Gut am Arbeitgeber finde ich
Besonders gut an meinem Arbeitgeber fand ich die Kombination aus einer angenehmen Arbeitsatmosphäre, abwechslungsreichen Aufgaben und der Förderung von Auszubildenden. Während meiner Ausbildung wurde mir viel Vertrauen entgegengebracht, sodass ich eigenständig arbeiten und Verantwortung übernehmen konnte. Gleichzeitig hatte ich jederzeit Ansprechpartner, die mich unterstützten und bei Fragen ein offenes Ohr hatten.
Auch die Entwicklungsmöglichkeiten haben mich überzeugt. Neben internen Schulungen erhielt ich die Möglichkeit, über das Erasmus-Programm ein Auslandspraktikum in Athen zu absolvieren, was für meine persönliche und berufliche Entwicklung eine wertvolle Erfahrung war. Zudem wurden gute Leistungen anerkannt, was sich für mich unter anderem in der Übernahme nach der Ausbildung widerspiegelte.
Darüber hinaus herrschte ein starker Teamzusammenhalt mit einem guten Verhältnis zu Kollegen und Vorgesetzten. Gemeinsame Aktivitäten wie Messen, Grillnachmittage oder Weihnachtsfeiern haben die positive Unternehmenskultur zusätzlich gestärkt. Insgesamt habe ich mich während meiner Ausbildung stets wertgeschätzt gefühlt und konnte sowohl fachlich als auch persönlich viel lernen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Einen wirklichen negativen Punkt konnte ich während meiner Ausbildung nicht feststellen. Wenn überhaupt, sehe ich Verbesserungspotenzial bei den Einblicken in unterschiedliche Unternehmensbereiche. Im Vergleich zur Zentrale haben Auszubildende in den Niederlassungen teilweise weniger Möglichkeiten, verschiedene Abteilungen kennenzulernen. Dadurch können einige Themenbereiche, wie beispielsweise der Einkauf, etwas zu kurz kommen.
Auch wenn die Strukturen und Möglichkeiten je nach Standort unterschiedlich sind, wäre es wünschenswert, Auszubildenden in den Niederlassungen ähnliche Einblicke zu ermöglichen. Abgesehen davon habe ich meine Ausbildung jedoch durchweg positiv erlebt und konnte keine wesentlichen Kritikpunkte feststellen.
Verbesserungsvorschläge
Insgesamt habe ich meine Ausbildung sehr positiv erlebt. Wenn ich dennoch Verbesserungspotenzial nennen müsste, würde ich mir vor allem mehr Flexibilität bei den Arbeitszeitmodellen wünschen. Gerade für Mitarbeitende, die sich neben dem Beruf weiterbilden oder private Verpflichtungen haben, könnten Optionen wie Teilzeit oder andere flexible Lösungen interessant sein.
Darüber hinaus wäre eine stärkere finanzielle Unterstützung für Auszubildende wünschenswert. Ein Zuschuss zum öffentlichen Nahverkehr, beispielsweise in Form eines Deutschlandtickets, würde viele Auszubildende im Alltag spürbar entlasten.
Auch eine Förderung beim Führerschein wäre aus meiner Sicht eine interessante Möglichkeit. Mir ist bewusst, dass dies bei der Anzahl an Auszubildenden nicht einfach umzusetzen ist. Dennoch spielt der Führerschein in unserer Branche eine wichtige Rolle und bringt auch für die berufliche Praxis Vorteile mit sich. Eine freiwillige Bezuschussung oder Unterstützung wäre daher ein attraktiver Mehrwert für zukünftige Auszubildende.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war während meiner Ausbildung stets sehr angenehm. Sowohl unter den Kollegen als auch im Austausch mit den Vorgesetzten herrschte ein respektvoller, offener und freundlicher Umgang. Gute Laune im Büro gehörte für mich zum Arbeitsalltag dazu, wodurch das Arbeiten viel Spaß gemacht hat.
Aktuell ist ein etwas höherer Druck spürbar, was jedoch vor allem auf die allgemeine wirtschaftliche Lage zurückzuführen ist. Trotzdem zieht das Team gemeinsam an einem Strang und lässt sich davon nicht entmutigen.
Besonders positiv fand ich zudem die regelmäßigen gemeinsamen Aktivitäten. Veranstaltungen wie Messen, die Weihnachtsfeier oder auch ein spontanes gemeinsames Grillen unter der Woche haben den Teamzusammenhalt gestärkt und für eine angenehme Abwechslung zum Arbeitsalltag gesorgt. Insgesamt habe ich die Arbeitsatmosphäre als sehr kollegial und motivierend wahrgenommen.
Karrierechancen
Aufgrund meiner guten Leistungen in der Berufsschule wurde mir eine Übernahme angeboten, die ich gerne angenommen habe. Dies zeigte mir, dass gute Leistungen erkannt und wertgeschätzt werden. Darüber hinaus wurde ich während meiner Ausbildung individuell gefördert. Besonders hervorzuheben sind dabei die Möglichkeit, ein Erasmus-Auslandspraktikum in Athen zu absolvieren, sowie die verschiedenen internen Schulungen und Weiterbildungsangebote.
Auch nach meiner Ausbildung kann ich mich weiterhin fachlich weiterentwickeln. Ab September absolviere ich den Betriebswirt (IHK), wobei es seitens des Unternehmens keine Einwände gegen diesen weiteren Qualifizierungsschritt gab.
Als Verbesserungsvorschlag hätte ich mir gewünscht, dass es für Auszubildende oder junge Mitarbeitende mehr Möglichkeiten zur flexiblen Anpassung der Arbeitszeit gibt, beispielsweise durch Teilzeitmodelle oder ähnliche Lösungen. Dies könnte insbesondere die Vereinbarkeit von Beruf und beruflicher Weiterbildung zusätzlich erleichtern.
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeiten waren während meiner gesamten Ausbildung klar geregelt und für mich sehr angenehm. Von Montag bis Donnerstag arbeitete ich von 07:00 bis 16:00 Uhr, freitags bereits von 07:00 bis 15:00 Uhr. Dadurch war ein strukturierter Arbeitsalltag möglich und das Wochenende begann etwas früher. Besonders positiv fand ich, dass die Wochenenden grundsätzlich frei waren und mit 30 Urlaubstagen ausreichend Zeit für Erholung und private Interessen zur Verfügung stand.
Insgesamt empfand ich die Arbeitszeitregelung als sehr ausgewogen. Man konnte Beruf, Freizeit und persönliche Termine gut miteinander vereinbaren. Gerade in der Ausbildung ist das ein großer Vorteil und hat für mich zu einer sehr guten Work-Life-Balance beigetragen. Daher kann ich die Arbeitszeiten als einen der positiven Aspekte meiner Ausbildungszeit hervorheben.
Nach der Ausbildung hätte ich mir jedoch etwas mehr Flexibilität bei den Arbeitszeitmodellen gewünscht. Möglichkeiten wie Teilzeit oder Gleitzeit könnten insbesondere für Mitarbeitende interessant sein, die sich neben dem Beruf weiterbilden oder private Verpflichtungen haben. Mir ist dabei bewusst, dass solche Modelle in unserer Branche, insbesondere im V
Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung war aus meiner Sicht fair und lag im Vergleich zu meiner Berufsschulklasse im Mittelfeld. Natürlich freut sich jeder über mehr Gehalt, insgesamt fand ich die Vergütung jedoch angemessen. Positiv hervorzuheben sind außerdem die zusätzlichen Leistungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld.
Wie ausreichend die Vergütung empfunden wird, hängt jedoch auch stark von der persönlichen Lebenssituation ab. Wer noch bei den Eltern wohnt, kommt damit in der Regel gut zurecht. Für Auszubildende mit eigener Wohnung, laufenden Lebenshaltungskosten oder zusätzlichen Ausgaben, beispielsweise für den Führerschein, kann die finanzielle Situation deutlich anspruchsvoller sein.
Als Verbesserungsvorschlag würde ich mir daher eine stärkere Unterstützung für Auszubildende wünschen. Beispielsweise könnten ein Tablet für die Berufsschule oder ein Zuschuss zum öffentlichen Nahverkehr in Form eines Stadt- oder Deutschlandtickets eine spürbare Entlastung darstellen. Solche Leistungen würden die Attraktivität der Ausbildung weiter erhöhen und Auszubildende im Alltag sinnvoll unterstützen.
Die Ausbilder
Mein Ausbilder war jederzeit hilfsbereit und unterstützte mich insbesondere bei organisatorischen Themen. Er hatte immer ein offenes Ohr für Fragen, Anliegen oder Herausforderungen und nahm sich die nötige Zeit, um Lösungen zu finden. Durch seine engagierte und wertschätzende Art fühlte ich mich während meiner Ausbildung sehr gut betreut und unterstützt.
Spaßfaktor
Durch das relativ junge beziehungsweise altersgemischte Team herrschte eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Die Kommunikation war offen und locker, sodass auch der Spaß im Arbeitsalltag nicht zu kurz kam. Gleichzeitig wurde stets professionell gearbeitet, wodurch ein sehr guter Mix aus Ernsthaftigkeit und einem positiven Miteinander entstand.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Tätigkeiten waren während der gesamten Ausbildung sehr abwechslungsreich. Durch die verschiedenen Einsatzbereiche in Verkauf, Service und Miete erhielt ich einen umfassenden Einblick in das Unternehmen. Mein Schwerpunkt lag dabei im Verkauf, wo ich vielfältige und interessante Aufgaben übernehmen durfte. Besonders positiv fand ich, dass mir viel Vertrauen entgegengebracht wurde und ich eigenständig arbeiten konnte. Dadurch hatte ich die Möglichkeit, meinen eigenen Kopf zu benutzen und auch größere Aufträge sowie Projekte verantwortungsvoll mitzubearbeiten.
Zusätzlich erhielt ich die Chance, im Rahmen des Erasmus-Programms ein Auslandspraktikum in Athen zu absolvieren. Diese Erfahrung ermöglichte mir nicht nur die persönliche und berufliche Weiterentwicklung, sondern zeigte auch, dass Auszubildende im Unternehmen gefördert werden und besondere Entwicklungsmöglichkeiten erhalten.
Variation
Während meiner Ausbildung erhielt ich Einblicke in die Bereiche Vermietung, Verkauf, Service sowie für zwei Wochen in die Buchhaltung. Dadurch konnte ich verschiedene Abläufe im Unternehmen kennenlernen. Dennoch hätte ich mir gewünscht, auch weitere Unternehmensbereiche wie beispielsweise den Einkauf kennenzulernen, um ein noch umfassenderes Verständnis der Unternehmensprozesse zu erhalten.
Soweit mir bekannt ist, sind die Ausbildungsinhalte beispielsweise in der Zentrale in Hamburg breiter auf verschiedene Abteilungen verteilt. Auch wenn dies aufgrund der Standortgröße nicht immer eins zu eins übertragbar ist, fände ich es sinnvoll, Auszubildenden an anderen Standorten ebenfalls mehr Möglichkeiten für bereichsübergreifende Einblicke zu schaffen. Dies würde die ohnehin gute Ausbildung zusätzlich aufwerten.
Respekt
Ich wurde während meiner gesamten Ausbildung stets respektvoll behandelt und mir wurde das gleiche Maß an Respekt entgegengebracht. Von Anfang an hatte ich das Gefühl, als vollwertiges Teammitglied wahrgenommen zu werden. Mit der Zeit wurde mir deutlich gezeigt, dass ich ein wichtiger Teil des Teams geworden war und meine Arbeit geschätzt wurde.
Auch im Umgang mit Kunden wurde ich schnell als kompetenter Ansprechpartner akzeptiert. Der Ton in der Baubranche ist zwar oftmals etwas direkter und rauer, dennoch war der Umgang stets fair. Dadurch lernte ich früh, professionell mit unterschiedlichen Kommunikationsstilen umzugehen und mich in einem anspruchsvollen Umfeld sicher zu bewegen.