Ihr Unternehmen?

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Bewertung

Ihr Unternehmen?

Es mag früher mal besser gewesen sein…?

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf in Bergisch Gladbach gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gehalt kam pünktlich zur Auszahlung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Besonders kritisch empfand ich den Umgang mit Mitarbeitern und eine offenbar geduldete Kultur der Einflussnahme und Ausgrenzung. Einzelne Mitarbeiter scheinen durch geschickte Manipulation des Geschäftsführers ihre persönlichen Interessen über die Belange des Teams stellen zu können. Während ihre Anliegen besondere Aufmerksamkeit erhalten, werden andere Mitarbeiter und Abteilungen in ihrer Arbeit behindert und teilweise so behandelt, dass sie sich zunehmend unwohl und unerwünscht fühlen.

Besonders problematisch ist ein wiederkehrendes Muster, bei dem einzelne Mitarbeiter zur Zielscheibe werden und sich die Konflikte offenbar auf wechselnde Personen konzentrieren. Ein solches Verhalten belastet nicht nur die unmittelbar Betroffenen, sondern verschlechtert langfristig das gesamte Arbeitsklima und zerstört Vertrauen innerhalb der Belegschaft.

Dass Mitarbeiter ein solches Umgekd als belastend erleben und sich dadurch zum Weggang veranlasst sehen könnten, sollte ein ernstes Warnsignal für die Geschäftsführung sein. Umso enttäuschender ist es, wenn die GF solche Verhaltensmuster nicht kritisch hinterfragt, keine klare Haltung zeigt oder durch einseitige Aufmerksamkeit den Eindruck vermittelt, dass bestimmte Personen über dem Team stehen.

Gute Führung bedeutet, Kritik und Vorschläge neutral zu beurteilen, alle Mitarbeiter gleich fair zu behandeln und destruktivem Verhalten konsequent entgegenzutreten.

Verbesserungsvorschläge

Fachabteilungen einrichten, in denen fachlich ausgebildete Mitarbeiter tätig sind.

Arbeitsatmosphäre

Einige Abteilungen und Mitarbeiter werden sehr stiefmütterlich behandelt.

Kommunikation

Katastrophal. Es gibt keinerlei Teammeetings, Entscheidungen die den Verkauf/Vertrieb betreffen werden oft ohne die zuständige Abteilung gefällt und umgesetzt.
Die Geschäftsführung hegt kein Interesse an Einbindung des Verkaufs in vertriebliche Entscheidungsprozesse.

Kollegenzusammenhalt

Wenig Teamgefühl. Hohe Fluktuation.

Work-Life-Balance

Man bekommt i.d.R. die Möglichkeit persönliche Termine wahrzunehmen

Vorgesetztenverhalten

Konstruktive Kritik und fachlich-sachliche Einwände wurden nicht als Chance zur Verbesserung, sondern als mangelnde Loyalität gewertet – gefragt waren Zustimmung und reibungslose Problembearbeitung statt kritischem Mitdenken

Interessante Aufgaben

Standardaufgaben sind abzuarbeiten.

Umgang mit älteren Kollegen

Langjährige Mitarbeiter werden aufgrund ihrer Erfahrung und Flexibilität häufig zur Übernahme zusätzlicher Aufgaben aus anderen Bereichen herangezogen – nicht selten ungefragt und ohne vorherige Abstimmung. Eine entsprechende Wertschätzung dieser zusätzlichen Verantwortung bleibt dabei häufig aus

Arbeitsbedingungen

Die technische Ausstattung und die Arbeitsbedingungen entsprechen teilweise nicht mehr den heutigen Anforderungen. Eine Klimatisierung fehlt ebenso wie die konsequente Bereitstellung notwendiger Softwarelösungen. Gleichzeitig wird der Einsatz moderner Softwarelösungen, insbesondere KI-gestützter Anwendungen wie ChatGPT, erwartet, ohne hierfür ein entsprechendes Firmenabonnement zur Verfügung zu stellen. Um bestimmte Aufgaben dennoch zuverlässig und effizient erledigen zu können, musste teilweise auf ein privat finanziertes Abonnement zurückgegriffen werden. Hier besteht eine deutliche Diskrepanz zwischen den Erwartungen an die Mitarbeiter und den tatsächlich bereitgestellten Tools.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die Außendarstellung ist sehr gut

Gehalt/Benefits

Standard sind 25 Urlaubstage für neue Mitarbeiter. Keine vertraglichen Sonderzahlungen. Es wurde 2025 eine betriebliche KV eingeführt die gut ist.

Karriere/Weiterbildung

Auch nach sieben Jahren Betriebszugehörigkeit wurde eine fachlich sinnvolle Weiterbildung im Bereich E-Commerce abgelehnt. Statt gezielt in die Qualifikation und Kompetenzentwicklung der eigenen Mitarbeiter zu investieren, werden entsprechende Aufgaben bevorzugt an kostenintensive externe Agenturen vergeben. Dahinter scheint die Sorge zu stehen, dass fachliche Weiterbildungen die Mitarbeiter dazu befähigen könnten, sich beruflich anderweitig zu orientieren und die erworbenen Qualifikationen als „Sprungbrett für einen Firmenwechsel“ zu nutzen. Diese Haltung erschwert den Aufbau interner Fachkompetenz und spiegelt sich aus meiner Sicht auch in der geringen Zahl entsprechend qualifizierter Fachkräfte innerhalb des Unternehmens wider.


Gleichberechtigung

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.