Hohe Erwartungen, wenig Unterstützung, respektloser Umgang bis zum Schluss
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Besonders enttäuschend und demütigend war der Umgang mit mir an meinem letzten Arbeitstag. Während eines Gesprächs wurden mir mein Laptop und mein Diensthandy abgenommen und meine Zugangskarte eingezogen. Darüber hinaus wurde mir nicht erlaubt, mich von meinen Kollegen persönlich zu verabschieden. Stattdessen wurde mir mitgeteilt, dass es „so besser für alle“ sei. Die Art und Weise, wie diese Trennung durchgeführt wurde, vermittelte mir das Gefühl, wie eine Person behandelt zu werden, von der eine Gefahr ausgeht oder die sich etwas Unrechtes zuschulden kommen lassen hat – obwohl es sich um eine Beendigung während der Probezeit handelte. Ich empfand dieses Vorgehen als respektlos, unnötig demütigend und völlig unangemessen. Auch bei einer Trennung im Rahmen der Probezeit sollte ein Arbeitgeber die Würde seiner Mitarbeiter wahren und einen professionellen, menschlichen Umgang sicherstellen.
Verbesserungsvorschläge
HORNBACH sollte großen Wert auf professionelles Führungsverhalten, respektvolle Kommunikation und eine strukturierte Einarbeitung legen. Auch bei hohen fachlichen Anforderungen müssen realistische Erwartungen an neue Mitarbeiter gestellt werden, insbesondere wenn wesentliche Ansprechpartner während des Onboardings abwesend sind. Feedback sollte konstruktiv sein und die Lernbereitschaft sowie die transparent kommunizierten fachlichen Entwicklungsfelder neuer Mitarbeiter berücksichtigen. Führungskräfte sollten zudem darin geschult werden, Mitarbeiter respektvoll und wertschätzend zu behandeln, auch bei einer Trennung während der Probezeit.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre war sehr wertend und von viel Gossip geprägt. Die Teamleiterin hat über Mitarbeitende gegenüber anderen Mitarbeitenden gelästert.
Vorgesetztenverhalten
Während meiner zweimonatigen Probezeit bei HORNBACH hatte ich mehrere Feedbackgespräche mit meiner Teamleiterin, in denen ich wiederholt einen respektlosen, unfreundlichen und unprofessionellen Umgang erlebt habe.
Besonders irritierend fand ich, dass eine Person mit einem Studium im Bereich Geomatik eine Führungsposition im Cloud Engineering innehatte und gleichzeitig meine technische Kompetenz wiederholt infrage stellte und mich als „nicht technisch genug“ bezeichnete. Angesichts meines eigenen technischen Hintergrunds mit zwei Masterabschlüssen, darunter einem in Informatik, empfand ich diese Einschätzung als unangemessen und wenig konstruktiv.
Ich hatte im Vorstellungsgespräch meine fachlichen Wissenslücken transparent angesprochen und ausdrücklich erklärt, dass ich bestimmte Technologien noch nicht beherrsche, aber hochmotiviert bin, sie zu erlernen. Statt diese Offenheit und Lernbereitschaft als positive Eigenschaften anzuerkennen, wurden meine zuvor transparent kommunizierten Wissenslücken später gegen mich verwendet.
Hinzu kamen erhebliche Defizite im Onboarding. Bereits zu Beginn meiner zweiten Woche ging meine Teamleiterin für vier Wochen in den Urlaub. Gleichzeitig war

