Rückblick 1 Jahr später: Wo Leistung ignoriert und Eigeninitiative abgewiesen wird
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nach der massiven Respektlosigkeit, die mir entgegengebracht wurde, gibt es von meiner Seite keine positiven Worte.
Verbesserungsvorschläge
Nach 12 Jahren Einblick sehe ich keine Basis mehr für konstruktive Verbesserungsvorschläge. Ich überlasse es einer höheren Instanz zu richten, was mit jedem Einzelnen geschehen wird.
Arbeitsatmosphäre
Das Betriebsklima wird stark durch die tagesabhängigen Launen bestimmter einzelner Personen geprägt.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeiten erstrecken sich teilweise von 07:00 bis 20:00 Uhr. Die Schichtplanzuteilung erfolgt über einen "automatisierten" Mechanismus, der zu einer einseitig häufigen Zuweisung von Spätschichten führt, während das System dies formal als korrekt ausweist. Eigene konstruktive Lösungsvorschläge, wie die Entwicklung eines Skripts für eine gerechtere, wunschbasierte Schichtverteilung (inklusive automatischer Berücksichtigung sich ausgleichender Wünsche wie Früh- und Spätschichten) wurden von der Führungsebene belächelt und ignoriert.
Karriere/Weiterbildung
Trotz eines sehr erfolgreichen Ausbildungsabschlusses als einer der Top-4-Azubis und kontinuierlicher Forderung wurden - trotz mündlichen Zuspruchs keine Entwicklungsschritte ermöglicht, während andere Mitarbeitende längst weitergekommen sind. Die offensichtliche Benachteiligung ist für mich klar auf Fremdenfeindlichkeit zurückzuführen.
Gehalt/Benefits
Das Grundgehalt und die vorhandenen Bonuszahlungen sind zwar in Ordnung, spiegeln die geleistete Arbeit jedoch nicht angemessen wider. Die Wertschätzung der Boni wird zudem stark dadurch getrübt, dass Vorgesetzte den Beschäftigten signalisieren, sie sollten dankbar sein, während sie selbst das Zehnfache erhalten.
Kollegenzusammenhalt
Insbesondere für Mitarbeitende mit Migrationshintergrund gestaltet sich der Zusammenhalt in diesem Umfeld als sehr schwierig. Es existiert kein echter Zusammenhalt: stattdessen ist ein diskriminierendes und rassistisches Verhalten seitens der Marktleitung spürbar.
Vorgesetztenverhalten
Neben fremdenfeindlichen Äußerungen und ethisch fragwürdigen Entscheidungen kommt es zu völlig unberechtigten Anschuldigungen gegenüber Beschäftigten wie beispielsweise völlig haltlose Unterstellungen über angebliche Affären, während die Führungsebene selbst Beziehungen mit Mitarbeitenden führt.
Kommunikation
Anliegen werden vom Betriebsrat nicht ernst genommen, sondern belächelt. Zudem werden vertrauliche Inhalte aus Gesprächen trotz bestehender Schweigepflicht sofort intern weitergetragen.
Gleichberechtigung
Das Prinzip der Gleichberechtigung wird nicht durchgängig gelebt. Vorgesetzte lästern über Beschäftigte (z.B. wegen ihrer Kleidung). Zudem wird trotz kontinuierlichen und vorbildlichen Engagements eine berufliche Förderung systematisch und unter vorgeschobenen Gründen verwehrt.
Interessante Aufgaben
Aufgrund der Größe des Baumarktes sind die Aufgaben grundsätzlich abwechslungsreich, werden jedoch durch das Fehlen jeglicher gezielter Förderung eingeschränkt.

