40 von 407 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
40 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
40 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
sehr entspannt und freundlich, familiär, offen, mit Platz für Anregung, Wünsche und Kritik, Vertrauensarbeitszeit
Es ist ein Beratungsunternehmen... Dennoch wird auch hier sehr auf einen Ausgleich und auf Urlaubsabbau geachtet und es gibt vielfältige Möglichkeiten, sich durch das Unternehmen auch hierzu Unterstützung zu holen um mehr Zeit für den eigentlichen Ausgleich zu haben (u.a. Hemdenservice). Dazu gibt es sehr viele flexible Möglichkeiten für unterschiedliche Lebenssituationen
Sehr umfangreiches Schulungsangebot für Weiterentwicklung, Weiterbildung, Karriereförderung
recht gute Bezahlung, die grundsätzlich pünktlich auf dem Konto eingeht. Weitere Benefits
durch die vielen Reisen bislang war die Umweltbilanz eher mäßig. Durch die pandemiebedingte schnelle Digitalisierung und das Umstellen auf Remote in sämtlichen Bereichen, ist hier meiner Ansicht nach ein großer Schritt gelungen
sehr, sehr gut, generell super Unterstützung, ein offenes und ehrliches Miteinander, gemeinsam schaffen wir das und alles, es gibt spannende und interessante Team- und Company-Events, die den Zusammenhalt und die Zusammenarbeit enorm fördern
sehr wertschätzend
fair und auf Augenhöhe. Auch hier ist Platz für Wünsche und Kritik, die durchaus ernst genommen werden
Moderne, helle Büroräume, große Fenster, Innenhof, zentrale Lage, Ausstattung mit allem, was benötigt wird, auch in Teilen für das Homeoffice!
schon echt sehr gut, in wenigen Fällen wäre eine etwas frühere Kommunikation "schöner" gewesen, ist aber vielleicht nicht immer möglich
auf einem sehr guten Weg!
viele Gestaltungsmöglichkeiten
- Kollegiale Zusammenhalt
- Adaptiv
- Setzt sich für die Kollegen ein
- IT Equipment
- Immer ein offenes Ohr und bereit für Veränderung
- Stets up to date was die Kernkompetenz betrifft
- Eine große Familie
- Immer für einen Spaß zu haben
- Weiterbildungsmöglichkeiten für jüngere Kollegen
Die Kollegen machen es einem leicht gerne ins Büro zu gehen und sich wohl zu fühlen. Alle sehr offen, hilfsbereit und engagiert.
Sehr gute Außenwirkung und gut beim Kunden angesehen.
H&P legt viel wert darauf, dass man auch mal pünklich Feierabend macht und sich nicht überarbeitet. Die Devise des Unternehmens: Gute Leute halten und nicht verbrennen!
Könnte noch ein bisschen mehr ausgebaut werden.
Sehr gut
H&P versucht sein bestes durch Local Staffing wenn gewünscht und so gut es geht wird hier der Green Footprint verfolgt.
Einer für alle - alle für einen! Beim Kunden, beim Pitch, bei längeren Abendsessions, bei Unterlagen, UND natürlich beim Feierabenddrink ;)
Immer ein offenes Ohr und bieten Ihren Support an!
IMMER ein offener Ohr. Jede Ebene nimmt sich Zeit. Man muss sich einfach nur trauen.
Wenn man etwas braucht, muss man es nur sagen.
Die Firma bemüht sich stets alle up-to date zu halten und alle zu involvieren (jede Ebene). Auch zu Zeiten von Corona hat die Firma versucht das beste draus zu machen und durch einen wöchentliches Update für Transparenz gesorgt.
Es wird versucht alle gleich zu behandeln.
Da H&P nicht nur komzipiet, sondern auch beim Kunden umsetzt lernt man auch beim Kunden mit anzupacken. Dies wird sehr geschätzt.
IT equipment
Man muss hier definitiv etwas in der Partnerschaft machen- gleich und gleich gesellt sich gern funktioniert nicht mehr.
Leider ist das aber sehr tief in der Kultur verankert
Mangelnde Führungskompetenz ist das eine, aber eine Kündigung persönlich zu nehmen und dann beleidigt zu sein ist mehr als fragwürdig
Es gibt keine strukturierte Weiterentwicklung.
Die Kolleginnen planen Events, statt sich Gedanken über Karrierepfade zu machen
Auf operativer Ebene exzellent, aber zu/ bei den Partnern sehr wenig
Wenn man darunter versteht, dass man älteren Kollegen, die nicht mehr operativ tätig sein wollen/ sollten/ können irgendeine Verantwortung zuschiebt, damit sie nichts kaputt machen, dann müsste man hier 6 Punkte vergeben.
Für junge Kollegen, die etwas bewirken wollen, ist das allerdings beängstigend und behindernd.
Mies
Transparenz steht nicht an erster Stelle, ebenso wenig wie Proaktivität oder Regelmäßigkeit.
Gehalt ok- im Vergleich aber durchschnittlich
Die Partnerschaft besteht aus gut bezahlten, weißen Männern im mittleren bis reifen Alter.
Jedes Jahr gesellen sich hier ähnliche Kohorten hinzu. Ähnlich alt, ähnlich männlich, ähnlich weiß- und am schlimmsten: ähnlich denkend!
Neue oder andersartige Impulse von (nicht-Partnern) werden mindestens ignoriert manchmal sogar unterdrückt
Die Vielfalt der Themen und das kollegiale Zusammenarbeiten
Weiterbildungsangebote an Praktikanten kommunizieren und mehr Zugriffe für Praktikanten.
Leider sind viele Weiterbildungsangebote in Email-Verteilern kommuniziert, die Praktikanten nicht beinhalten. Das ist schade aber nichts, was man im Gespräch mit dem Team nicht lösen kann.
Sehr kollegiales Verhältnis
Trotz COVID19 und Home-Office hatte ich ein tolles Praktikum bei Horvath. Der Umstieg auf digitale Workshops mit dem Kunden ging sekundenschnell und stellte keinerlei Herausforderung dar!
Wird zunehmends schlechter. Unglaublich wie sich das Klima in nur 5 Monaten derart verschlechtern kann.
Wird schlechter. Vor allem wenn man sieht, dass Gehaltssteigerungen eingefroren sind und die Arbeitslast zunimmt.
Gut. Aber die Kurzarbeit trägt nicht zur Stimmung bei. Die, die noch da sind arbeiten wie verrückt, um das Pensum zu bekommen und um am Ende vlt mit knapp 100% Gehalt rauszugehen. Die anderen haben den Ganzen Monat frei und bekommen 80% Gehalt und bekommen vom Vorstand teils auch noch eine Sonderbehandlung. Die haben Angst, dass die Kurzarbeit zu belastend ist....
Muss ja keiner gehen... Man bleibt einfach. Dank dreifacher Umsatzzuweisung können Leute die gut vernetzt sind mit nur wenig eigener Akquise die Jahresziele weit übertreffen...
Es gibt keine vernünftige Büroausstattung. Heute wurde zudem bestätigt, dass es dies auch in Zukunft nicht geben wird.
Man wird immer wieder hinters Licht geführt. Von ganz oben. Immer und immer wieder:
- Aussage: Wir müssen harte Sparmaßnahmen hinnehmen, damit das Unternehmen weiter bestehen kann (Ist-Situation aktuell: EBIT deutlich über Plan, dank extremer Kostensenkungen; Für Gehaltserhöhungen, Firmenwage, etc. kein Geld, aber Investitionen in Start Ups)
- Aussage: So sieht unser Kurzarbeitermodell aus. Das erklären wir euch ausführlich und das ist fair für alle Stufen (Ist-Situation: Modell wird kurzerhand und mit fadenscheinigen Begründungen komplett geändert. Zustimmung wird jedoch nicht erneut abgefragt.)
- Aussage: Es gibt einen kompletten Einstellungsstop. Personen die zwar unterschrieben aber noch nicht bei uns begonnen haben, wird gekündigt. (Ist-Situation: Globaler HR-Newsletter zeigt keine Zugänge. Tatsächlich gibt es aber welche, in manchen Centern...)
- Aussage in FAQ-Calls: Wir klären das ab und geben euch dann noch mal Bescheid. Darum kümmern wir uns selbstverständlich. Im Monat XYZ lassen wir euch dazu mehr Infos zukommen. (Ist-Situation: Ganz oft kommt dann gar nichts. Auf explizite Rückfrage erinnert man sich nicht mehr an die Aussagen von damals.)
Bei den Honoraren vergleichen wir uns mit den Top 3, bei den Gehältern wird dann aber immer auf die WPGs geblickt und der Vergleich herangezogen...
Denen auf den obersten Ebenen geht es erstaunlich gut. Die haben ein hohes Gehalt, müssen sich nicht an Kurzarbeit beteiligen und deren Ziele wurden auch noch gesenkt. Das sind diejenigen, die Projekte verkaufen sollen, aber teilweise haben die kaum Termine im Kalender und fragen trotzdem bei den niedrigeren Stufen an, ob man Sie unterstützen kann...
Auch den langjährigen Teamleitern im Service geht es extrem gut. Überhaupt kein Druck, da man sich ja schon so lange kennt und der Vorstand ungesehen alles lobt. Dafür aber ein extrem hohes Gehalt.
-Kommunikation vom CEO
-es gibt nur eine (!) Kennzahl die derzeit zählt: Auslastung, sprich die verrechenbare Tage je Mitarbeiter. Alles andere wie zB Motivation, Führungsstärke, Zusammenhalt, zählen nicht in der Controlling Beratung Nr 1
-Neue Führungsmethoden (zB OKR)
-360 Grad Feedback (manche Partner wären verwundert vom Ergebnis)
-Berater konstruktives (!) und regelmäßiges (!) Feedback geben. Projektleiter bekommen zB überhaupt nie Feedback
Seit Corona schwierig
Wer in der Beratung pünktlich nach Hause gehen möchte ist eh falsch
Wann fliegt gerne für ein 90 Minuten Meeting quer durch Deutschland
Es gibt quasi keine Personalentwicklung.
Ältere Partner werden hofiert, obwohl sie keine Leistung mehr bringen.
Grundsätzlich sind aber alle Partner mindestens Mitte 40, weiß und durchgehend männlich
Manche so, manche so.
Einige Partner sind sehr transparent, andere hingegen sagen gar nichts über mit was sich die Partnerriege beschäftigt, diskutiert, planen,…
Sehr gute Video Kommunikation vom CEO.
Schwierig jedoch, weil eine direkte Kommunikation von der Geschäftsführung erst in der Krise stattfindet
Endlich mal gute Kommunikation mit wöchentlichen Videobotschaften und Q&As.
Harte Maßnahmen auf der finanziellen Seite für die Mitarbeiter.
Es ist nicht ganz klar, wann welche Maßnahmen unter welchen Bedingungen wieder aufgehoben werden. Hier fehlt Transparenz.
Es herrscht eine sehr angenehme Arbeitsatmosphäre - die beste Idee setzt sich durch und nicht zwangsläufig die der „seniorsten“ Kollegen. Das Miteinander auf den Projekten wird gepflegt durch gelegentliche Abendessen, was aber kein Zwang ist, sodass auch noch Zeit für Privates am Abend bleibt. Erfahrene Kollegen nehmen sich Zeit Nachfragen zu beantworten.
Horváth ist im Finanzbereich eine top Marke und bei Kunden ist die Beratung hoch angesehen, sei es durch akademischen Background (viele hatten Horváth Literatur in der Uni) oder durch erfolgreiche Delivery in Vorprojekten.
Die teilweise stark negativen Kommentare der Kollegen kann ich hier nur beschränkt nachvollziehen. Was wird denn erwartet? Der Deal in einer Beratung ist nunmal viel Arbeit gegen vergleichsweise hohes Gehalt und Lernkurve, auch dass die Delivery stark durch die junioren Kollegen getragen wird, ist Branchenüblich. Je höher die Erwartungshaltung an die Arbeitszeit desto höher das Gehalt. Da ordnet sich Horváth zwischen MBB und den Big4 ein, also ein fairer Deal
Bis zur Stufe Principal ist die Beförderung bei entsprechender Zielerreichung sehr transparent. Richtung Partner wird es undurchsichtig und im Vergleich zu anderen Beratungen scheint der Schritt schwieriger (selten werden junge Kollegen Partner, bei anderen Beratungen ist das nach 10 Jahren häufig der Fall). Weiterbildung wird stiefmütterlich behandelt. Es gibt viel zu viele interne Trainings, die stark ausgerichtet sind auf Fachwissen; das sammelt man aber ohnehin im Laufe der Projekte und Themenentwicklungen. Zu kurz kommen externe Trainings zB zu Kommunikation, Präsentation, Sales etc.
WIe oben schon unter Work/Life Balance genannt ist das Gehalt zwischen MBB und Big4. Gegen mehr Arbeit kann man bei anderen Beratungen sicherlich mehr verdienen. Im Verhältnis zur Arbeitszeit finde ich den Deal in Ordnung.
Sustainabilityprogramm wurde gestartet, ansonsten viel Fliegerei was für Beratungen zumindest noch heute üblich ist.
Der Zusammenhalt unter Kollegen ist sehr gut. Das wird gefördert durch Projekt- und Teamevents, Offsite Trainings und das jährlich stattfindende Camp. Schade ist, dass das Camp (nicht aufgrund von Corona) ausfällt, ähnlich wie Trainings - da wird an den falschen Enden gespart.
Schwierig zu beurteilen, da es verhältnismäßig wenig ältere Kollegen gibt (klassischer pyramidialer Aufbau). Es gibt kein up-or-out. Das heißt Kollegen können auf einer Hierarchiestufe auch „altern“ ohne heraus geworfen zu werden.
Das Verhalten der Vorgesetzten ist in Ordnung und teilweise auch sehr gut. Die Zusammenarbeit erfolgt auf Augenhöhe. Den Stern Abzug gibt es für mich durch unzureichendes Feedback. Zwar gibt es Feedback im Rahmen eines Standardprozess - hier wird man in der Regel allerdings immer ordentlich bewertet und man fokussiert sich auf Stärken. Schwächen im Rahmen eines Entwicklungsplans anzugehen ist nicht gut ausgeprägt.
Alles in Ordnung, nur bei der IT Hardware könnte man upgraden. Auch wäre ein stärkeres Backoffice im Bereich Research und Foliendesign wüschenswert.
Kommunikation ist nicht unbedingt die größte Stärke der Führungsmannschaft. Informationen werden teilweise von jedem Partner unterschiedlich weitergegeben. Änderungen zum Nachteil der Mitarbeiter werden häufig nicht klar begründet, sondern hinter Scheinargumenten versteckt (z.B. Änderungen der Spesenregelung wird begründet mit Umstellung des Systems anstatt klar zu sagen, dass dies aus Kostengründen passiert - das käme besser an als die Scheinargumentation, die eh jeder durchschaut). Allerdings ist zumindest die Kommunikation mit dem Mentor absolut offen. Diese können aber aufgrund der unterschiedlichen oder nicht ganz klaren Informationen, die auf höheren Ebenen geteilt werden, auch nicht immer weiterhelfen.
Keine Frau im Partnerkreis
Alles in allem gibt es viele spannende Aufgaben, jedoch habe ich das Gefühl, dass man innerhalb seiner Business Unit nach 2-3 Jahren die meisten Dinge gesehen hat. Auf den für Horváth üblichen Langläuferprojekten wiederholen sich Aufgaben oft.
Druck und interner Wettbewerb
Das Image ist sehr gut, die Kunden sind zufrieden.
Wochenenden sind oft ganz normale Arbeitszeit. Termine gehen ohne Probleme bis 22Uhr und morgens muss man um spätestens 9 Uhr beim Kunden stehen. Egal, wie weit die Anreise ist. Am Tag vorher anzureisen kommt aus Kostengründen natürlich nicht in Frage. Im Urlaub das Handy zuhause lassen? Absolute Fehlanzeige. Man soll dauerhaft erreichbar sein. Am besten hat man seinen Laptop immer dabei.
Interne Weiterbildung ist nicht vorhanden. Möglichkeiten werden vielfach angepriesen aber nicht gelebt.
Das Gehalt ist in Ordnung, der Arbeitsbelastung entsprechend allerdings zu wenig.
Nicht vorhanden. Selbst für kurze Strecken wird der Flieger genommen und jeder, der es sich leisten kann rühmt sich mit seinem schnellen Auto. Bahn Fahren wird belächelt und sorgt für fragende Blicke. Local Staffing = Fehlanzeige. Man könnte ja durch sein Privatleben abgelenkt werden. Lieber Projekte bei denen man Abende alleine und arbeitend im Hotel verbringt.
Von Team zu Team unterschiedlich. Natürlich gibt es Freundschaften aber eindeutig nicht weil die Arbeitsatmosphäre so gut ist. Im Gegenteil wird durch den Druck von oben eine Konkurrenz erzeugt. Informationen werden nicht an andere weitergegeben. Sehr schade und nicht ergebnisorientiert. Ellenbogen raus fördert bekanntlich nicht, dass man kollegial zusammenarbeitet. Aber genau nach diesen Kriterien wird eingestellt. Ambitioniert, belastungsfähig bis zum Extrem und eher Einzelgänger.
Da alle Partner männlich, deutsch, weiß und durchschnittlich >45 sind (viele >60) gibt es keine Probleme mit älteren Kollegen im Allgemeinen. Schließlich sind es die Älteren die an der Spitze stehen. Man muss allerdings dazu sagen, dass bereits 30 Jährige, die in den Augen anderer noch nicht weit genug sind belächelt werden.
Top-down gibt es jede Menge Feedback. Meistens negativ. Möglichkeiten, nach oben Feedback zu geben gibt es keine wirklichen oder nur mit Konsequenzen verbunden.
Von anonymen Feedback oder der Möglichkeit mit jemand Unabhängigen zu sprechen ganz zu schweigen. Mentoren sind automatisch die disziplinarisch Vorgesetzten. Da traut sich niemand ehrlich zu sein.
Auslastung ist alles. Keine andere Kennzahl ist so wichtig. Persönliche Ziele, Weiterbildung und selbst Leistung auf dem Projekt sind weniger wichtig als pronzentuale Auslastung. Auf den unteren drei Ebenen (Junior, Consultant, Managing Consultant) ist es fast unmöglich, diese Kennzahl zu beeinflussen.
Abhängig vom Team von sehr schlecht bis sehr gut.
Die ganze Firma scheint allerdings an Mails und Formalitäten festzuhalten und von agiler Kommunikation kann nicht die Rede sein.
Keine einzige Partnerin bei >1.000 Mitarbeitern. Das sagt eigentlich alles.
<10 weibliche Principale (bei >60 männlichen) und nur sehr wenige weibliche Projektleiterinnen allgemein. Es ist streng verboten, über Gehaltsstrukturen zu sprechen. Auch mit direkten Kollegen. Es scheint als würde es hier jede Menge zu verbergen geben. Dies alles fördert eine Kultur in der große Differenzen im Gehalt und in der Wertschätzung entstehen. Allgemein in der Firma aber besonders zwischen Frauen und Männern. Ganz traditionell sind die Servicekräfte, Assistenzfunktionen, Marketing und HR von Frauen besetzt. Mit männlichen Führungskräften. Eine Struktur wie 1950.
Von Diversity ganz zu schweigen. Mitarbeiter sind weiß, deutsch und kommen von einer Hand voll Universitäten. Vorzugsweise die Unis, an denen die Chefs selbst waren.
Sehr frühe Einleitung von Maßnahmen - Regelmäßige Information der gesamten Firma
Maßnahmenkatalog auch zulasten der Partnerschaft, keine Zweiklassengesellschaft
Horváth ist schon lange keine Controlling-Beratung mehr und bietet mittlerweile das gesamte Leistungsspektrum einer Beratung an. Dies wird meinem Empfinden nach je länger je stärker auch vom Markt wahrgenommen.
Kein Up-or-out, was für eine sehr angenehme Arbeisatmosphäre sorgt.
Leistung wird wertgeschätzt, jedoch sind Beförderungen maximal alle zwei Jahre möglich - eine frühzeitige Beförderung nach einem Jahr ist nahezu ausgeschlossen, unabhängig von der Leistung - hier herrscht sicher Verbesserungspotenzial
Gehalt liegt zwischen Big4 und MBB, persönlich fand ich mich nie unterbezahlt aber mehr wäre natürlich immer schöner :)
Gehaltserhöhungen finden jedes Jahr statt, unabhängig davon, ob man befördert wird
Nach Möglichkeit wird Rücksicht auf ältere Kolleg/Innen und Mitarbeiter mit Familien gelegt - aber Beratung bleibt Beratung, ein gewisses Maß an Flexibilität sollte man als Mitarbeiter/in mitbringen
Work/Life-Balance ist für eine Managementberatung sehr angenehm. Als Studienabgänger ist man gerne geneigt, nie nein sagen zu wollen, jedoch wird das - wo möglich - berücksichtigt
Es wird sehr viel Wert auf Gleichberechtigung gelegt, von Aufgaben über Gehalt bis Beförderung
Die IT leistet gute Arbeit, dass die Telekonferenzen einwandfrei sind.
COVID-19 wird als weitere Rechtfertigung zur Kosteneinsparung verwendet.
Bürostuhl, Bildschirm, usw.
Horváth & Partners verfolgt eine sehr schwäbische Arbeitskultur: Net gschimpft isch glob’d gnug! Die Arbeitsatmosphäre ist wie bei einem typischen Mittelständler. Von Internationalität fehlt jede Spur, es herrscht ja “Local Staffing”. Im Augenmerkmal stehen natürlich immer die Kosteneinsparungen, wodurch die tatsächlich Managementberatung in eine Art von SAP-Beratung degeneriert.
Horváth & Partners wird vornehmlich als Spezialberatung für Controlling wahrgenommen. Außerhalb der deutschsprachigen Welt, Ungarn und Rumänien ist Horváth & Partners so gut wie unbekannt. Durch die zunehmende Digitalisierung Im Finanzbereich hat sich die Firma mehr und mehr zur SAP-Beratung (S4/HANA) umgewandelt.
Die Work-Life-Balance ist sehr prekär. Eine normale Arbeitswoche hat zwischen 60-70 Stunden je nach Projektsituation. Leider werden die Überstunden nicht abgegolten. Es herrscht die Anweisung nicht mehr als 8 Stunden pro Tag zu fakturieren. Kostenüberschreitungen in Projekten werden nicht akzeptiert, so dass je nach Projektleiter mehr oder weniger fakturiert werden darf... Pure Willkür.
Bei Erreichen der Stufe “MC” sowie 2 Jahre Arbeitszugehörigkeit hat man einen theoretischen Anspruch auf Förderung zu PhD/MBA. Die Förderung beträgt maximal 40,000€ und verpflichtet den Mitarbeiter für weitere 3 Jahre bei Abschluss des PhD/MBA.
Das Gehalt ist für eine Managementberatung leider unterdurchschnittlich. Der Bonus beträgt 10,0% vom Fixum. Das Gehalt für Einstiger mit Master-Abschluss bewegt sich bei ca. 60,000€. Gehaltserhöhung sind je nach Performance und Wirtschaftslage zwischen 5,0% und 10,0%.
Der CO2 Abdruck sowie das Sozialbewusstsein ist bei den Kollegen noch ausbaufähig. Flüge wie München-Frankfurt oder Stuttgart-Zürich sind keine Seltenheit. Interne Maßnahmen zum Thema Nachhaltigkeit sind mir bislang fremd. Der Partnerkreis düst mit dem Sportwagen, während die Jungberater Bahn fahren.
Der Kollegenzusammenhalt bei Horváth & Partners ist hervorragend. Durch die vielen zugewonnenen Jungberater herrscht eine sehr angenehme Mitarbeiterkultur. Dieses harmonische Miteinander erleichtert den Berateralltag und sorgt für eine positive Grundstimmung in Projektarbeit.
Alter ist grundsätzlich kein Thema. Die Altersverteilung ist durch alle Hierarchiestufen gemischt. Projektleiter sind in der Altersspanne von Ende Zwanzig bis Anfang Fünfzig. Je älter, desto hierarchischer sind die Projektleiter.
Das Vorgesetztenverhalten ist schwer einzuschätzen, da je nach Projektleiter und Mentor dem Mitarbeitern unterschiedliche Dinge erwarten werden. Man findet ein breites Spektrum von Vorgesetztenverhalten: Von Cholerikern, die vor dem Kunden die eigene Mannschaft beschimpfen, bis zu Führungstalenten, von denen man eine Menge lernen kann.
Die meisten Büros sind in sogenannten B-Umgebungen, also nicht direkt im Stadtzentrum. Die Innenausstattung der Büros wirkt an den meisten Standorten eher veraltet. Bei so viel Sitzen wundert mich es nicht, dass es keine Stehplätze gibt. Fürs Mittagessen und Abendessen muss der Mitarbeiter selber aufkommen.
Die Kommunikation erfolgt grundsätzlich von oben nach unten. Der Kommunikationsinhalt ist des Öfteren widersprüchlich. Der Führung mangelt es stark an Kommunikationskompetenz, so dass lieber nicht all zu viel oder zu spät kommuniziert wird. Die Social Media Präsenz auf YouTube, LinkedIn, usw. verdeutlicht, dass die Firma mit ihrer Kommunikationsweise zu Kämpfen hat.
Gleichberechtigung ist erst seit kürzeren ein Thema. Der Frauenanteil ist marginal. Bis lang gibt es in Deutschland nicht eine einzige Frau als Partnerin. Knapp 80,0% der Mitarbeiter in Deutschland sind deutsch, männlich, weiß und haben BWL oder Ingenieurskunst studiert.
Bis zur Stufe “SPM” sind die meisten Aufgaben reine PowerPoint oder Excel Übungen. Die Expertise beruht zu 80,0% auf Google und anderen öffentlich zugänglichen Datenquellen. Die Lernkurve ist trotz Beratungsumfeld eher flach, da man sich von Anfang auf einzelne Themengebiete spezialisiert.
So verdient kununu Geld.