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Bewertung

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Fehlende Wertschätzung für SHKs

2,9
Nicht empfohlen
Ex-Werkstudent/inHat bis 2025 im Bereich Administration / Verwaltung bei Hochschule Ruhr West in Mülheim (Ruhr) gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Moderne Campusse, nette Kollegen

Arbeitsatmosphäre

Sehr abhängig von dem Team, in dem man arbeitet. Bei mir gab es super Vorgesetzte und nette Kollegen, mit denen man sich auch privat gut unterhalten kann. Die Kommunikation innerhalb der Teams läuft meist sehr direkt über Webex oder WhatsApp-Gruppen und funktioniert problemlos.

Die Work-Life-Balance ist in Ordnung. Sobald jedoch eine wichtige Deadline ansteht, muss man damit rechnen, dass die festgelegten Wochenarbeitstage ignoriert werden und man spontan einspringen muss.

Die Aufgaben sind teils sinnlos. Vieles an der Hochschule wird nur deshalb gemacht, weil Vorgesetzte entschieden haben, dass diese Aufgaben sinnvoll wären. Allerdings sind geschätzt 80 % meiner erbrachten Leistung nie genutzt worden und liegen einfach irgendwo abgelegt. Zudem merkt man: Sobald in der Abteilung Geld vorhanden ist, wird versucht, dieses irgendwie auszugeben. Selbst wenn die Anschaffungen oder Aufgaben keinen Mehrwert haben

Gleichberechtigung

Die Hochschule rühmt sich gerne damit, wie sehr sie für Gleichberechtigung steht, lebt das im Alltag aber nicht. Vor allem SHKs werden als Mitarbeiter zweiter Klasse behandelt: Einladungen zu Sommerfeiern oder anderen Veranstaltungen gibt es für SHKs nie, und der Zugang zur Kaffeeküche wird von höheren Angestellten sehr ungern gesehen. Auch als Mann hat man es an der Hochschule nicht leicht. In meinem Team gilt das absolut nicht, aber hochschulweit gibt es vor allem für Frauen Angebote zum Vernetzen und Fortbilden, während gemeinsame Veranstaltungen für Männer und Frauen fehlen. Als SHK muss man sich darüber aber sowieso keine Gedanken machen, denn man würde selbst als weibliche SHK zu keinem dieser Events eingeladen werden.

Arbeitsbedingungen

Als SHK muss man seinen eigenen Laptop für die Arbeit nutzen, man bekommt keinen gestellt. Feste Arbeitsplätze sind ebenfalls nicht in jeder Abteilung für SHKs vorgesehen.

Die Arbeit wird einem von der Personalabteilung zusätzlich stark erschwert. Von Vorgesetzten kam teils die direkte Anweisung, die Zeiterfassung etwas „aufzuhübschen“, da sich die Personalabteilung sonst beschweren würde: Man darf bloß keine Minusstunden machen, Überstunden werden aber genauso ungerne gesehen. Gleichzeitig sollen die Arbeitszeiten nicht jede Woche zur selben Zeit liegen, da einem sonst vorgeworfen wird, die Daten seien gefälscht. Dass die meisten SHKs im Semester Stunden aufbauen, um sie während der Prüfungszeit wieder abzubauen, scheint mit den Vorstellungen der Personalabteilung schlicht nicht kompatibel zu sein. Dass man die Arbeitszeiten im Jahr 2025 zudem noch händisch in einer Excel-Tabelle erfassen muss, ist für eine digitale Hochschule ohnehin ein echtes Trauerspiel

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist tariflich festgelegt und etwas unter dem Durchschnitt in der freien Wirtschaft. Das Image der Hochschule ist vor allem bei anderen Arbeitgebern eher schlecht. Selbst Unternehmen in Duisburg oder Essen ist die Hochschule meist nicht bekannt und wenn dann denken viele das sie zur UDE dazu gehört. Weiterbildungs oder Karriere Möglichkeiten gibt es als SHK nicht, die Verträge sind meist auf ein halbes oder ganzes Jahr befristet.


Kommunikation

Kollegenzusammenhalt

Work-Life-Balance

Vorgesetztenverhalten

Interessante Aufgaben

Umgang mit älteren Kollegen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Image

Karriere/Weiterbildung

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.