Für Kunden eine tolle Anlaufstelle, Mitarbeiter sollten schleunigst das Weite suchen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gehalt ist pünktlich, sowie Urlaubs - und Weihnachtsgeld werden gezahlt.
Großes Sortiment, man muss kaum ein Kunden vertrösten mit „haben wir nicht“
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vorgesetzte teilweise ohne Kompetenzen. Zu wenig Personal für das Kundenaufkommen, man wird komplett verheizt. Dienstplan ist auf Dauer ungesund und fördert nicht die Erholung. Lastverteilung passt nicht. Andere ackern sich förmlich in den Burnout und andere sitzen bequem auf ihrem Stuhl und schauen dir beim abhetzen zu.
Verbesserungsvorschläge
Führungsqualitäten prüfen. Mehr Fokus auf die mentale Gesundheit der Mitarbeiter legen. Wir-Gefühl schaffen.
Arbeitsatmosphäre
Man wird weitestgehend in Ruhe gelassen und es wird mal gelobt. Aber das ist ja von Führungskraft zu Führungskraft unterschiedlich. Man hat das Gefühl, dass es zwei Klassen gibt. Eher ein Übereinander als ein Miteinander
Image
Aus Kundensicht super Image. Immer alles da, viele Kunden lästern über andere Baumärkte, wie schlecht sie seien. Verstehe aber ehrlich gesagt nicht, wie sich das Image halten soll mit der Personalpolitik.
Work-Life-Balance
Ich hab mir mal meine gesamten Arbeitszeiten in 3 Jahren angeschaut und in Prozent wiedergegeben:
48% Bis 20 Uhr Dienst
23% bis 18 Uhr Dienst
29% bis 16 Uhr Dienst
Denke das sagt alles.
Einziger halbwegs positiver Punkt: es gibt alle 4 Wochen Samstag frei. Und da wird auch dran festgehalten, auch wenn das bedeutet, dass 2 Mitarbeiter gleichzeitig an einem Tag frei haben.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt ein paar, die es vom Azubi zum Vorgesetzten geschafft haben. Andere versauern 20 Jahre in dem Posten und werden vertröstet. Vitamin B ist hier das Zauberwort.
Gehalt/Benefits
Branchentypisch gut, aber für die Arbeit defintiv zu wenig. Angelehnt an Tarifvertrag
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Original verpackte Ware wird weggeschmissen, wenn sie einen bestimmten Status erreicht. Kunde kauft einen Artikel im Onlineshop, bringt ihn orginalverpackt zurück und ich muss ihn wegschmeißen. Mein Highlight eine Kappsäge für 229€. Das hätte jede Einrichtung mit Kusshand genommen.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb des Warenbereichs okay, aber auch nicht optimal. Mit anderen Warenbereichen eine einzige Katastrophe. Kollegial ist was anderes.
Umgang mit älteren Kollegen
Auch hier wahrscheinlich okay.
Vorgesetztenverhalten
Ein Beispiel: ich wurde mit dem Ladendetektiven und einem hochaggressiven Dieb im Büro des Ladendetektiven eingeschlossen, welcher gegen die Tür getreten hat und lautstark zu verstehen gab, dass er keine Lust hat auf das Prozedere. Die Vorgesetzten standen vor der abgeschlossenen Tür und warteten auf Die Polizei.. Die Fürsorgepflicht wurde massiv vernachlässigt.
Arbeitsbedingungen
Der Supergau. Man muss für 3 Leute arbeiten. Ware ist kaum zu bewältigen in der Saison. Vorgesetzte rufen immer an, anstatt den Kunden selbst zu helfen und wenns nur mal ein Schrank aufschließen ist. Sie wissen ganz genau, dass man gerade alleine ist und dann rufen sie trotzdem an.
Schlechte Stimmung im Markt zieht zusätzlich runter. Kein klimatisierter Pausenraum. Arbeitszeiten sind absoluter Humbug und fern von jeglicher Kompetenz. Man muss dazu sagen, es lief nur in meinem
warenbereich schlecht, andere Warenbereiche haben geregeltere Schichten.
Kommunikation
Ist okay, besser geht immer
Gleichberechtigung
Denke okay, hab nie was schlechtes mitbekommen
Interessante Aufgaben
Ware verräumen, Kunden beraten, Umbauten, Preisänderungen, Inventurvorbereitung.. es gibt definitiv viel zu tun, aber mit der Zeit ist es monoton.
Das einzig positive, man kann auch mal was bauen oder verändern, damit man Ware besser präsentieren kann.

