Gut am Arbeitgeber finde ich
Das familiäre Arbeitsklima und die netten Mitarbeiter sind positiv hervorzuheben. Kritisch zu sehen ist allerdings, dass gerade bei Azubis oft sehr genau hingeschaut wird und ihnen teilweise viele Aufgaben übertragen werden. Zusätzlich wird teilweise die gleiche Leistung bzw. Quote erwartet wie von regulären Mitarbeitern. Allen schon die starke Ausrichtung auf Quoten im Unternehmen ist problematisch und führt dazu, dass Mitarbeiter danach bewertet und eingeordnet werden (vor allem im Kundenservice)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Aus Sicht eines Azubis lässt sich hier nur eine persönliche Bewertung abgeben. Besonders kritisch ist, dass die Einteilung in den Abteilungen kaum vom jeweiligen Ausbildungsberuf abhängt. Unabhängig davon, ob man sich als E-Commerce-, Groß- und Außenhandels-, Industrie- oder Bürokaufmann bewirbt, werden die Auszubildenden weitgehend in denselben Bereichen eingesetzt.
Auffällig ist dabei insbesondere der Kundenservice und die Telefonzentrale, in dem Azubis aus allen möglichen Ausbildungsberufen zusammen eingesetzt werden. Der eigentliche Ausbildungsberuf spielt dabei in der Praxis nur eine geringe Rolle.
Wenn man sich gezielt für einen bestimmten Beruf bewirbt, ist diese Form der Einsatzplanung schwer nachvollziehbar. Die Begründung, dass Azubis verschiedene Bereiche kennenlernen sollen, wirkt dabei eher vorgeschoben, da in der Umsetzung vor allem der Personal- und Arbeitsbedarf im Vordergrund steht.
Verbesserungsvorschläge
Vielleicht mal die Auszubildenden mehr in den Abteilungen einsetzen, für die sie sich auch wirklich beworben haben. Teilweise wurde man einfach irgendwo in der Firma eingesetzt, obwohl das mit dem eigentlichen Beruf kaum etwas zu tun hatte. Dadurch gingen nicht nur die eigentlichen Inhalte der Ausbildung verloren, sondern auch der Spaß in dem Unternehmen.
Karrierechancen
Kann ich als Azubi nichts zu sagen
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeiten sind grundsätzlich gut, da es Gleitzeit gibt. Als Azubi bringt einem das allerdings kaum was, weil trotzdem erwartet wird, dass man morgens pünktlich am Hörer ist.
Ein großer Minuspunkt ist, dass Azubis zusätzlich jeden zweiten Samstag in einem der Stores arbeiten müssen. Neben der Telefonhotline und den ganzen Druck, die meiner Meinung nach wenig mit der eigentlichen Ausbildung zu tun haben, kommt also noch ein weiterer Arbeitstag dazu. Für die Ausbildungsvergütung die man bekommt finde ich das wirklich inakzeptabel. Für mich hatte das oft den Eindruck, dass Azubis eher als günstige Arbeitskräfte eingesetzt werden, anstatt im Vordergrund ausgebildet zu werden.
Die Ausbilder
Wurde in den ersten 3 Monaten in 2 verschiedenen Abteilungen eingeteilt die an sich wenig mit E-commerce zutun haben. Dementsprechend ist man in der jeweiligen Abteilung noch neu und muss einlernen, das interessiert denk ich aber nicht den Ausbildern, dort wird die selbe Leistung erwartet wie ein langjähriger Mitarbeiter. Menschlich sind alle Kollegen wirklich korrekt, aber auf der Arbeit bist du auf der Arbeit!
Spaßfaktor
Kommt drauf an in welche Abteilung du bist, macht die Arbeit auch je nach dem „Spaß“ - wenn man aber von verschiedenen Seiten Druck bekommt (auch wenn es nur gut gemeint ist), ist es auch egal wieviel Spaß die Arbeit macht.
Aufgaben/Tätigkeiten
Alle Azubis bekomme dieselbe Aufgaben, und das ist die Telefonzentrale zu übernehmen, wo alle Kunden mit schlechter Laune wissen wollen wo Ihre Bestellung ist, oder dass seit Wochen Teile fehlen. Und die Termine stehen ab 8 Uhr bereit für dich.
„Da müssen alle durch“ ist das Motto für die Auszubildende
Variation
Eher Monoton. In jeder Abteilung gibt es täglich dieselben Aufgaben. Mag für den einen oder anderen ein Vorteil oder Nachteil sein