Innen pfui , außen hui - gutes Image täuscht über die Realität hinweg
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der einzigste positive Aspekt sind die kostenlosen Parkplätze direkt am Standort, die den täglichen Arbeitsweg erleichtern.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Arbeitsbedingungen und das Vorgesetzenverhalten verschlechtern sich kontinuierlich, während jegliche Kritik ignoriert wird und die psychische Belastung für die Mitarbeitenden untragbar geworden ist.
Verbesserungsvorschläge
Frauen aktiv fördern
Kommunikation verbessern
Faire Weiterbildung
Image mit Realität abgleichen
Schulung für Führungskräfte die Chefs sollten dringend in moderner Mitarbeiterführung, transparenter Kommunikation und fairer Teamförderung geschult werden
Arbeitsatmosphäre
Es herrscht chronischer Personalmangel. Die dünne Personaldecke führt
dazu, dass die Arbeit von zu wenigen Schultern getragen werden muss. Die Arbeitslast für den Einzelnen ist dauerhaft so hoch, was die ohnehin schwierigen Bedingungen weiter verschärft.
Die Personalnot ist deutlich spürbar, Stellen werden nicht nachbesetzt oder zu knapp kalkuliert , daher steigt der Druck auf das bestehende Team. Das führt zu einer hohen Belastung und in der Folge zu weiteren krankheitsbedingten Ausfällen, ein Teufelskreis.
Die Atmosphäre ist sehr angespannt. Statt Unterstützung bei fehlenden Arbeitsmittel zu erhalten, spürt man eher den Druck. Verbesserungsvorschläge werden nicht ernst genommen, was zu spürbarer Demotivation im gesamten Team führt.
Die Arbeitsatmosphäre leidet massiv darunter, dass berechtigte Interessen der Belegschaft kaum Gehör finden. Aus meiner Sicht agiert der Betriebsrat vor Ort leider nicht als unabhängiges Kontrollorgan, sondern zeigt eine sehr große, unkritische Nähe zur Geschäftsführung. Bei Konflikten oder Problemen hat man als Mitarbeiter das Gefühl, völlig auf sich allein gestellt zu sein.
Image
Nach außen hin präsentiert sich der Baumarkt modern und als tollerArbeitgeber . Aber schaut man aber hinter die Kulissen sieht die Realität leider ganz anders aus.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeiten sind sehr unflexibel gestaltet. Man muss fast jeden Samstag arbeiten, und es gibt kaum zusammenhängend freie Tage zur Erholung. Da auch bei der Urlaubsplanung Lieblinge bevorzugt werden, ist es eine faire Freizeitgestaltung kaum möglich.
Karriere/Weiterbildung
Das Thema Weiterbildung ist hier sehr schlecht geregelt. Budgets und Schulung werden nicht viel nach Leistung, Potenzial oder Bedarf verteilt. Stattdessen profitieren gefühlt immer nur die gleichen Lieblinge der Führungskräfte, wer kein persönlicher Favorit ist wie trotz hohen Engagement bei der persönlichen weiter Entwicklung komplett übergangen. Das demotiviert extrem.
Gehalt/Benefits
Aufstiegschancen und Karriere sind kaum auf regulärem Weg machbar.
Es herrscht eine starke Vetternwirtschaft, Beförderungen und gute Position werden nicht nach Leistung oder Qualifikation vergeben, sondern basierend primär auf persönliche Anpassung und Loyalität gegenüber den Vorgesetzten
Das Gehalt bewegt sich im Marktüblichen Durchschnitt. Für den Handel bietet sich jedoch angesichts der hohen Belastung kaum Spielraum nach oben.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Durch das mangelnde Temperaturmanagement wird das Gebäudeenergetisch extrem schlecht geführt.
Das Thema Nachhaltigkeit wird nicht gelebt, es wird unheimlich viel verschwendet und weggeworfen. Anstatt diese Dinge den Personal zu überlassen oder sinnvoll weiter zu verwenden, wird alles einfach entsorgt.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt im Team ist leider sehr schwach. Es herrscht ein starkes Konkurrenzdenken und Missgunst. Statt gegenseitiger Unterstützung ,prägen Reden hinter dem Rücken und unkollegiales Verhalten den Arbeitsalltag.
Umgang mit älteren Kollegen
Es ist eine deutliche Ungleichbehandlung wahrnehmbar. Der Umgangston gegenüber erfahrenen, älteren Mitarbeitern oft herablassend und respektlos. Es mangelt hier komplett an der nötigen Wertschätzung für langjährige Kollegen.
Vorgesetztenverhalten
Es gibt gefühlt mehr Führungskräfte als ausführendes Personal. Während an
der Basis chronischer Personalmangel herrscht und Mitarbeiter überlastet sind gibt es im Unternehmen einen großen Verwaltungs und Führungswasserkopf. Hier stimmen die Relationen überhaupt nicht.
Es gibt eine Überzahl an Vorgesetzten, die jedoch den Bezug zur Praxis komplett verloren haben.
Die Führungskompetenz im Markt ist sehr ausbaufähig. Entscheidungen wirken unorganisiert. Zudem agieren die direkten Vorgesetzten stark parteiisch und bevorzugen spürbar bestimmte Mitarbeiter, dies zeigt sich sogar bei der Urlaubsvergabe. Es gibt keine gesunde Fehlerkultur. Selbst Kleinigkeiten werden sofort gerückt, statt konstruktives Feedback zu geben.
Es wird kaum auf Augenhöhe agiert. Da der Betriebsrat nach meiner Wahrnehmung eher zum Chef hält, als zu den Angestellten, fehlt ein gesundes Korrektiv im Unternehmen. Kritik wir dadurch im Keim erstickt.
Das schafft viel Verunsicherung und Frust im Team.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind stark verbesserungswürdig. Im Winter fallen dieTemperaturen in den Arbeitsräumen regelmäßig unter die gesetzlichen Mindestgrenzen, so dass man friert. Im Sommer staut sich die Hitze unerträglich, ohne dass vom Arbeitgeber wirksame Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Zudem wird nicht in neue Arbeitsmittel investiert, man muss mit veralteter oder unzureichender Ausrüstung arbeiten.
Kommunikation
Die interne Kommunikation ist sehr schlecht. Im Tagesgeschäft funktioniert der Austausch einigermaßen. Informationen kommen aber oft sehr schleppend oder zeitverzögert an. Es sollte dringend an der Informationsweitergabe gearbeitet werden.
Gleichberechtigung
Die Aufstiegschancen für Frauen sind ungenügend. Es gibt so gut wie
keineFrauen in echten Führungsposition , Frauen werden bei Beförderungen trotz gleicher Qualifikation ignoriert.
Interessante Aufgaben
Die Tätigkeiten sind sehr eintönig und bieten kaum Abwechslung. Es gibt kein
Spielraum für eigenverantwortliches Arbeiten, was jeglichen Spaß an der Arbeit nimmt und die Motivation auf Dauer zerstört

