mensch und individuelle Bedürfnisse oder Situationen nur begrenzt berücksichtigt wurden. Insbesondere in den letzten Monaten fühlte man sich schnell ersetzbar (durch günstigere Arbeitskräfte)
- am Thema Wertschätzung und Empathie muss dringend gearbeitet werden
- Mehr (echte!) Flexibilität würde einen wesentlichen Beitrag zur Mitarbeiterzufriedenheit leisten

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre wurde über die letzten Monate zunehmend schlechter. Beim Versuch, diese zu verbessern, wird an den komplett falschen Punkten angesetzt.

Image

Das Unternehmen legt großen Wert darauf, nach außen ein positives Image zu vermitteln, was sich nicht mit den internen Erfahrungen deckt. Zwischen hippen Events, Paneltalks und Auszeichnungen entsteht gelegentlich der Eindruck, dass die interne Realität hinter der Außendarstellung zurückbleibt.

Work-Life-Balance

Die seit Jahren bestehenden Homeofficeregelungen wurden kurzfristig gestrichen, um "den Teamzusammenhalt zu fördern", nachdem zuvor über einen längeren Zeitraum kommuniziert worden war, dass diese Flexibilität erhalten bleiben solle.
Bei gesundheitlichen Belastungen wurde stark an festen Präsenzzeiten und Abläufen festgehalten, selbst wenn diese für die betroffenen Mitarbeitenden eine erhebliche zusätzliche Belastung darstellten. Insgesamt wünsche ich mir hier mehr Vertrauen, Flexibilität und individuelle Lösungen.

Karriere/Weiterbildung

Gehaltsanpassungen und -erhöhungen sowie Beförderungen sind schwer erreichbar. In Performancegesprächen lag der Fokus häufig auf einzelnen negativen Punkten. Starke Leistungen werden einfach ignoriert, nicht erwähnt oder schlichtweg nicht gesehen. Generell kriegen die Vorgesetzten vieles nicht mit, was innerhalb der Projekte und der Teams passiert, sodass positive Leistungen schnell übersehen werden. Stattdessen liegt der Fokus in den Perfomancegesprächen dann auf wenigen Punkten, die überhaupt nicht die Gesamtleistung widerspiegeln. Dinge werden so gedreht, dass sie den Vorgesetzten passen. Gemeinsame Zielvorgaben sind ein Jahr später vergessen oder nicht mehr relevant.
Mitarbeitende wurden gelegentlich in Rollen oder Aufgaben eingesetzt, die nicht ihren Stärken entsprechen oder in denen sie sich weniger wohlfühlten.
Weiterbildung ist ein Fremdwort. Man soll sich in Eigeninitiative weiterbilden und sich durch Youtube Tutorials neues Wissen selbst beibringen.

Gehalt/Benefits

Keine wirkliche Weiterentwicklung beim Gehalt möglich. Positive Leistung wird relativiert, eigene Aussagen werden so gedreht, dass sie zum Nachteil werden.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb des Teams hält man größtenteils zusammen und unterstützt sich gegenseitig.

Vorgesetztenverhalten

Die Teamleads sind bemüht die Stimmung zu heben und Verbesserungen zu erzielen, können sich letztlich aber auch nicht gegen die Geschäftsführung durchsetzen.
Aus meiner Sicht zeigen sich strukturelle Defizite im Bereich Führung, Kommunikation und im empathischen Umgang mit Mitarbeitenden. Es werden Verbesserungen und vermeintliche Benefits in Aussicht gestellt, teils sogar in Vorstellungsgesprächen angepriesen, und dann nicht eingehalten (Mental Health Plattform, Gehaltserhöhung, Inflationsausgleich, Beförderungen...). Mitarbeitende wurden wiederholt ohne vorherige Absprache und sehr kurzfristig in komplett andere Teams gesteckt und alle Projekte und Aufgaben entzogen. Dass das zu Unruhe und Chaos innerhalb der betroffenen Teams führt, muss man glaube ich nicht erwähnen. Kritische Punkte wie Wochenendarbeit, erzwungene Bereitschaftsdienste am Wochenende oder Eingriffe ins Privatleben wurden mit branchenüblichen Argumenten relativiert, anstatt gemeinsam nach nachhaltigen Lösungen zu suchen. Wer sich beschwert, wird kleingeredet und im schlimmsten Fall noch als teamunfähig hingestellt.

Kommunikation

Was interne Veränderungen angeht, oft überstürzt und wenig nachvollziehbar.

Interessante Aufgaben

Die meisten Projekte und Kunden sind cool und machen Spaß. Kreativität und Innovation ist erwünscht.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Sarah KüblerGeschäftsführung

Liebe:r Schreibende:r,

Danke für die ausführliche Rückmeldung.
Das Thema Officetage ist für viele eine spürbare Veränderung, das ist uns bewusst.

Seit Oktober arbeiten wir wieder mit einem festen gemeinsamen Tag vor Ort, ergänzt um einen Flextag für Vollzeitkräfte. Ziel ist es, wieder enger zusammenzuarbeiten, gemeinsam kreativ zu arbeiten und als Team präsent zu sein. Das ist uns wichtig, um an einem aktuell volatilen Markt unseren besten Job für unsere Kund:innen zu machen und auch als Team wieder stärker zusammenzuwachsen.

All unsere Führungsrollen sind aus diesem Team heraus mit Kolleginnen und Kollegen besetzt, die sich über Jahre hinweg fachlich wie menschlich stark eingebracht und die Agentur maßgeblich mitentwickelt haben. Diese Art von Wachstum und Entwicklung aus den eigenen Reihen heraus ist für uns zentral und soll es auch bleiben.

Gleichzeitig ist klar, dass unser Modell und unsere Größe nicht unbegrenzt Raum für jede Erwartung bieten. Das passt nicht für alle und das ist in Ordnung. Für den weiteren Weg wünschen wir alles Gute.

Viele Grüße,
Sarah

Führung im Spannungsfeld von Anspruch und Wirklichkeit

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement in Mainz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gibt noch (!) Home-Office Möglichkeiten.
Obstkorb, kostenloses Wasser und Kaffee! ;)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

– Das Führungsverhalten von einem Geschäftsführer wird von vielen als belastend und wenig unterstützend empfunden. Die anderen beiden stehen ihm allerdings in wenig nach.
– Empathie gegenüber Mitarbeitenden fehlt häufig.
– Performance-Gespräche wirken größtenteils unfair.
– Große Angst vor der Gründung eines Betriebsrats (was mit der vergangenen und vermutlich kommenden Kündigungswelle ohnehin immer utopischer wird).
– Kaum Aufstiegsmöglichkeiten – außer man ist Projektmanager und teilt die gleiche Philosophie.
– Fünf Führungskräfte bei unter 30 Personen erscheint sehr viel (noch weniger, wenn man befristete und Werkstudierende abzieht).
– KI ist aktuell die Lösung für alles – davor war es ein anderes Schlüsselthema, etc. Jedes Jahr versucht man sich neu zu definieren und ein „Expertenfeld“ auszurufen.
– Mental Health wirkt wie ein Fremdwort und in meinem Erleben wird krankheitsbedingte Abwesenheit eher kritisch gesehen.

Auf mich wirkt es so, als würde die Geschäftsführung, Kununu-Bewertungen keine wesentliche Aussagekraft zuschreiben, da Herausforderungen intern adressiert werden sollten, weswegen mir persönlich eine Rückmeldung seitens der Geschäftsführung in diesem Fall nicht erforderlich erscheint.

Frohe Weihnachten!

Verbesserungsvorschläge

Es wäre wünschenswert, wenn sich alle Führungskräfte kritisch mit bestehenden Herausforderungen auseinandersetzen und sichtbare Probleme aktiv adressieren würden. Im Team entsteht aktuell der Eindruck, dass Prioritäten nicht immer klar gesetzt sind und die Präsenz sowie das Engagement für zentrale Unternehmensbelange variieren. Dies führt intern mitunter zu Unsicherheiten und dem Gefühl, dass die Unternehmensführung nicht geschlossen agiert.

Auch auf Teamleiterebene zeigt sich leider wenig Stabilität. Die aktuelle Führung wirkt im Alltag nicht immer belastbar, was den Arbeitsfluss unnötig erschwert. Verantwortlichkeiten und Entscheidungswege sind häufig unklar, wodurch Probleme eher kaschiert als konsequent aufgearbeitet werden.
In kritischen Situationen fehlt oft die nötige Führungskompetenz und Stärke, um Herausforderungen klar zu benennen und souverän zu lösen. Insgesamt vermittelt die Teamleitung damit weniger die Rolle einer tragenden Stütze, sondern eher die eines Systems, das sich selbst zu sehr schont, während wichtige Themen liegenbleiben.

Grundsätzlich wäre es sinnvoll zu prüfen, ob Führungspositionen stärker nach fachlicher und persönlicher Eignung statt hauptsächlich nach interner Betriebszugehörigkeit vergeben werden sollten. Externe Expertise könnte eine wertvolle Ergänzung darstellen und dazu beitragen, Rollen klarer zu definieren sowie Führung breiter und kompetenzorientierter aufzustellen.

Darüber hinaus fällt auf, dass manche unternehmenspolitischen Entscheidungen oder Haltungen als wenig arbeitnehmerorientiert wahrgenommen werden. Gerade im deutschen Arbeitsumfeld sind faire, transparente und mitarbeiterfreundliche Rahmenbedingungen essenziell und sollten konsequent berücksichtigt werden.

Auch der Umgang mit externen Plattformen und Trends – beispielsweise LinkedIn – sollte reflektiert werden. Der Einfluss solcher Quellen auf Weiterbildungsentscheidungen oder die interne Kommunikation wirkt teilweise überproportional, was nicht immer zu einer sachlichen oder ausgewogenen Perspektive beiträgt. Besonders da eine Führungsperson diese Plattform sehr präsent nutzt.
Über seine Art ließe sich vieles sagen, doch intern besteht ohnehin ein gemeinsames Verständnis darüber, wie sein Führungsstil wahrgenommen wird und warum er bei vielen eine gewisse Anspannung auslöst. Deshalb lasse ich an dieser Stelle bewusst etwas Raum für eigene Interpretationen – das bietet Stoff genug für den Deutschunterricht.

Arbeitsatmosphäre

Das Betriebsklima verhält sich wie der Klimawandel: Jeder weiß, dass es seit Jahren schlechter wird. Man könnte etwas dagegen tun, aber da das Ego weniger Personen größer und wichtiger ist, fokussiert man sich darauf, maximalen Gewinn zu erwirtschaften. Das Verhalten gegenüber Mitarbeitenden ist dabei meines Empfindens nach oft toxisch und empathielos. Wertschätzung ist seltener als ein Lottogewinn.

Image

Die kürzlich erhaltene Auszeichnung als „Attraktiver Arbeitgeber Rheinland-Pfalz 2025“ führte zu einigen Irritationen innerhalb des Teams. Hier könnte eine Diskrepanz zwischen Außen- und Innenwirkung herrschen.

Work-Life-Balance

War tatsächlich einmal in Ordnung, wird aber durch immer rigidere Strukturen zunehmend verschlechtert. Urlaubsplanung ist auch so eine Sache: Es wirkt so, als hätten Geschäftsführung und Teamleitung mehr Freiheiten als Mitarbeitende. Vertraglich festgelegte Arbeitszeiten stimmen manchmal nicht mit der Realität überein (8:00 vs. 7:30 Uhr).

Karriere/Weiterbildung

Sagen wir es so: Ein kurzer Learning Lunch, ein paar YouTube-Tutorials oder ein bis zwei Onboarding-Sessions stellen zwar einen guten Einstieg dar, ersetzen aber leider keine fundierte Weiterbildung. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass bezahlte Weiterbildungen kaum unterstützt werden und intern oft mit unvollständigem Wissen gearbeitet wird. Dadurch entsteht ein uneinheitliches Kompetenzniveau im Team, und einzelne Personen scheinen bevorzugt Zugang zu bestimmten Informationen oder Lernmöglichkeiten zu erhalten. Insgesamt scheint Wissen weder konsequent noch transparent verteilt zu werden.

Gehalt/Benefits

Leider nicht zufriedenstellend und es gibt kaum Möglichkeiten, sich perspektivisch weiterzuentwickeln. Gehaltsanpassungen erfolgen meiner Erfahrung nach selten, weswegen es den Anschein erweckt, dass der Anstieg des Gehalts eher unterbunden wird. Vielleicht besteht die Agentur zum Großteil künftig nur noch aus Werkstudierenden – wer weiß? Unbefristete Mitarbeitende könnten ein Dorn im Auge sein?

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wirkt so, als ob dieses Thema keine große Rolle spielen würde.

Kollegenzusammenhalt

Ohne kollegialen Zusammenhalt wären vermutlich viele bereits auf dem Weg zum Psychologen.

Umgang mit älteren Kollegen

Kaum Wertschätzung gegenüber langjährigen Mitarbeitenden. Es wirkt, vor allem in letzter Zeit so, als ob jede Person ersetzbar wäre – idealerweise durch günstigere Alternativen?

Vorgesetztenverhalten

Hierüber könnte man vermutlich einen Roman schreiben. Die Vorgesetzten wirken auf mich meist überfordert und nicht ausreichend qualifiziert für ihre Positionen. Woran merkt man das?

– Kein Feingefühl in Mitarbeitergesprächen
– Kaum Kenntnisse über Mitarbeiterrechte
– Keine konstruktive Feedback-Kultur

Leistungen werden tendenziell kleingeredet, damit Beförderungen gar nicht erst in Betracht kommen. Eigene Fehler werden selten thematisiert; schuld sind meistens die anderen. Mitarbeitende werden eher als kostspielige Nummern denn als Menschen betrachtet. Konfliktbewältigung ist kaum vorhanden, teilweise ähnelt das Verhalten dem trotziger Kinder.

Arbeitsbedingungen

Beide Standorte werden von der Geschäftsführung gelobt und man versucht, das Office-Leben wieder zu stärken. Als gutes Beispiel gehen die drei Geschäftsführer jedoch nicht wirklich voran. Die Flexibilität der Mitarbeitenden wird zunehmend eingeschränkt („…until morale improves“). Die Räumlichkeiten sind zwar in Ordnung, die technische Ausstattung ist jedoch verbesserungswürdig: Monitore funktionieren teilweise nicht, Laptops sind das absolute Minimum. Effizientes Arbeiten wird erwartet, ist mit den vorhandenen Möglichkeiten aber kaum realistisch. Insgesamt erinnert die Ausstattung eher an den öffentlichen Dienst. Wir reden nicht über die Serverstruktur.

Kommunikation

Kommunikation wirkt – wie in vielen anderen Fällen auch – wie eine Einbahnstraße. Probleme werden nicht gelöst, sondern eher geschaffen. Notwendige Informationen werden kurzfristig übermittelt, selten Raum für Kompromisse.

Gleichberechtigung

Dazu nur eines: Ich bin gespannt auf das Entgelttransparenzgesetz 2026. Das sollte aussagekräftig genug sein.

Interessante Aufgaben

Zu Beginn wirken viele Aufgaben interessant. Nach einer Weile merkt man jedoch, wie eingeschränkt die eigenen Möglichkeiten sind. Die Arbeitsaufteilung ist selten fair. Manche müssen deutlich mehr übernehmen als andere. Einfluss auf die eigenen Arbeitsgebiete hat man kaum; man wird dorthin geschickt, wo gerade Bedarf ist – allerdings fragt man sich häufig nach der Sinnhaftigkeit und Logik dieser Maßnahmen. Versprechen bezüglich neuer Aufgaben und Projekte geraten leider schnell in Vergessenheit.

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Arbeitgeber-Kommentar

Sarah KüblerGeschäftsführung

Liebe:r Schreibende:r,

vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung und die Zeit, die du dir genommen hast, deine Perspektive zu teilen.

Die Weiterentwicklung von Menschen im Team hat für mich einen hohen Stellenwert. Wir setzen bewusst darauf, fachliche Entwicklung, neue Verantwortungsbereiche und auch Rollen aus dem eigenen Team heraus entstehen zu lassen. Auf Menschen, die HitchOn über längere Zeit mit aufgebaut haben, das Team und unsere Arbeitsweise kennen und mit eigenen Ideen und Haltung zur Weiterentwicklung beitragen.

Du sprichst außerdem an, wie wir mit Kununu Bewertungen umgehen. Es stimmt, dass wir daraus keine unmittelbaren operativen Entscheidungen ableiten. Unser Anspruch ist es, Themen direkt, transparent und im persönlichen Austausch zu klären. Rückmeldungen, die offen, konkret und lösungsorientiert eingebracht werden, nehmen wir ernst und setzen uns damit auseinander.

Danke dir für deine Offenheit. Für deinen weiteren Weg wünsche ich dir alles Gute.

Viele Grüße
Sarah

Kleine Agentur mit grossen Kunden

4,4
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Mainz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flexibilität
Office am Wasser

Verbesserungsvorschläge

Austausch zwischen den Teams fördern


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Sarah KüblerGeschäftsführung

Liebe:r Schreibende:r,

danke dir für deine Bewertung und dein Feedback, freut mich total dass du dich bei uns wohlfühlst und die Flexibilität und unser Office am Hafen schätzt, danke dir für deinen Einsatz.

Viele Grüße, Sarah

Viel Flexibilität und interessante Kunden

3,9
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2023 für dieses Unternehmen in Mainz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flexibilität, Home Office, Team. Man darf seinen Hund ins Büro mitbringen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kommunikation könnte transparenter und nahbarer sein.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Investition in Weiterbildung und mehr Möglichkeiten Karriere zu machen außer im Projektmanagement.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist insgesamt sehr angenehm, auch wenn es immer mal Stimmungsschwankungen gibt.

Image

Bei öffentlich-rechtlichen Sendern ist HitchOn sehr bekannt, bei Brands eher weniger, auch wenn da größere Marken dabei sind.

Work-Life-Balance

Es gibt viele Freiheiten, Homeoffice ist kein Problem. Überstunden fallen nur punktuell an, und es gibt immer Ausgleich. Es gibt Zeiterfassung die ist inzwischen sehr streng geworden, was stressen kann, ist aber zumindest transparent.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wird drauf geachtet, dass wenig geflogen wird. Gut finde ich: bei Team- oder Kundenevents werden Lebensmittel nicht weggeworfen, sondern verteilt.

Karriere/Weiterbildung

Für Weiterbildung wird schon mehr gemacht, vieles ist intern oder auf eigene Initiative. Wer mehr verdienen will, muss Projektmanager werden, das ist gefühlt der einzige Weg nach oben.

Kollegenzusammenhalt

Das Team ist wirklich super, alle unterstützen sich gegenseitig. Größter Pluspunkt für mich neben der Flexibilität.

Vorgesetztenverhalten

Die Teamleiterin ist super, dafür 5 Sterne. Der andere Teamleiter ist jetzt Geschäftsführer, seine Position übernimmt wieder ein männlicher Nachfolger aus dem Team. Hatte kaum Probleme, auch wenn Distanz zur Geschäftsführung größer geworden ist. Da arbeitet inzwischen keiner mehr dauerhaft am Mainzer Standort, wo die meisten Leute arbeiten. Das merkt man.

Arbeitsbedingungen

Mainzer Büro ist sehr neu und gut ausgestattet, Basics wie Getränke und frisches Obst sind vorhanden, gibt immer wieder Pizza für alle bei Learning Lunches. Viel Flexibilität bei Zeiteinteilung und Arbeitsplatz.

Kommunikation

Insgesamt ist die Kommunikation OK, unter den Leuten und im Team wird respektvoll miteinander gesprochen, gibt sehr viele Meetings. Einige Entscheidungen der Leitung werden sehr kurzfristig kommuniziert. Das kann man kritisieren.

Gehalt/Benefits

Ich bin zufrieden, gefühlt eher unter Branchenstandard und anderen Agenturen. Insgesamt ist Gehalt immer Thema unter den Leuten.

Gleichberechtigung

In der Leitung sind 3 Männer und 2 Frauen, insgesamt ist Team eher weiblich geprägt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben und Kunden sind sehr vielseitig und abwechslungsreich. Es wird mit Sendern und Marken gearbeitet. Es wird viel mit KI gemacht.

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Arbeitgeber-Kommentar

Sarah KüblerGeschäftsführung

Liebe:r Schreibende:r,

vielen Dank für deine Bewertung und die Zeit, die du dir dafür genommen hast. Es freut mich sehr zu lesen, dass du Flexibilität, Teamzusammenhalt und die Arbeitsatmosphäre bei uns so positiv wahrnimmst.

Das Thema Karrierewege jenseits von Account und Projektmanagement haben wir mitgenommen und in den letzten Monaten bewusst weitergedacht, unter anderem im AI Team, im Innovationsbereich sowie in klar definierten Senior Rollen.

Danke dir für dein offenes und konstruktives Feedback und alles Gute für deinen weiteren Weg.

Viele Grüße
Sarah

Entwicklung in eine schlechte Richtung

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Mainz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Spannende Projekte
Flexible Arbeitszeiten (10 Uhr - 16 Uhr)
Learning Lunches
Home Office

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlechte Behandlung der Mitarbeiter. Beispiele:

- Inflationszuschuss zu einem festen Datum zugesichert. Zusage wurde in Gehaltsverhandlungen als Argument verwendet. Der Inflationszuschuss wurde jedoch nicht bezahlt.

- Mitten in der Saison wurde beschlossen, dass Redakteure manchmal Sonntags in Bereitschaftsdienst sein müssen – unbezahlt bis sie wirklich arbeiten müssen.

- Ein*e Mitarbeiter*in wurde dazu gedrängt, sein Team zu wechseln, damit seine Befristung verlängert wird.

- Ein*er Mitarbeiter*in wurde nach zwei Jahren Arbeit in einem speziellen Team gesagt, sie müsse ab kommender Woche das Team wechseln.

- Ein*er Mitarbeiter*in wurde zwei Wochen (!!) vor Ende ihrer Probezeit mitgeteilt, dass sie ab sofort nicht mehr Vollzeit, sondern nur noch vier Tage die Woche arbeiten darf.

- Anfang des Jahres wurden alle Fahrkostenzuschüsse für die Mitarbeitenden gestrichen. Seitdem wird beteuert, dass es bald eine Lösung für die Fahrkosten geben wird. Nichts passiert.

Verbesserungsvorschläge

Es wäre wünschenswert, dass die Chefs persönlich mit den Mitarbeitenden sprechen.

Arbeitsatmosphäre

Seit Beginn des Jahres 2024 hat sich die Arbeitsatmosphäre erheblich verschlechtert. Mitarbeiter werden kaum als Menschen, sondern als Kostenfaktoren betrachtet. Die Mitarbeitenden fühlen sich nicht wertgeschätzt.

Darüber hinaus wurde Anfang des Jahres bekannt gegeben, dass der männliche Teamleiter zum Geschäftsführer befördert wird. Diese Entscheidung hat zu großer Unzufriedenheit geführt, da seine Führungsqualitäten im Umgang mit den Mitarbeitenden leider stark zu wünschen übrig lassen.

Work-Life-Balance

Überstunden lassen sich meist vermeiden, und wenn sie doch anfallen, können sie in der Regel wieder abgebaut werden. Die Kernarbeitszeiten von 10 bis 16 Uhr bieten viel Flexibilität.

Karriere/Weiterbildung

Jeder Mitarbeiter hat 8 Stunden pro Monat für persönliche Weiterbildung, die er nach Belieben nutzen kann. Allerdings werden keine Kosten übernommen, sodass man beispielsweise Kurse selbst bezahlen muss.

Alle paar Monate gibt es einen "Learning Lunch", bei dem ein Mitarbeiter in der Mittagspause einen Vortrag über ein spezielles Thema hält. Die Teilnahme ist freiwillig.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt in den einzelnen Teams ist sehr gut.

Vorgesetztenverhalten

Die beiden Chefs wohnen in Hamburg und sind nie im Büro. Da man keinen Kontakt zu ihnen hat, existiert keine persönliche Beziehung zu ihnen, und es ist schwierig, Aussagen über ihre Persönlichkeiten zu treffen.

Leider ist der Umgang der Vorgesetzten mit den Mitarbeitenden unzureichend. Wertschätzung scheint in dieser Firma ein Fremdwort zu sein.

Großes Problem ist der männliche Teamleiter/Geschäftsleiter, der keine Empathie gegenüber den Mitarbeitenden zeigt. Er hält gerne lange Monologe und lässt andere kaum zu Wort kommen. Wenn man die Gelegenheit hat, etwas zu sagen, verdreht er oft die Worte oder redet so lange weiter, bis man das eigentliche Problem vergessen hat. Geht man mit einem Problem zu ihm, trifft man nur auf Ablehnung.

Kommunikation

Wie in vielen Firmen lässt die Kommunikation zu wünschen übrig. Es gibt (zu) viele Meetings, und die Abläufe sind ineffizient gestaltet. Informationen werden oft über drei oder mehr Personen weitergegeben und gelangen falsch zum Kunden.

Gehalt/Benefits

Einstiegsgehalt ist eher gering.
Aufstiegsmöglichkeiten sind vorhanden, allerdings nur bis zu einem gewissen Betrag.

Interessante Aufgaben

Es gibt viele interessante Projekte, die für Abwechslung sorgen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Sarah KüblerGeschäftsführung

Hallo Anonym,

vielen Dank für dein ausführliches und differenziertes Feedback. Schade, dass du uns als Arbeitgeber nicht weiterempfehlen würdest.

Wir würden uns sehr freuen, wenn du auf uns zukommst, damit wir die oben genannten Punkte gemeinsam besprechen können. Melde dich gerne direkt bei mir, bei einem der Directors oder wenn du weiter anonym bleiben möchtest über unsere Vertrauensperson. Nur im Austausch können wir Themen klären und auch wenn ich zu Personalthemen natürlich nichts sagen kann und werde, find ich es sehr schade, dass mehrere konkrete Personen aus deinem Team, seien es Kolleg:innen oder Teamleiter:innen, hier öffentlich und anonym kommentiert werden, das fühlt sich für niemanden schön an.

Mir ist es sehr daran gelegen, dass sich bei HitchOn jede:r wohl fühlt und gerne hier arbeitet und wir alle fair und offen miteinander umgehen. Ich freue mich auf deine Nachricht.

Danke dir und viele Grüße, Sarah

Total flexibel, spannende Kunden, gute Atmosphäre!

4,2
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2022 für dieses Unternehmen in Mainz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flexibilität, Hunde erlaubt, kostenlose Getränke, Firmenveranstaltungen, Boni.

Arbeitsatmosphäre

Guter Zusammenhalt untereinander. Homeoffice und Flexibilität wird hier groß geschrieben.

Work-Life-Balance

Total flexibel. Ich kenn Kollegen die ausschließlich in Homeoffice arbeiten und sich ihr Zeit frei einteilen können. War bei meinen vorherigen Arbeitgebern leider nicht so.

Gehalt/Benefits

Gehalt wurde über die Jahre stets angepasst.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt war schon immer gut. Klar gibt es auch immer wieder mal die aus der Reihe tanzen....

Kommunikation

Die Kommunikation wir stetig verbessert.

Interessante Aufgaben

Sehr interessant und Abwechslungsreich. Es wird einem die Möglichkeit gegeben sich überall einzubringen.


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

1Hilfreichfindet das hilfreich1Zustimmenstimmt zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Sarah KüblerGeschäftsführung

Liebe:r ehemals HitchOnler,

vielen Dank für deine Bewertung und dass du dir die Zeit genommen hast so ausführlich zu berichten. Ich freue mich sehr dass u.a. die Flexibilität für dich ein tolles Asset war und das so gut für dich nutzen konntest.

Alles Gute für die Zukunft und viele Grüße, Sarah

HitchOn ist einfach ein Job, aber kein Zuhause

3,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Mainz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Spannende Projekte
Junges Team
Viele Freiheiten in der täglichen Arbeit

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich kann HitchOn wirklich weiterempfehlen, für jeden der es mag direkt viel Verantwortung zu übernehmen und eine steile Lernkurve sucht. Die Rahmenbedingungen sind nicht außergewöhnlich gut, aber schon okay.

Ein K.O. Kriterium sind aber die aktuellen Teamleads. Das ist wirklich beispiellos und nicht nachvollziehbar, warum diese Personen noch in ihrem Job sind. Zwei Jahre lang wurden diverse Strukturen probiert und wieder über den Haufen geworfen. Das zeugt von Inkompetenz der Führungskräfte. Sie haben mit Strukturwandel in Unternehmen und Personalführung keine Erfahrungen, und das müssen die Mitarbeiter ausbaden. Hinzu kommt eine Überforderung bei der Personalverwaltung. Nach einer besonders starken Kündigungswelle, stellte der Teamlead zu viele neue Mitarbeiter ein. Es wurden Däumchen gedreht oder die neuen Stellen war so überstürzt geschaffen worden, dass die Aufgaben so unklar waren, dass die neuen Kollegen gar keine Chance hatten effektiv mitzuarbeiten. Solange die "Zahlen" aber stimmen, wird sich an den Teamleads nicht ändern. Aber glaubt mir: Solange das so ist, wollt ihr dort nicht arbeiten.

Verbesserungsvorschläge

Ich hatte nicht das Gefühl, dass der Geschäftsführung viel daran gelegen ist, ihre Mitarbeiter nachhaltig im Unternehmen zu halten. Oftmals werden Trainees oder Jungredakteure direkt aus der Uni eingestellt, die sind billig und haben wenig Berufserfahrung, und wenn es dann darum geht eine Perspektive als Arbeitgeber zu geben, verlassen die meisten das Unternehmen. Mir kam es immer so vor, als würde HitchOn vor allem auf "Expansion" setzen, und das Team spielt keine so große Rolle, weil alle austauschbar sind. Ich halte das für nicht nachhaltig und schlecht für das Betriebsklima, aber aus Arbeitgeber-Perspektive durchaus nachvollziehbar. Eine Überlegung wäre es, die internen Konflikte so weit zu lösen, dass man mit einem starken Team eine nachhaltige Zukunft aufbaut. Es ist sehr ermüdend und nicht effektiv, wenn alle 3 Monate neue Kollegen eingelernt werden müssen.

Arbeitsatmosphäre

Ich hatte nie das Gefühl unter Druck gesetzt zu werden. Wer seine Arbeit erledigt und auch mal einen Fehler macht, der hat hier nichts zu befürchten. Wertschätzung geht im Tagesgeschäft schon mal unter, aber aber für mich persönlich war das kein Problem. Wirklich problematisch empfand ich die Arbeitsverteilung. In Phasen der hohen Auslastung sind es immer die gleichen Mitarbeiter, die Überstunden machen oder die Projekte zum Erfolg führen. Es war ein offenes Geheimnis, mit wem man lieber nicht zusammenarbeiten möchte, weil diese Personen sehr unzuverlässig sind. Von der Team- und der Geschäftsführung werden diese Leute gedeckt und haben keine Konsequenzen zu befürchten. Das führt zu enormen Frust. Es kann nicht sein, dass in einem so kleinen Unternehmen, in dem jede Hand zählt, Leute mit dieser Arbeitsmoral durchkommen. Grund dafür ist u.a. auch die von den Teamleads geschaffene Struktur, dass sich die Teams untereinander die Arbeit selbst zuweisen. Die Teamleads selber haben keinen Überblick. Und niemand der Teammitglieder will gerne die "Petze" sein. Die Übersicht über das Arbeitspensum ist Aufgabe der Teamleads und wird nicht wahrgenommen.

Work-Life-Balance

Wer in einer Agentur anfängt und die Füße hochlegen will, der ist in der falschen Branche. Das Arbeitspensum variiert, je nach Auftragslage, aber um 15:00 Uhr den Stift fallen lassen, ist i.d.R. nicht drinnen. Durch eine sehr gute Home-Office Regelung und Vertrauensarbeitszeit, hatte ich nie Probleme einen Arzttermin auch mal Mittags wahrzunehmen. Man arbeitet kundenzentriert und wenn man sich selbst gut organisiert, dann passt das. Urlaube und Ausgleichstage müssen mit dem Team koordiniert werden, da gab es bei mir nie Probleme und ich empfand das alles als nachvollziehbar und fair. Problem auch hier: Arbeitsspitzen kommen durch Unzuverlässigkeit zustande. Es wäre Aufgabe der Teamleads diese zu identifizieren und allen das Arbeiten zu erleichtern. Am Ende des Tages läuft es aber darauf heraus, dass die Teamleads denjenigen die Arbeit geben, bei denen sie wissen, dass es gut gemacht wird. Wer sich wegduckt, kommt damit durch.

Karriere/Weiterbildung

HitchOn achtet sehr auf das Geld und in Mitarbeiter wird oftmals nur zähneknirschend investiert. Diese sind (nach meiner Einschätzung) eher entbehrlich und eine längerfristige Investition lohnt sich nicht, weil die früher oder später sowieso gehen. Es gibt regelmäßige "Learning-Lunches" (in der Mittagspause außerhalb der Arbeitszeit). Ein Experte oder interner Kollege berichtet über ein Thema (1 Stunde), dazu gibt es kostenlose Pizza, auf den Nacken von HitchOn. Hin und wieder gibt es Tickets für Veranstaltungen oder Messen. Das sind die Ausnahmen und in der Regel gibt es keine weiteren Workshops o.ä. für die Mitarbeiter. ABER, ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass ich extrem viel selbst lernen konnte, weil HitchOn mir Zugriff auf Systeme und Tools gibt. Wer sich selbst einarbeitet und mit den Projekten beschäftigt, der lernt bei HitchOn mehr, als in einem 6 stündigen Seminar. Es ist üblich, dass euch eure Kunden irgendwann abwerben, dass ist eine realistische Perspektive für eure Karriere und zeugt auch davon, dass ihr durch eure tägliche Arbeit wertvolle Kompetenzen und Erfahrungen erlernt.

Kollegenzusammenhalt

Das Team ist jung und (überwiegend) motiviert. Bei Spieleabenden oder sozialen Aktivitäten außerhalb der Arbeitszeit sah man immer die gleichen Gesichter - das war schön, aber einen richtigen Teamzusammenhalt konnte ich nicht spüren. Wie oben erwähnt kommen durch einige Strukturen Frust auf. Es wird auch mal gelästert, aber am Ende des Tages waren alle freundlich und hilfsbereit, wenn es drauf ankam.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt kaum ältere Kollegen, weil der Großteil der neuen Mitarbeiter nach 2 Jahren HitchOn wieder verlässt. Diejenigen Mitarbeiter, die seit langer Zeit dabei sind werden nicht schlechter behandelt - im Gegenteil: Teilweise werden sie zu sehr in Schutz genommen.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzen unterteilen sich in die Geschäftsführung und die Teamleads. Als normaler Angestellter hat man i.d.R. nicht viel mit der Geschäftsführung zutun. Ich empfand mein Verhältnis mit der Geschäftsführung als kühl, aber professionell.
Was auf der Ebene der Teamleads abläuft, ist aber ein Grund einen weiten Bogen um HitchOn zu machen. Die Teamleads sind Quereinsteiger, die durchaus fachliche Kompetenz besitzen, aber als Führungskräfte an dem Team und HitchOn enormen Schaden anrichten. Einer der Teamleads ist unzuverlässig, der andere ist geradezu toxisch manipulativ. In persönlichen Gesprächen übernimmt er die Gesprächsführung und bringt dich dazu, deine (wirklich vorhandenen) Probleme in Zweifel zu ziehen. Er redet von oben herab, als wärst du ein Kleinkind und hält unerträglich lange Monologe. Danach hast du deine eigentlichen Punkte vergessen und der Termin ist vorbei. Unerfahrene Arbeitnehmer werden hier von Anfang an manipuliert und in Spur gehalten. Es werden arbeitsrechtlich falsche Aussagen getätigt, z. B. dass es verboten wäre innerhalb des Teams über die Gehälter zu sprechen. Der menschliche Umgang ist alarmierend.

Arbeitsbedingungen

Das Büro ist sehr schön gelegen und modern eingerichtet. Die Arbeitstische und Monitore sind etwas zusammengewürfelt, aber zweckdienlich. Bei IT Problemen kann es etwas länger dauern, bis der Fehler behoben ist. Hier kann man aber nicht Meckern.

Kommunikation

Hier hat sich einiges verbessert. Die Geschäftsführung bietet regelmäßige "Hands-on" Meetings an, in denen die Mitarbeiter über aktuelle Themen informiert werden. Kleinere Meetings innerhalb der Teams bieten auch Fläche für Kommunikation. Von einer voraussehenden und transparenten Kommunikation sehe ich HitchOn aber noch ein gutes Stück entfernt. Immer wieder gibt es kurzfristig erhebliche Änderungen in Strukturen oder ein neuer Mitarbeiter steht plötzlich vor der Tür und keiner wusste davon.

Gehalt/Benefits

Die Gehälter sind auf Branchenniveau und damit völlig in Ordnung. Gehaltsverhandlungen sind extrem schwierig, aktuell werden aber "Provisionsmodelle" eingeführt. Wer mehr arbeitet oder Kunden gewinnt, bekommt also einen Bonus. Ich gebe deshalb nur zwei Sterne, weil die Transparenz und die Löhne im Unternehmen selbst stark variieren und nicht nachvollziehbar sind. Wer laut genug ruft, erhält eine Reisekostenpauschale. Wer nie meckert, geht leer aus. Diese Art der Wertschätzung sollte anhand der Arbeitsleistung vergeben werden, nicht um Leute ruhig zu stellen. Neue Mitarbeiter werden zu einem gleichen oder höheren Gehalt eingestellt, als langjährige Mitarbeiter mit ähnlicher oder sogar besserer Eignung. Inflationsausgleichsprämie wurde als "Weihnachtsgeld" betitelt. 50 Euro Gehaltserhöhung wird immer wieder als Vorwand aufgegriffen, um weitere Verhandlungen zu unterbinden. Ich empfand es oftmals als nicht transparent, wieso was gezahlt oder nicht gezahlt wurde.

Gleichberechtigung

Ich persönlich habe keine Benachteiligung erfahren.

Interessante Aufgaben

HitchOn hat einige sehr spannende Kunden. Wer sich gut anstellt und Motivation zeigt, der darf ganz schnell ganz viel machen und lernt dabei mindestens genau so schnell. Die Themen sind breit gefächert und es ist i.d.R. nicht so, dass man auch Projekte und Themen bearbeitet, die eher nicht so spannend sind.

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Arbeitgeber-Kommentar

Sarah KüblerGeschäftsführung

Liebe:r Schreibende:r, ich freue mich total über die vielen positiven Themen die du nennst und das Feedback dass du viel aus deiner Zeit mitnehmen konntest, ebenso über konstruktive Kritik! Schwierig und schade finde ich die sehr persönliche Kritik an konkreten Personen. Wir führen ausführliche Abschlussgespräche direkt mit mir und Thomas in der Geschäftsführung und auch mit dem jeweiligen Lead, die nochmal die Chance geben auf Konflikte hinzuweisen, die zu lösen, ein klärendes Gespräch zu führen. Dafür gibt es diese persönlichen Gespräche, hier ist nicht der Platz, um Themen zu lösen. Gerne würde ich daher an dieser Stelle das Gesprächsangebot wiederholen und würde mir wirklich wünschen wir kommen hier nochmal in einen direkten Austausch. Danke dir und viele Grüße, Sarah

Viel Druck und wenig Anerkennung!

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Mainz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Junges & dynamisches Team mit gutem Zusammenhalt
- Spannende Aufgaben
- Tolles Büro
- Remotes Arbeiten

Verbesserungsvorschläge

- Zuhören und darauf basierend handeln
- Mitarbeitende stärker einbeziehen
- Chancen bieten, gute Arbeit belohnen
- unbedingt eine gute Überstundenregelung einführen und den allgemeinen Druck verringern

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von negativer Stimmung und großer Distanz zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden. Von "oben" wird viel Druck ausgeübt, Lob gibt es selten, die Strukturen innerhalb des Teams und der Abteilungen werden regelmäßig ohne erkennbaren Sinn geändert. Leider geht damit aber nicht einher, dass es Aufstiegsmöglichkeiten gibt, denn das gibt es hier kaum. Vergleichbar mit großen Konzernen, dauert es leider ewig, bis konstruktive Vorschläge zur Verbesserung der Arbeitsatmosphäre überhaupt in Erwägung gezogen werden. Dementsprechend ist es eher ermüdend, sich immer wieder einbringen zu wollen.

Work-Life-Balance

Leider gibt es kein einheitliches Überstundensystem und man muss hier für jeden Ausgleichstag kämpfen. Überstunden werden als selbstverständlich angesehen und es wird einem keinerlei Empathie und Verständnis entgegengebracht, wenn man aktiv anspricht, dass man durch die Arbeit und den Druck mental erschöpft ist. Generell hat man hier das Gefühl, dass die Vorgesetzten noch viel über Zwischenmenschlichkeit lernen müssen.
Nach dem Feierabend ist es häufig nicht möglich, komplett abzuschalten.

Karriere/Weiterbildung

Erst gab es keine Weiterbildungsmöglichkeiten und jegliche Nachfrage danach wurde belächelt und direkt abgewiesen. Mittlerweile gibt es zumindest Learning Lunches, die regelmäßig zu bestimmten Themen Weiterbildung ermöglichen.

Gehalt/Benefits

Leider ist das Gehalt nicht zufriedenstellend. Es wird klar kommuniziert, dass es keinen wirklichen Spielraum gibt und auch nur sehr begrenzte Aufstiegschancen, auf die man lange warten muss. Bachelor- und Masterabschlüsse werden nicht berücksichtigt. Da die Überstunden noch on top kommen und nicht wirklich ausgeglichen werden, ist der Stundenlohn sehr enttäuschend.

Kollegenzusammenhalt

Dadurch, dass alle hier "im selben Boot sitzen", ist der KollegInnenzusammenhalt als sehr gut zu bewerten.

Vorgesetztenverhalten

Die Reaktion auf Konfliktfälle ist häufig Hilflosigkeit, die sich dann schnell in Kommentare mit nicht angebrachtem Unterton umwandelt. Viele haben keinerlei persönliche Beziehung zu den Vorgesetzten. Bei "Gehaltsverhandlungen" wird man vor fertige Tatsachen gestellt und man erhält keine Chance, für sich zu argumentieren.

Arbeitsbedingungen

Remotes Arbeiten ist möglich, was ich als sehr positiv einstufe. Das Büro ist geräumig und modern. Dass es lange keine wirkliche IT gab, hat zu Problemen geführt. Zum Beispiel sind die Laptops regelmäßig abgestürzt oder hatten sonstige Probleme, die das Arbeiten erschwert haben.

Kommunikation

Auch wenn es tatsächlich sogar zu viele Meetings in den unterschiedlichsten Konstellationen gibt, fühlen sich diese zum Großteil nicht wirklich konstruktiv und notwendig an. Trotzdem werden Mitarbeitende über wichtige Ereignisse und Veränderungen (z.B. Kündigungen von KollegInnen) zu spät informiert und müssen dann mit den Konsequenzen leben. Häufig wissen auch die Teamleads nichts von den Entscheidungen der jeweils anderen, was zu generellen Diskrepanzen in der Agentur führt. Es fehlt eine grundlegende Kommunikationsstrategie innerhalb des Unternehmens, die für die Mitarbeitenden genug Transparenz und Beteiligungsmöglichkeiten schafft.

Gleichberechtigung

Es gibt eine große Diskrepanz zwischen dem Gehalt von Menschen, die schon lange im Unternehmen arbeiten und schon lange viel Verantwortung tragen, und dem Gehalt von neuen Mitarbeitenden.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind abwechslungsreich und durch die verschiedenen KundInnen auch sehr spannend.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

Sarah KüblerGeschäftsführung

Liebe:r Schreibende:r,

vielen Dank für das ausführliche Feedback, zu dem ich mich gerne direkt melde, da wir tatsächlich just vor wenigen Wochen unsere erste von einer Personalberaterin aufgesetzte und natürlich anonyme Mitarbeitenden-Befragung hatten, die zum Glück ein völlig anderes Bild aufzeigt. Work-Life Balance war eines der Themenfelder, das von den Kolleg:innen positiv hervorgehoben wurde, und auch alle Arbeitsstunden, die wir schon seit über einem Jahr detailliert in unserem Agenturtool tracken, zeigen, dass Überstunden kein Thema mehr sind. Wir hatten, wie viele Agenturen, ein durch die wirtschaftlich schwierige Situation geprägtes anstrengendes 2021 und kamen von Vertrauensarbeitszeit (das hat nicht so funktioniert, wie wir uns das gewünscht haben) schon vor über einem Jahr zu einem detaillierten Zeittracking. Dieses haben wir immer mehr ausgebaut, um unserem Ziel einer 0-Überstunden-Agentur immer näher zu kommen. Dass das gelingt, zeigen die gestochenen Zeiten aber auch die Befragung sowie diverse Einzelgespräche. Wir haben ein wirklich tolles Team, wie die Befragung zeigt, eine sehr gute Kultur und, auch das hat mich sehr gefreut, extrem viel positives Feedback zu unseren Führungskräften. Neben Work-Life-Balance, Flexibilität und spannenden Themen war tatsächlich das Thema Führung ein Thema, das extrem positiv bewertet wurde.

Unsere Gehaltsstruktur überprüfen wir halbjährig durch entsprechende Tabellen, durch Agenturverbände, den Austausch mit anderen Geschäftsführenden, aber auch hier auf Kununu, und freuen uns, dass wir hier im Vergleich mit ähnlich großen aber auch größeren Agenturen auf oder über dem Median liegen.

IT ist ein Thema, das uns zu Beginn 2021 beschäftigt hat, also vor fast 2 Jahren, seitdem durch sowohl einen tollen inhouse-Kollegen als auch zwei externe Dienstleister gut betreut ist.

Für Weiterbildungen und Messen hatten wir allein dieses Jahr ein Budget von über 35.000 EUR: Die HitchOn Kolleg:innen waren auf der OMR, re:publica, KI in Medien, Content Convention, hatten alle zwei Wochen ein Learning Lunch sowie OMR Schulungen zu TikTok und Performance Marketing, oder Formatentwicklung mit extra gebuchten Coaches. Wen da nichts dabei ist, dann weiß ich auch nicht

Die Einbeziehung von Mitarbeitenden ist ein wichtiges Thema, für das es einerseits klare Channels gibt: zur Partizipation (Retros, Taskforces etc.), zum Lernen (Messen, Wissenstransfer, Learning Lunches, Weiterbildungen etc.) oder zur Information (Allhands, Jahresauftakt etc.), aber da ist auch jede:r einzelne im Team gefragt! Ich komme gerade von einem Teamfrühstück, das zwei großartige Kolleginnen organisiert haben! Gut werden können Dinge nur, wenn alle mit anpacken und sich auch einbringen wollen. Ich bin froh, dass wir diese Mentalität im Team haben.

Dass du schon eine ganze Weile weg bist, ist deutlich zu lesen und es ist schade zu hören, dass du offenbar nicht happy warst. Wenn es dazu Gesprächsbedarf gibt, melde dich gerne jederzeit bei mir, unter s.kuebler@hitchon.de.

Work-Life ohne Balance

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Marketing / Produktmanagement in Mainz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Sehr coole und spannende Projekte
- Super nette Kolleg*innen & ein junges Team
- schöner Bürostandort

Verbesserungsvorschläge

- Weiterbildungen ermöglichen
- Bei Wünschen/Verbesserungsvorschlägen besser zuhören und auf die Mitarbeitenden eingehen
- die Work-Life-Balance unbedingt verbessern

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre unter den Kolleg*innen war sehr, sehr gut. Ich konnte mich auf die meisten blind verlassen und habe immer Unterstützung bekommen. Durch die Geschäftsführung hätte ich mir gerne mehr Rückendeckung und auch Unterstützung gewünscht.

Image

Bei den Kund*innen hat die Firma ein gutes Image, wenn man sich aber mit Kolleg*innen unterhält habe ich oft anderes (eher negatives) gehört.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war bei mir über Jahre hinweg nicht vorhanden.
Projekte wurden mMn mit so wenig Personen kalkuliert und geplant, dass sie ohne Überstunden überhaupt nicht möglich gewesen wären.
Auch freie Tage waren mMn schwierig. Auch hier wurde man oft noch angerufen / angeschrieben.
Meiner Erfahrung nach gibt es offiziell keine Überstunden. Diese sollten auf Vertrauensbasis in den selben Woche abgebaut werden, was auf Grund der hohen Arbeitslast aber nicht funktioniert hat. In der Kernarbeitszeit muss man aber meiner Erfahrung nach dennoch erreichbar sein. Wertschätzung für die wenige Work-Life-Balance kam von der Geschäftsführung leider viel zu spät oder gar nicht.
Bei größeren Projekten war es bei mir nicht unüblich eine 6 Tage Woche + Überstunden zu haben. Der Ausgleich in Form von freien Tagen kam dafür meist erst Monate später.

Karriere/Weiterbildung

Leider wurde mir jede Art von Weiterbildung verwehrt. Diese sollte nur gemacht werden, wenn man genau aufzeigen konnte, welchen Nutzen sie der Firma bringt.
Durch die schnelle Verantwortung in den Projekten, wäre an der ein oder anderen Stelle mMn eine Weiterbildung gut.

Gehalt/Benefits

Durch die vielen unbezahlten Überstunden habe ich mich schlecht bezahlt gefühlt. Gehaltsverhandlungen waren für mich immer sehr mühsam und meist ohne großen Erfolg. Sozialleistungen wurden mir nicht angeboten.
Die Bezahlung erfolgt bei mir meist recht spät im Monat.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Durch Kolleg*innen wurden verschiedene Dinge wie Mülltrennung und Lebensmittelrettung angeregt und durchgeführt. In anderen Bereichen ist mMn noch etwas Luft nach oben.

Kollegenzusammenhalt

Dadurch dass man sehr schnell sehr viel Verantwortung bekommt und in kleineren Teams für Projekte zusammen arbeitet, hatte man einen sehr gute Verbindung zu den Kolleg*innen. Man konnte sich hier immer aufeinander verlassen. Probleme untereinander werden offen und direkt geklärt und auch angesprochen.

Umgang mit älteren Kollegen

Im Team liegt der Altersdurchschnitt ca. bei Mitte 20, deshalb ist der Umgang mit älteren Kolleg*innen schwer zu bewerten.

Vorgesetztenverhalten

Von den Vorgesetzen hätte ich mir mehr Wertschätzung gewünscht. Die Projektziele wurden mMn oft viel zu Hoch angesetzt und waren in der 40h Woche nicht erreichbar. Meiner Erfahrung nach wurden einige Entscheidungen auch eher nach Sympathie getroffen

Arbeitsbedingungen

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Fehlen von klaren Strukturen in manchen Projekten und die seltsame und unpassende Aufgabenverteilung zu einigen Problemen geführt hat. Durch das Fehlen der IT-Abteilung kamen mMn noch zusätzliche Probleme hinzu.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sehr lange und gut Argumentieren musste wenn man z.B. eine neue Tastatur wollte. Hier wurde an den falschen Dingen gerne gespart.

Kommunikation

Es wurde immer versucht das Team in verschiedenen Meetings auf dem aktuellen Stand zu halten. Leider war die Art und Weise wie manchmal gesprochen wurde mMn etwas unpassend. Wenn ich Wünsche oder Verbesserungsideen angesprochen habe, wurden diese meist belächelt.

Gleichberechtigung

Das Team besteht zu einem großen Teil aus Frauen. Leider ist mMn die Vereinbarkeit von Familie/Freunden und Beruf hier überhaupt nicht möglich, da man auf Grund der vielen Überstunden fast schon im Büro lebt.

Interessante Aufgaben

Bei HitchOn hat man mit sowohl mit großen, als auch mit kleinen Marken zu tun. Die Kund*innen kommen aus den verschiedensten Branchen und Bereichen.
Bei der Ausgestaltung der Aufgaben hat man mMn oft freie Hand bekommen.

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Abwechslungsreiches Werkstudium

5,0
Empfohlen
Ex-Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Mainz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass mir als Werkstudentin viel Vertrauen gegenüber gebracht wurde & dass inerhalb von zwei Jahren in allen Unternehmensbereichen mithelfen konnte. Als Studi kann man viel lernen & sich einbringen. Da die Kunden vielfältig sind, ist auch eine thematische Vielfalt an Themen gegeben, was hervorragend für Bewerber ist, die Lust auf thematische Abwechslung haben. HitchOn bietet eine super Möglichkeit, als Studierender in die Medienbranche hineinzuschnuppern.

Arbeitsatmosphäre

Das Büro am Mainzer Zollhafen ist sehr schön & die Home Office Möglichkeit kann genutzt werden.

Vorgesetztenverhalten

Die Kommunikation mit meinen Vorgesetzten war stets wertschätzend.

Kommunikation

Wertschätzende Kommunikation & bei Fragen konnte ich mich immer an jemanden wenden.

Interessante Aufgaben

Innerhalb meines Werkstudiums durfte ich eine Vielzahl von spannenden Aufgaben übernehmen. Wer Lust hat, in die Social-Media-Branche einzutauchen und Praxiswissen mitzunehmem, ist hier richtig.


Kollegenzusammenhalt

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Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.