Absolut nicht dass, was man mir gesagt hatte.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Firmenwagen, die aber leider fast nur von den Damen im Büro gefahren werden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Man bekommt erst ab KM 20 des Weges zum 1. Kunden, und ab 20 KM vom Letzten Kunden heimwärts, 30M Cent pro K, sowie zwischen 2 Kunden. Selbst wenn man mit dem gleichen System die Kilometer berechnet, wie es im Büro gemacht wir (Google Maps) kommt am Ende grundsätzlich weniger auf die Abrechnung, als man selbst errechnet hat.
Verbesserungsvorschläge
Versucht es mal mit Freundlichkeit statt Druck, Verständnis statt Unmut, mit Tankgutscheinen, statt Werbegeschenken. Ich hatte öfter den Eindruck, dass man im Büro nicht darüber nachdenkt, dass man von den Damen an der Front abhängig ist.Diesen verdankt man den Erfolg, weniger denen, die im Büro sind
Arbeitsatmosphäre
Man arbeitet alleine beim Kunden, wird oft herumgescheucht vom Büro, muss die schlechte Laune bei den Kunden ausbaden, weil ständig andere Frauen bei Ihnen auftauchen und man denen immer alles neu erklären muss
Image
Ich höre oft nicht viel Gutes. Damit meine ich weniger die Kolleginnen, sondern eher das Management. Viele Kunden und Angehörige finden es auch heute noch frech, dass man oft einfach eine fremde Person geschickt bekommt, ohne Vorankündigung. Und dass, wo es so viele Trickbetrüger gibt, die diese Senioren ohnehin verunsichern
Work-Life-Balance
würde man in der Freizeit nicht ständig belästigt oder sogar angemacht, weil man das Telefon aus oder lautlos hätte, wäre eine gewisse Balance vohanden
Karriere/Weiterbildung
Dass, was man Karriere nennt, ist schwierig in dieser Branche. Weiterbildungen ebenso. dass was HI macht, sind Thementage, wo einem mehr oder minder auch viel Unsinn erzählt wird und man dann anschließend auf demente Menschen losgelassen wird und nicht weiß, was man da anrichten kann, mit falschem Verhalten.
Gehalt/Benefits
Zu meiner Zeit war es immer knapp über dem Mindestgehalt, der für eine Seniorenbetreuung veranschlagt wurde.... etwa 10 bis 20 cent mehr. Uvergleichbar mit Pflegehelfer
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Jede Kollegin fährt mit ihrem Auto, teils sehr viele Kilometer pro Woche. Dann muss man auch hin und wieder ins Büro fahren. Da es nach den Terminwünschen der Kunden geht, fährt man viele unnötige Kilometer
Kollegenzusammenhalt
Man sieht die Kolleginnen nur beim regelmässigen zusammen treffen bei Kaffee und Kuchen. Da versucht man sich dann auch mal auszutauschen über Kunden, und allem, was auf uns einprasselt, was nicht so einfach ist, weil an jedem Tisch jemand aus dem Büro sitzt
Umgang mit älteren Kollegen
Auch wenn sich HI als Senioren Betreuung sieht, so ist das allermeiste doch Hauswirtschaft. Wenn dass ältere Kolleginnen mit Rücken, Hüfte Knie ... Probleme bekommen, dann sind sie relativ schnell raus
Vorgesetztenverhalten
Oft von oben herab, Druck aufbauend, man bekommt auch schon mal, durch die Blume gesagt, dass man ersetzbar sei
Arbeitsbedingungen
Kommt natürlich auf die Kunden an. Man nutzt das Material, welches diese bereitstellen, und das ist nicht immer das einfachste. Da muss man sich drauf einstellen
Kommunikation
Man wird unfreundlich behandelt, wenn man nicht sofort freudestrahlen zusagt, einzuspringen. Man wird auch am Wochenende und sogar im Urlaub angerufen und soll einspringen oder irgendwas anderes erledigen
Gleichberechtigung
Ich habe schon das Gefühl, dass man fast alle Kolleginnen gleich behandelt, Natürlich gibt es aber ach manche, da glaube ich, dass die Büro Mitarbeiter, diese auf dem Kieker haben
Interessante Aufgaben
Man lernt viele Ältere Herrschaften kennen, die sehr verschieden sind. Nicht jeder Kunde ist herzlich, dafür andere umso mehr. Man muss nur aufpassen, dass es die Angehörigen nicht übertreiben, mit dem was diese wollen