Der Schein trügt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Flexible Arbeitszeiten, Home-Office Möglichkeiten,
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es wird mit einem jungen und dynamischen Team geworben, doch dahinter steckt vor allem, dass alle halbe Jahre Mitarbeiter die Firma wechseln oder ausgewechselt werden und immer wieder Umstrukturierungen stattfinden. Es gibt keine festen Perspektiven. Für jemanden, der nur kurzfristig arbeiten möchte, mag das in Ordnung sein, aber für alle, die einen langfristigen Job mit Karrierechancen suchen, ist das nichts. Im Team wird viel gelästert und sogar gemobbt, obwohl zu Beginn ein ganz anderes Bild vermittelt wird. Das ist sehr enttäuschend und führt dazu, dass viele Mitarbeitende aus genau diesem Grund kündigen.
Arbeitsatmosphäre
Ich habe die Arbeitsatmosphäre als sehr angespannt empfunden. Es wurde viel getratscht, und über nahezu jede Person – insbesondere über neue Kolleginnen und Kollegen – wurde schnell und oft negativ gesprochen. Viele Dinge wurden anders dargestellt, als sie tatsächlich waren, und mir wurde mehrfach das Wort im Mund umgedreht. Zusätzlich habe ich mich stark kontrolliert gefühlt, was das Arbeitsklima zusätzlich belastet hat. Das alles empfand ich als sehr schade, denn ein respektvoller, offener und vertrauensvoller Umgang miteinander wäre mir wichtig gewesen.
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olman hat leider einen eher schlechten Ruf, was jedoch bedauerlicherweise auch berechtigt ist.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance war grundsätzlich gegeben. Für die Kolleginnen und Kollegen im Datenbereich war die Arbeit flexibler gestaltet. Aber auch im Kundenbereich gab es durchaus flexible Regelungen, zum Beispiel mit der Möglichkeit, montags und freitags im Homeoffice zu arbeiten.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt war aus meiner Sicht kaum bis gar nicht vorhanden. Es gab überall feste Grüppchen, in die man nur schwer hineinkam – insbesondere als neue Kollegin bzw. neuer Kollege. Oft hatte ich das Gefühl, nicht wirklich willkommen zu sein. Leider habe ich auch erlebt, dass viel hinter dem Rücken gesprochen wurde, was den Umgang im Team sehr belastet und das Vertrauen stark erschwert hat.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten empfand ich als sehr hinterhältig und keinesfalls autoritär. Sie kümmerten sich kaum um wichtige Angelegenheiten oder Anliegen der Mitarbeitenden. Besonders irritierend fand ich, dass zunächst angekündigt wurde, ein junger Kollege solle gekündigt werden, dieser dann aber plötzlich zum Teamleiter ernannt wurde. Dieses Vorgehen wirkte auf mich sehr unseriös und undurchsichtig.
Kommunikation
Die Kommunikation war aus meiner Sicht sehr schlecht. Zwar wurde nach außen betont, dass man offen für Gespräche und konstruktive Kritik sei und Probleme oder Bedenken direkt angesprochen werden könnten – doch in der Realität habe ich das anders erlebt. Als ich selbst ein Anliegen offen angesprochen habe, wurde mir im Gespräch vom Teamleiter zugesichert, dass dies vertraulich behandelt und berücksichtigt werde. Leider stellte sich später heraus, dass nichts davon eingehalten wurde.
Gehalt/Benefits
War in Ordnung.
Interessante Aufgaben
Das Tätigkeitsfeld war abwechslungsreich und interessant gestaltet.

