67 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
67 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
67 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Prozesse transparenter gestalten, insbesondere im Hinblick auf die Gehaltseinordnung und die Anforderungen der EU Entgelttransparenzrichtlinie (Richtlinie (EU) 2023/970).
Bewerber nach ihrer absoluten Gehaltsuntergrenze zu fragen und gleichzeitig Rückfragen zum vorgesehenen Gehaltsband unbeantwortet zu lassen, wirkt wenig transparent und lässt Zweifel an einem nachvollziehbaren Auswahlprozess aufkommen.
- rechtzeitige Rückmeldungen (aktuell erfolgt Rückmeldung Monate später)
- Kontaktdetails (Ansprechpartner und Telefonnummer) in der Eingangsbestätigung kommunizieren
- Eingehende Rückfragen beantworten
- Ausschreibungen nach Aktualität pflegen
Auf jede Bewerbung antworten. Das gehört sich für einen Arbeitgeber, der als professionell wahrgenommen werden will.
Ich habe mich bei Fresenius auf eine ausgeschriebene Stelle beworben und wurde in zwei Gesprächsrunden mit verschiedenen Ansprechpartnern konfrontiert. In jedem einzelnen Gespräch wurde mir verbindlich zugesichert, dass ich innerhalb eines bestimmten Zeitraums eine Rückmeldung erhalten würde – was jedes Mal nicht eingehalten wurde. Die Rückmeldungen erfolgten erst mehrere Tage später. Bereits zu diesem Zeitpunkt war der Eindruck: unstrukturiert und desinteressiert!
Nach der letztlichen Absage ging ich davon aus, dass der Prozess abgeschlossen war. Doch einige Wochen später meldete sich ein anderer Mitarbeiter telefonisch, das ich intern empfohlen worden sei und man an einer erneuten Zusammenarbeit interessiert wäre, insofern ich noch dieses habe. Diese erneute Kontaktaufnahme freute mich sehr, wurde von mir offen und professionell angenommen, da ich grundsätzlich an Fresenius als Arbeitgeber interessiert war.
Ich informierte den Ansprechpartner offen über meine aktuelle Situation, zeigte mich weiterhin interessiert und es wurde ein weiteres Gespräch vereinbart, wo die HR-Dame fehlte. Es kam die Nachricht diese sei krank und wird am Gespräch nicht teilnehmen.
Seitdem ist Zeit vergangen – ohne jegliche Rückmeldung, ohne Entscheidung, ohne jegliches Zeichen von professioneller Kommunikation oder Wertschätzung. Und das, obwohl ich mehrfach Gesprächsbereitschaft gezeigt und aktiv Kontakt aufgenommen habe.
Was mich besonders stört:
Fresenius wirbt öffentlich mit Werten wie „Verlässlichkeit“, „Verantwortung“ und „Menschlichkeit“. Davon habe ich leider nichts mitbekommen. Ganz im Gegenteil: Als Bewerber fühlt man sich eher wie eine lästige Nummer im System, über die man nach Belieben hinweggehen kann. Diese Ignoranz ist nicht nur enttäuschend, sondern auch unprofessionell, respektlos und eines Konzerns dieser Größe nicht würdig.
Fazit:
Die sogenannte "Candidate Experience" war für einen persönlich sehr ernüchternd. Mir als potentiellen Kandidaten zeigte man seitens der HR-Abteilung mangelnde Ernsthaftigkeit und reine Zeitverschwendung. Wer sich hier bewirbt, sollte sich auf nicht eingehaltene Zusagen einstellen. Ich kann Fresenius als Arbeitgeber auf Basis dieser Erfahrung leider nicht empfehlen – weder aus Bewerbersicht noch aus menschlicher Sicht.
Man kann Bewerber und Studierende nur warnen! Bewerber werden ohne Budgetfreigabe eingeladen. Absage kam um 21:30 Uhr am Vortag vor einem Berufungsvortrag, auf den der Bewerber sich mit großem Aufwand vorbereitet hatte. Bewerber und Studierende sollten sich auch aus anderen Quellen über die Lage der Hochschule informieren!
- Bewerbern zeitnah antworten
- Recruiting Prozess überarbeiten
Zeitnahes Feedback nach dem Vorstellungsgespräch und Einhalten von Vereinbarungen
Trotzdessen, dass ich mit einem sehr passgenauen Anschreiben recht viel Aufwand in diese Bewerbung gesteckt habe (viele Bewerber versenden einfach nur massenhaft ihren CV) habe ich keinerlei Reaktion erhalten. Noch nicht einmal eine Absage. Das ist sehr traurig.
Leider war ich von diesem Prozess insgesamt enttäuscht und möchte meine Eindrücke hier schildern.
Während des Vorstellungsgesprächs erfuhr ich, dass die tatsächlichen Tätigkeiten der ausgeschriebenen Position nicht den Erwartungen entsprachen. Statt wissenschaftlicher Arbeit sollte ich eher Aufgaben übernehmen, die einer Studiengangskoordinatorin ähneln. Des Weiteren wurde mir klar, dass die Vermarktung von Bildungsangeboten im Vordergrund stand, anstatt dass wissenschaftliche Arbeit einen zentralen Schwerpunkt bildete. Diese Diskrepanz zwischen der Stellenausschreibung und den mir erläuterten Aufgaben war enttäuschend.
Ein weiterer Aspekt, der meinen Eindruck negativ beeinflusste, war die fehlende Transparenz bezüglich der Bezahlung. Obwohl ich einen Masterabschluss und mehrjährige berufliche Erfahrung im wissenschaftlichen Kontext vorweisen konnte, wollte man mir keine konkreten Informationen zur Gehaltseinstufung geben. Schließlich wurde mir eine Eingruppierung auf der 9b-Ebene angeboten, was weit unter meinen Erwartungen lag.
Ich habe eine klare und schnellere Antwort erwartet.
So verdient kununu Geld.