Ihr Unternehmen?

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Hörakustik 
Schmitz
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Rette sich, wer kann – aber bitte erst 5 Minuten nach Feierabend

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Hörakustiker im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Hörakustik Schmitz in Verden gemacht.

Gut am Arbeitgeber finde ich

NICHTS. ES GIBT WIRKLICH NICHTS HABE WIRKLICH LANGE ÜBERLEGT.

Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde.

Wer seine psychische Gesundheit schätzt, sollte sich die Bewerbung zweimal überlegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es ist ein Privileg, hier zu arbeiten“ selten so gelacht.

Gesamtfazit

Diesen Satz hörte man vom Chef regelmäßig. Ein Privileg? Wenn man darunter enormen Druck, fehlende Wertschätzung, ständige Kontrolle und respektlosen Umgang versteht, dann vielleicht.

Besonders ironisch wurde es mit dem neuen Firmenslogan: „Wie ein Freund“. Gleichzeitig gab es plötzlich Vorschriften darüber, welche Kleidungsfarben Mitarbeiter tragen durften. Für die Tochter des Chefs schienen diese Regeln allerdings nicht gleichermaßen zu gelten.

Gleichbehandlung? Offenbar eine Frage des Nachnamens.
Ich habe erlebt, wie Mitarbeiter unter erheblichem psychischem Druck standen und mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatten. Ob einzelne Erkrankungen durch die Arbeit verursacht wurden, kann ich nicht beurteilen. Das Arbeitsklima empfand ich jedoch als enorm belastend.

Einige Mitarbeiter wohnten zudem in Wohnungen des Chefs. Was zunächst großzügig wirkt, kann aus meiner Sicht eine zusätzliche Abhängigkeit schaffen, wenn man bei einer Kündigung auch um seine Wohnsituation fürchten muss.

Und dann wäre da noch die Tatsache, dass Mitarbeitern sogar erklärt wurde, wie sie die Toilette zu benutzen haben.

Für den Toilettengang braucht man offenbar eine Einweisung. Bei verantwortungsvollen Tätigkeiten am Ohr soll dagegen ein Auszubildender ohne anwesenden Meister ausreichen.

Diese Prioritätensetzung muss man erst einmal verstehen.

Verbesserungsvorschläge

Weniger Slogans, mehr Menschlichkeit. Weniger Kontrolle, mehr Vertrauen. Auszubildende tatsächlich ausbilden, statt sie eigenständig Filialen führen zu lassen. Fachliche Betreuung sicherstellen, ehrlich gegenüber Kunden und Kontrollstellen kommunizieren und Mitarbeiter unabhängig von ihrem Aussehen oder ihrer familiären Stellung gleich behandeln.

Vielleicht sollte man auch verstehen, dass Wertschätzung nicht dadurch entsteht, dass man sie auf ein Werbeplakat druckt.

Fazit

In einer Branche, in der sich alles ums Hören dreht, ist es erstaunlich, wie wenig Gehör die Sorgen der eigenen Mitarbeiter nach meiner Erfahrung fanden.

Vielleicht sollte die Geschäftsführung selbst einmal einen Hörtest machen.

Die Ausbilder

Wenn man denn ein Ausbilder hat und ein Meister, der sich um ihn kümmert, dann ist das bestimmt in Ordnung. Es gibt aber durchaus Auszubildende, die alleine Filialen gesetzt worden sind, die als Filialleiter fungiert haben. Sie mussten alleine Kunden betreuen, Abformung bei operierten und nicht operierten Ohren nehmen. Und da war’s egal ob es geblutet hat oder nicht. Wenn die Handwerkskammer plötzlich in der Tür steht, wird natürlich auch erwartet, dass man dann sagt, dass der Meister durchaus anwesend ist. Zufälligerweise ist er dann aber an diesem Tag nun mal nicht anwesend. Kurz darauf gab es dann einen Ausdruck, den man an die Türen hängen musste. Dass der Meister an folgenden Tagen anwesend ist war ja dann aber trotzdem nicht.

Spaßfaktor

Anfangs hat es mit Sicherheit spaß gemacht aber irgendwann fühlt man sich auch einfach nur noch im Stich gelassen. Gerade zu Zeiten von Corona, wo man als Auszubildender dann alleine in einerFiliale saß und die Meister und Gesellen alle zu Hause in Kurzarbeit waren. Am Anfang von Corona hatten wir dann keine sinnvolle Aufgabe außer einfach nur sitzen und zu warten, ob irgendein Kunde mit irgendeinem Notfall zu uns kommt. Danach gab es dann Aufgaben, die auch kein wirklichen Sinn hatten denn jedes Lehrjahr hat die gleichen Aufgaben bekommen egal ob das Thema schon mal durchgesprochen worden ist oder nicht.

Aufgaben/Tätigkeiten

Einfach alles, denn man ist ja ne billige Arbeitskraft

Variation

Dadurch, dass man alleine in den Filialen war, hatte man natürlich relativ viele Variationen, weil man ja alles auffangen musste

Respekt

Ein absolutes Fremdwort des Slogan ,,wie ein Freund“ ist tatsächlich auch nur ein Witz, denn vom Chef bekommt man wenig bis gar kein Respekt entgegengebracht. Denn auch einem Feind wünscht man so ein Umgang nicht.Zudem fühlte ich mich diskriminiert aufgrund meines Aussehens.

Karrierechancen

Wenn man sich ausnutzen lassen möchte und für einen Witzgehalt arbeiten möchte lügt der Chef beim Übernahme Gespräch (wenn er den erscheint) einem Karriere Chancen vor, ich wage zu bezweifeln, dass er sich an irgendwelche Absprachen gehalten hätte. Respekt und Wertschätzung bekommt man nur mit dem passenden Nachnamen.

Arbeitsatmosphäre

Wenn man einmal kritisiert, wie es in der Firma läuft, wird man wie D R E C K behandelt. Es werden Lügen erzählt, so dass bloß nicht der Chef als der schlechte dasteht.

Ausbildungsvergütung

Nichts besonderes, es wird aber so getan, als würde der Chef sich aufopfern, um die Gehälter bezahlen zu können.

Arbeitszeiten

Auch nach Feierabend muss man 5 Minuten mindestens noch in der Filiale bleiben, denn es könnte ja sein, dass irgendeiner der Kunden seine Uhr falsch gestellt Das wurde übrigens auch mit Kontrolle anrufen vom Chef kontrolliert.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.