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Bewertung

Außenwirkung und interne Realität – ein deutlicher Widerspruch

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Hornbach Baumarkt Esslingen-Sirnau in Esslingen am Neckar gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Pünktliche Bezahlung
Urlaubs und Weihnachtsgeld

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Außenwirkung und interne Realität – ein deutlicher Widerspruch
Ich war über mehrere Jahre in dieser Niederlassung im Bereich Lager/Kommissionierung tätig. Rückblickend lässt sich meine Erfahrung so zusammenfassen: Das Gesamtunternehmen wirkt nach außen stabil – intern zeigt sich in dieser Niederlassung jedoch ein deutlich anderes Bild.
Was sich durch meine gesamte Zeit dort gezogen hat, ist ein wiederkehrendes Muster aus fehlender Kommunikation, organisatorischen Defiziten und einem Führungsverhalten, das bei mir langfristig zu erheblichen Zweifeln geführt hat.
Kommunikation und Umgang mit Problemen
Betriebliche Schwierigkeiten – insbesondere im Bereich Kommissionierung – waren im Alltag früh erkennbar. Dennoch wurden diese selten offen angesprochen oder nachhaltig gelöst. Stattdessen entstand der Eindruck, dass Probleme eher weitergereicht als tatsächlich bearbeitet werden. Transparenz gegenüber Mitarbeitenden war aus meiner Sicht kaum vorhanden.
Doppelmoral im Führungsverhalten
Ein besonders prägender Punkt ist die aus meiner Sicht deutlich vorhandene Doppelmoral:
Von Mitarbeitenden wird korrektes Verhalten eingefordert und bei Abweichungen konsequent reagiert. Gleichzeitig kam es im Umgang durch Vorgesetzte selbst zu Situationen, die ich als respektlos und persönlich grenzüberschreitend empfunden habe – teilweise auch im Beisein anderer.
Diese Diskrepanz zwischen Anspruch und gelebter Realität bleibt nicht ohne Wirkung auf das Arbeitsklima.
Konkrete Vorfälle im Umgangston
Einige Situationen sind mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Eine abgegebene Krankmeldung wurde vor den Augen eines Mitarbeiters zerrissen und auf den Boden geworfen.
In einer anderen Situation wurde demonstrativ ein persönlicher Gegenstand (z. B. ein Portemonnaie) auf den Boden geworfen, um Unzufriedenheit über die Arbeit auszudrücken.
Solche Handlungen sprechen für sich und prägen nachhaltig den Eindruck vom Umgang miteinander.
Dauerhafte Unterbesetzung und steigende Belastung
Als ich begonnen habe, lag die Mitarbeiterzahl bei über 130 Personen. Über die Jahre ist diese Zahl auf unter 100 gesunken.
Diese Entwicklung ist im Arbeitsalltag deutlich spürbar: Die Belastung hat kontinuierlich zugenommen, während personelle Engpässe nicht nachhaltig aufgefangen wurden.
Der daraus entstehende Druck ist kein Ausnahmezustand, sondern wirkt wie ein Dauerzustand. Aus meiner Sicht kann eine solche Belastung langfristig gesundheitliche Auswirkungen haben.
Wertschätzung und Umgang mit Mitarbeitenden
Wertschätzung habe ich persönlich kaum wahrgenommen. Vielmehr entsteht der Eindruck, dass Mitarbeitende jederzeit austauschbar sind – unabhängig von Einsatz oder Leistung.
Auch entsprechende Aussagen aus der Führungsebene verstärken dieses Gefühl zusätzlich. Engagement und Mehrleistung stehen aus meiner Sicht in keinem erkennbaren Verhältnis zur Anerkennung.
Organisation und Realität im Alltag
Zwischen Aussagen aus der Führungsebene und der tatsächlichen Situation im Betrieb bestand häufig eine spürbare Diskrepanz. Probleme waren absehbar, wurden jedoch teilweise relativiert oder nicht entsprechend adressiert. Entscheidungen wirkten kurzfristig und nicht immer nachvollziehbar.
Arbeitssicherheit (konkreter Vorfall)
Ein besonders kritischer Punkt war für mich eine Tätigkeit im Rahmen von Umbau-/Demontagearbeiten:
Ich wurde angewiesen, in eine geschlossene Zwischenwand (Hohlwand) eines älteren Gebäudes zu steigen, um dort installierte Elemente zu demontieren. In diesem Bereich herrschte eine massive Staubbelastung – es handelte sich um über Jahre angesammelten Staub in einem Gebäude, das bereits mehrere Jahrzehnte alt ist.
Die Arbeiten fanden ohne erkennbare Schutzmaßnahmen statt (kein Atemschutz, keine vorherige Gefährdungsbeurteilung).
Unabhängig davon, wie hoch das tatsächliche Risiko im Einzelfall ist, hätte ich hier zumindest eine entsprechende Prüfung und Schutzvorkehrungen erwartet. Gerade bei älterer Bausubstanz können gesundheitliche Risiken nicht ausgeschlossen werden.
Umgang mit Privatsphäre und Krankmeldungen
Ein besonders prägender Vorfall war für mich der Umgang mit einer Krankmeldung: Es kam dazu, dass Führungskräfte unangekündigt an meiner privaten Wohnadresse erschienen und darauf bestanden, die Krankmeldung vor Ort einzusehen bzw. zu fotografieren.
Ein solches Vorgehen überschreitet aus meiner Sicht deutlich die Grenze zwischen beruflichem und privatem Bereich und wirft grundlegende Fragen zum Verständnis von Professionalität auf.
Reaktionen von übergeordneter Stelle
Nach bestimmten Vorfällen wurde offenbar auch eine Prüfung durch übergeordnete Stellen eingeleitet, was zumindest zeigt, dass einzelne Situationen nicht unbemerkt geblieben sind.

Verbesserungsvorschläge

Ich habe die Niederlassung verlassen, weil sich diese Eindrücke über einen längeren Zeitraum hinweg nicht verbessert haben.
Die Kombination aus steigender Arbeitsbelastung, sinkender Personalstärke, fehlender Wertschätzung und widersprüchlichem Führungsverhalten ergibt ein Gesamtbild, das aus meiner Sicht kritisch zu hinterfragen ist.
Wer Wert auf ein stabiles Arbeitsumfeld, respektvollen Umgang und langfristig gesunde Arbeitsbedingungen legt, sollte sich vor einer Bewerbung ein möglichst genaues Bild machen.

Arbeitsatmosphäre

Ich habe die Niederlassung verlassen, weil sich diese Eindrücke über einen längeren Zeitraum hinweg nicht verbessert haben.
Die Kombination aus steigender Arbeitsbelastung, sinkender Personalstärke, fehlender Wertschätzung und widersprüchlichem Führungsverhalten ergibt ein Gesamtbild, das aus meiner Sicht kritisch zu hinterfragen ist.
Wer Wert auf ein stabiles Arbeitsumfeld, respektvollen Umgang und langfristig gesunde Arbeitsbedingungen legt, sollte sich vor einer Bewerbung ein möglichst genaues Bild machen.

Image

Billigware, Hornbach wirbt mit Nachhaltigkeit, aber in Wahrheit werden bloß Restmüll-Container befüllt.

Work-Life-Balance

Eine ausgewogene Work-Life-Balance war aus meiner Sicht nicht gegeben. Regelmäßige Samstagsarbeit gehörte zum Standard, wodurch Freizeit und Familienleben stark eingeschränkt wurden.
Strukturen und mögliche Interessenkonflikte
Innerhalb der Niederlassung bestehen personelle Verbindungen zwischen Führungsebene und betriebsinternen Gremien. Auch ohne dies abschließend zu bewerten, stellt sich aus Mitarbeitersicht die Frage, inwieweit Entscheidungen jederzeit unabhängig getroffen werden.

Karriere/Weiterbildung

Zu Kreuze kriechen, dann läuft es mit der Karierre...

Gehalt/Benefits

Völlig unterbezahlt an einigen Standorten wie auch Esslingen am Neckar

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hornbach gibt sich nach aussen hin als ein sehr nachhaltiges Unternehmen.
Wobei die Realität eine andere Sprache spricht.
Restmüll-Container mit teils neuer Ware mit Kratzern bestückt oder eine beschädigte Verpackung war an der Tagesordnung.
Anstatt Mitarbeitern die Ihr Herzblut geben zu fragen ob Sie Verwendung dafür haben, wurde stattdessen ein Müllberg produziert deren Ausmaß sich ein Normaldenkender Mensch nicht im Traum ausmalen könnte.

Kollegenzusammenhalt

Einige Kollegen werde ich sehr vermissen weil ich der Meinung bin, dass Sie ein reines Herz haben und negative Eigenschaften niemals über positive Eigenschaften stellen

Umgang mit älteren Kollegen

Wertschätzung und Umgang mit Mitarbeitenden
Wertschätzung habe ich persönlich kaum wahrgenommen. Vielmehr entsteht der Eindruck, dass Mitarbeitende jederzeit austauschbar sind – unabhängig von Einsatz oder Leistung.
Auch entsprechende Aussagen aus der Führungsebene verstärken dieses Gefühl zusätzlich. Engagement und Mehrleistung stehen aus meiner Sicht in keinem erkennbaren Verhältnis zur Anerkennung.

Vorgesetztenverhalten

Umgang mit Privatsphäre und Krankmeldungen
Ein besonders prägender Vorfall war für mich der Umgang mit einer Krankmeldung: Es kam dazu, dass Führungskräfte unangekündigt an meiner privaten Wohnadresse erschienen und darauf bestanden, die Krankmeldung vor Ort einzusehen bzw. zu fotografieren.
Ein solches Vorgehen überschreitet aus meiner Sicht deutlich die Grenze zwischen beruflichem und privatem Bereich und wirft grundlegende Fragen zum Verständnis von Professionalität auf.
Reaktionen von übergeordneter Stelle
Nach bestimmten Vorfällen wurde offenbar auch eine Prüfung durch übergeordnete Stellen eingeleitet, was zumindest zeigt, dass einzelne Situationen nicht unbemerkt geblieben sind.
Organisation und Realität im Alltag
Zwischen Aussagen aus der Führungsebene und der tatsächlichen Situation im Betrieb bestand häufig eine spürbare Diskrepanz. Probleme waren absehbar, wurden jedoch teilweise relativiert oder nicht entsprechend adressiert. Entscheidungen wirkten kurzfristig und nicht immer nachvollziehbar.

Arbeitsbedingungen

Dauerhafte Unterbesetzung und steigende Belastung

Als ich begonnen habe, lag die Mitarbeiterzahl bei über 130 Personen. Über die Jahre ist diese Zahl auf unter 100 gesunken.
Diese Entwicklung ist im Arbeitsalltag deutlich spürbar: Die Belastung hat kontinuierlich zugenommen, während personelle Engpässe nicht nachhaltig aufgefangen wurden.
Der daraus entstehende Druck ist kein Ausnahmezustand, sondern wirkt wie ein Dauerzustand. Aus meiner Sicht kann eine solche Belastung langfristig gesundheitliche Auswirkungen haben.

Kommunikation

Doppelmoral im Führungsverhalten
Ein besonders prägender Punkt ist die aus meiner Sicht deutlich vorhandene Doppelmoral:
Von Mitarbeitenden wird korrektes Verhalten eingefordert und bei Abweichungen konsequent reagiert. Gleichzeitig kam es im Umgang durch Vorgesetzte selbst zu Situationen, die ich als respektlos und persönlich grenzüberschreitend empfunden habe – teilweise auch im Beisein anderer.
Diese Diskrepanz zwischen Anspruch und gelebter Realität bleibt nicht ohne Wirkung auf das Arbeitsklima.
Konkrete Vorfälle im Umgangston
Einige Situationen sind mir besonders im Gedächtnis geblieben:
Eine abgegebene Krankmeldung wurde vor den Augen eines Mitarbeiters zerrissen und auf den Boden geworfen.
In einer anderen Situation wurde demonstrativ ein persönlicher Gegenstand (z. B. ein Portemonnaie) auf den Boden geworfen, um Unzufriedenheit über die Arbeit auszudrücken.
Solche Handlungen sprechen für sich und prägen nachhaltig den Eindruck vom Umgang miteinander.

Gleichberechtigung

Strukturen und mögliche Interessenkonflikte

Innerhalb der Niederlassung bestehen personelle Verbindungen zwischen Führungsebene und betriebsinternen Gremien. Auch ohne dies abschließend zu bewerten, stellt sich aus Mitarbeitersicht die Frage, inwieweit Entscheidungen jederzeit unabhängig getroffen werden.

Interessante Aufgaben

Umbau, Session-Vorbereitung

HilfreichHilfreich?4Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

HORNBACH Recruiting Team

Dankeschön für ihre ausführliche Bewertung, auch wenn wir sehr bedauern, dass Sie während Ihrer Tätigkeit scheinbar nicht zufrieden waren. Ihre Hinweise und Kritikpunkte haben wir aufgenommen.

Wir danken Ihnen dennoch für Ihre Zeit in unserem Unternehmen und wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft.

Viele Grüße nach Essingen.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.