98 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


Horváth Bewertungen
Starke Kollegen, aber spürbare Unsicherheiten und rückläufige Projektdynamik
Gut am Arbeitgeber finde ich
-Kollegialität im direkten Projektumfeld.
-Hohe Einsatzbereitschaft vieler Teammitglieder.
-Einzelne erfahrene Projektleiter, von denen man viel lernen kann.
-Traditionell solide Methodik in bestimmten Themenfeldern.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
In meiner persönlichen Wahrnehmung hat sich die Projektsituation in den letzten Jahren deutlich verändert. Das starke Wachstum der Vergangenheit wirkte für mich eher marktgetrieben. Es gab aus meiner Sicht eher mehr Nachfrage als verfügbare Berater. Verkauf fühlte sich oft so an, als würde er „mitlaufen“. Jetzt, da die Nachfrage spürbar zurückgeht, zeigt sich für mich deutlicher, wie stabil die Kundenbeziehungen wirklich sind und wer mit anspruchsvolleren Vertriebsbedingungen umgehen kann.
Subjektiv wirkte es so, als würden einzelne Einheiten besonders stark unter dem rückläufigen Projektzufluss leiden. Ich kann nicht beurteilen, welche Ursachen das hat. Für mich sah es danach aus, als würde das tatsächliche Leistungsniveau der einzelnen Practices wieder sichtbarer, weil der Markt das hohe Wachstumstempo der letzten Jahre nicht mehr trägt.
Die interne Stimmung empfand ich zuletzt als angespannt. Viele Kollegen hatten den Eindruck, dass die Pipeline ausdünnt und das Management Szenarien prüft, um auf geringere Auslastung zu reagieren. Ob es tatsächlich zu Personalmaßnahmen kommt, weiß ich nicht. Die Signale fühlten sich jedoch so an.
Verbesserungsvorschläge
-Kollegialität im direkten Projektumfeld.
-Hohe Einsatzbereitschaft vieler Teammitglieder.
-Einzelne erfahrene Projektleiter, von denen man viel lernen kann.
-Traditionell solide Methodik in bestimmten Themenfeldern.
Arbeitsatmosphäre
Wirkte für mich zuletzt angespannt und von Unsicherheit geprägt.
Image
Nach außen solide. Intern wirkte es zuletzt deutlich weniger stabil.
Work-Life-Balance
Im direkten Umfeld gut. Viele Kollegen halten zusammen, wenn es schwierig wird.
Karriere/Weiterbildung
Strukturiert angelegt. Nutzen hängt stark von Auslastung und Projektlage ab.
Gehalt/Sozialleistungen
Marktkonform, aber keine echten Differenzierungsmerkmale.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wird erwähnt, aber hat im Alltag wenig Relevanz.
Kollegenzusammenhalt
Im direkten Umfeld gut. Viele Kollegen halten zusammen, wenn es schwierig wird.
Umgang mit älteren Kollegen
Neutral erlebt.
Vorgesetztenverhalten
Stark unterschiedlich. Einige sehr professionell, andere eher distanziert und vorsichtig in der Kommunikation.
Arbeitsbedingungen
Standard für Beratung. Nicht negativ, aber auch nichts Besonderes.
Kommunikation
Formell vorhanden, aber für mein Empfinden oft wenig konkret, besonders bei kritischen Themen.
Gleichberechtigung
Subjektiv unproblematisch erlebt.
Interessante Aufgaben
Wenn Projekte da sind, anspruchsvoll. Allerdings abhängig vom jeweiligen Center und der aktuellen Pipeline.
hohe Taktung, schwankende Auslastung, wenig Planungssicherheit
Gut am Arbeitgeber finde ich
steile Lernkurve
professionelles Umfeld
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
aus meiner Sicht dauerhaft hohe Taktung bei schwankender Auslastung
intransparente Entwicklungspfade; variable Vergütung stark projektabhängig
uneinheitliche Führung/Prozesse, hoher Rework-Anteil
Verbesserungsvorschläge
klare Verantwortungsmatrix je Projektphase
kapazitätsbasierte Planung statt Last-Minute-Umschichtungen
verbindliche, qualitätsgesicherte Feedback-Zyklen mit konkreten Entwicklungszielen
einheitliche Nutzung zentraler Templates und straffere Entscheidungswege
Arbeitsatmosphäre
Professionell, aber distanziert. In intensiven Phasen habe ich wenig spürbare Entlastung erlebt. Austausch fand eher ad hoc als strukturiert statt.
Work-Life-Balance
Meiner Erfahrung nach lagen die Wochenarbeitszeiten regelmäßig deutlich über 50 Stunden. Umbesetzungen erfolgten teils sehr kurzfristig, oft ohne ausreichende Einarbeitung.
Arbeitsbedingungen
Ich habe wiederholt schwankende Auslastung wahrgenommen: kurzfristige Pipeline-Updates, interne Auslastungsinitiativen, spürbarer . VertriebsdruckFür mich wirkte das wie ein Zeichen, dass die Projektlage nicht stabil war.
Kommunikation
Aus meiner Sicht wechselten Prioritäten kurzfristig. Verantwortlichkeiten zwischen Projektleitung und Linie waren für mich wiederholt nicht eindeutig. Feedback gab es, allerdings unregelmäßig und häufig wenig umsetzungsorientiert.
Gehalt/Sozialleistungen
Vergütung wirkte marktüblich. Variable Anteile hingen in meinem Fall stark an Auslastung und Projektsituation. Trainings waren vorhanden, passten aus meiner Sicht jedoch nicht immer zum tatsächlichen Bedarf. Mentoring habe ich als personenabhängig und damit inkonsistent erlebt. Kriterien für Beförderungen wirkten für mich nicht transparent.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Karriere/Weiterbildung
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Gute Management-Beratung, die aber dringend den nächsten Schritt - vor allem beim internen managen - machen muss!
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Performance im Team
- Qualitätsanspruch
- Hilfsbereitschaft zwischen Kolleg*innen
- Mitarbeiterbeteiligung
- Jährliches Camp
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Aktuell ist zu vieles dem Wachstum in (zu) vielen Bereichen untergeordnet, was die Horváth DNA verwässert und die Stimmung intern bei den Beratern nach unten zieht
Verbesserungsvorschläge
- Strategie
- Interne Strukturen
- Vergleichbarkeit und Transparenz bei den Beratern
Image
Im Bereich Controlling die Nummer 1!
Karriere/Weiterbildung
- Karriere nur indirekt beeinflussbar und nicht alleine nach messbaren Größen (wird sehr individuell vollzogen)
- Weiterbildungspalette ist breit gestreut, aber wenig Möglichkeiten außerhalb der Angebote auf der Plattform
- Finanzielle Unterstützung für Promotion und MBA
Gehalt/Sozialleistungen
Zum Teil deutliche Gap zwischen Kolleg*innen auf vergleichbarem Level, aber im Grundsatz marktgerecht und angemessen. Bei der versprochenen Gleichheit und Vergleichbarkeit ist viel Luft nach oben.
Arbeitsatmosphäre
Work-Life-Balance
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Spannende Projekte, tolle Kolleg:innen und viel Verantwortung von Anfang an
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sehr kompetente und hilfsbereite Kolleg:innen
Offene Feedback-Kultur
Möglichkeit, früh Verantwortung zu übernehmen
Direkte Einbindung in Projekte und praxisnahe Erfahrungen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vereinzelt eine etwas „härtere“ Kultur, wie sie in der Beratungsbranche häufiger vorkommt
Arbeitsatmosphäre war nicht immer durchgehend positiv, teilweise etwas angespannt
Verbesserungsvorschläge
Noch konsequenter darauf achten, eine durchgängig positive und wertschätzende Kultur zu fördern. Einzelne Situationen wirkten manchmal etwas angespannt oder leicht toxisch...hier könnten klare Leitlinien und ein noch stärkerer Fokus auf Teamkultur helfen. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass ein Mix aus persönlichem und digitalem Arbeiten im Projektteam vorherrscht und nicht nur alles über MS-Teams gemacht wird.
Arbeitsatmosphäre
Image
Work-Life-Balance
Karriere/Weiterbildung
Gehalt/Sozialleistungen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Anachronistisches Unternehmen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Im Bereich Controlling weiterhin die #1
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ein Großteil des Führungsteams leidet unter Betriebsblindheit, da man außer Horváth keinen anderen Arbeitgeber kennengelernt hat. Dadurch wird der Führungsstil, die Denkweise von oben nach unten weitergegeben. Die Strukturen sind verkrustet, der Führungsstil veraltet. Neue Mitarbeiter werden nicht integriert und verlassen das Unternehmen schnell wieder. Die Sozialisierung der Eigengewächse ist im negativen Sinne sehr ländlich.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Impulse und Ideen von außen zulassen
Arbeitsatmosphäre
Image
Work-Life-Balance
Karriere/Weiterbildung
Gehalt/Sozialleistungen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Durchschnittliche Beratung, geprägt von Eigenlob und verkrusteten Strukturen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Mitarbeiterevents und jährlicher Betriebsausflug
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Scheinheilige Öffentlichkeitsarbeit
Verbesserungsvorschläge
Mehr Frauen in Führungsebenen; mehr „neue“ Schule und Methoden; mehr Empathie Mitarbeitende zu motivieren
Arbeitsatmosphäre
Ständig wird betont, wie toll wir sind und welche großartigen neuen Entwicklungen wir vorantreiben. In den regelmäßigen Management-Updates läuft es dann aber immer auf das Gleiche hinaus: Wir haben unser Jahresziel noch nicht erreicht, alle sollen sich noch mehr anstrengen. Dabei spürt man keinerlei echte Wertschätzung oder ein Bemühen des Managements, die Stimmung und Motivation zu verbessern.
Image
Das öffentliche Image ist noch erstaunlich gut
Work-Life-Balance
Wie man sich eben eine klassische Beratung vorstellt. Je nach Center sehr fragwürdige Arbeitszeiten
Karriere/Weiterbildung
Voller Fokus auf Consulting. Servicebereiche haben weniger Stufen und weniger Incentives.
Gehalt/Sozialleistungen
Im Consulting marktüblich
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird immer mehr Wert auf umweltfreundliche Reisemöglichkeiten gelegt. Außerdem werden elektrisch betriebene Firmenautos incentiviert
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt hält gerade noch alles zusammen. Insgesamt entsteht aber das Gefühl, dass hier vieles stagniert, während die wirklich guten Leute langsam das Unternehmen verlassen.
Umgang mit älteren Kollegen
Das Beratungsleben lebt von jungen, motivierten, frischen Arbeitskräften. Die paar Kolleg:innen der älteren Semester machen aber insgesamt einen zufriedenen Eindruck
Vorgesetztenverhalten
Viele männliche Führungskräfte von der „alten Schule“. Das Motto scheint eher „weiter wie bisher“ zu sein, anstatt sich den Herausforderungen der heutigen Zeit flexibel zu stellen.
Man darf außerdem nie vergessen, dass die HR-Abteilung im Zweifel für das Unternehmen arbeitet und nicht für die Mitarbeitenden
Arbeitsbedingungen
Hier sind wir tatsächlich sehr gut ausgestattet. Neue, moderne Büroräume und viele Möglichkeiten für Meetings und Workshops (an allen Standorten)
Kommunikation
Das Unternehmen vermittelt nach außen das Bild einer innovativen, dynamischen Beratung, doch intern sieht es anders aus. Viele Principals und Partner sind Eigengewächse und agieren wie eine geschlossene Gemeinschaft, die sich gegenseitig schützt. Kritik oder neue Impulse von unten dringen kaum durch – es wird mehr Wert darauf gelegt, sich selbst zu inszenieren, als wirklich weiterzukommen.
Gleichberechtigung
Nach außen sind wir divers und legen sehr viel Wert auf Diversity.
Interessante Aufgaben
Dörfliche Sichtweisen im Management, verhindern strategischen Weitblick.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das jährliche Event für alle MItarbeiter/innen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Sozialkompetenz im Management kaum vorhanden. Silo-Denken der verschiedenen Bereiche. Intransparenz von relevanten Unternehmenskommunikationen.
Verbesserungsvorschläge
Management, d.h. Partner und Principale, bereinigen und Sozialkompetenz stärken, da zu viele veraltete Sichtweisen und Verhaltensweisen praktiziert werden. Besser neue Mitarbeiter/innen aus anderen Unternehmen integrieren.
Arbeitsatmosphäre
Image
Work-Life-Balance
Karriere/Weiterbildung
Gehalt/Sozialleistungen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kollegenzusammenhalt
Umgang mit älteren Kollegen
Vorgesetztenverhalten
Arbeitsbedingungen
Kommunikation
Gleichberechtigung
Interessante Aufgaben
Guter Arbeitgeber mit Potential
Gut am Arbeitgeber finde ich
*Teamspirit
*Interessante Projekte bei spannenden Kunden
*Weiterentwicklungsmöglichkeiten (insb. auch Trainings)
*Kommunikation
*Viele Mitarbeiterevents
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
*Wertschätzung ist leider eine Seltenheit (aber eigentlich unfassbar wichtig)
Verbesserungsvorschläge
*Work-Life-Balance forcieren
*Führungspersonen mehr schulen
Arbeitsatmosphäre
Grundsätzlich gut, gelegentlich fragt man sich, ob sich der ein oder andere Partner auch selber zuhört. Hier könnten propagierte Werte und Normen etwas mehr gelebt werden.
Image
Insbesondere im Bereich Finance & Controlling ein sehr gutes Image
Work-Life-Balance
Ja es ist Beratung, aber dennoch könnte etwas mehr "Balance" sein. Flexibilität wird gerne propagiert aber so gar nicht gelebt. Das ist wirklich die größte Baustelle die das Unternehmen lösen muss.
Sich Werktags etwas vornehmen - unmöglich.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt viele Weiterbildungsmöglichkeiten.
Gehalt/Sozialleistungen
Gutes Gehalt + Firmenwagen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Diesen Teil finde ich persönlich eher nervig. Da es zu vielen Restriktionen beim Reisen und Firmenwagen kam.
Kollegenzusammenhalt
Teamspirit liegt definitiv in der DNA des Unternehmens
Vorgesetztenverhalten
Teilweise gut, teilweise so gar nicht. In der Beratung werden meist Personen befördert die sehr gut im Vertrieb sind (was natürlich auch sinnig ist), aber dadurch werden häufig Personen befördert die charakterlich und von ihrem skill set nicht geeignet sind.
Arbeitsbedingungen
Man bekommt alles was man benötigt.
Kommunikation
Es wird viel und ausreichend kommuniziert.
Interessante Aufgaben
Viele spannende Projekte und hochwertige Kunden.
Umgang mit älteren Kollegen
Gleichberechtigung
Solides Unternehmen mit teils noch hierarchischen und veralteten Strukturen (Beratung)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gehalt und der Kollegenzusammenhalt in den kleinen (jüngeren) Teams.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Viele Calls nach 20 Uhr. Frauenanteil innerhalb der Partnerschaft könnte höher sein. Teils noch sehr hierarchisches Denken der Kolleg*innen innerhalb der Firmen und auf Projekten.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Fokus auf Work-Life-Balance - dies muss vor allem von den Partnern kommen, da sonst die Mentalität, dass effektives Arbeiten ungleich hohe Arbeitszeit ist, endlich mal ankommt.
Arbeitsatmosphäre
Sehr teamabhängig und Lead-abhängig. In manchen Teams sehr hohe Arbeitsbelastung. Manche Personen in höheren Positionen leben noch sehr das klassische/veraltete Denken, dass nur jemand der bis 22/23 Uhr auf Teams online ist "etwas leistet". Man fühlt sich schlecht wenn man um 19 Uhr Feierabend macht.
Image
Eher ein traditionelles Beratungsunternehmen.
Work-Life-Balance
Wird nach außen immer als sehr gemäßigt kommuniziert. Ich habe jedoch eine andere Erfahrung gemacht. In der Regel hatte man mindestens 3-4 Tage die Woche nach 19-20 Uhr noch interne Calls und so kaum die Möglichkeit, soziale Kontakte zu pflegen. Insbesondere bei kleinen Teams ist man aus dieser Spirale kaum rausgekommen. Zusätzlich zu den Projekten nehmen die internen Aufgaben, insbesondere Angebote, sehr viel Zeit ein. Wertschätzung erhält man nach diesen Phasen allerdings keine. Es gibt leider viele Kolleg*innen die dauerhaft bis 23/24 Uhr arbeiten.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt eine Richtlinie zum nachhaltigen Reisen. Allerdings fliegen sehr viele (ältere) Kollegen trotzdem noch sehr viel.
Kollegenzusammenhalt
Sehr teamabhängig. Innerhalb der Teams sehr gut (v.a. bei kleineren). Auch hier jedoch viele Kolleg*innen die noch hierarchisch denken und noch Micromanaging betreiben.
Vorgesetztenverhalten
Teils gut, teils sehr "giftig". Hintenrum wird leider immer noch sehr viel geredet. Ich hatte leider Situationen in denen Kollegen in den Managing Positionen sich hintenrum beschwert haben, anstatt das direkte Feedback zu suchen.
Arbeitsbedingungen
Laptops ok. Man kann sich als Consultant Bildschirm und viel Equipment für das HO bestellen. Home Office kann viel gemacht werden.
Kommunikation
Nach außen wird die Stimmung als sehr gut kommuniziert.
Gehalt/Sozialleistungen
Gutes Gehalt für die Beratung, allerdings keine Vergütung für Überstunden. Nivelliert sich deshalb schnell wieder auf Big4 Niveau bei hohen Belastungen.
Gleichberechtigung
Es gibt ein queeres Netzwerk was sehr wichtig und richtig ist! Es ist schön, dass dieses Netzwerk wächst und die Kolleg*innen innerhalb des Netzwerks voll dahinter stehen. Allerdings wird das Thema außerhalb des Netzwerks noch nicht so ernst genommen. Im Vergleich zu anderen Beratungshäusern ist hier noch sehr viel aufzuholen und ohne das Commitment des Vorstands geht das nicht. Der CSD war ein erster richtiger Schritt.
Interessante Aufgaben
Sehr abhängig von dem Projekt, aktuelle sehr viele SAP-Transformations Projekte.
Enttäuschendes Praktikum
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die jungen Kollegen - viele tolle Menschen kennengelernt in meiner Zeit.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Leider zu viel, weshalb ich mein Praktikum bei Horvath mittlerweile sehr bereue, nachdem ich gesehen habe, wie es wirklich funktionieren kann. Mir hat das Praktikum gezeigt, wie ich später mal nicht mit Praktikanten umgehen werde.
Verbesserungsvorschläge
Praktikanten besser onboarden, ihnen konkrete Tipps und Verbesserungsvorschläge geben und nicht nur als billige Arbeitskraft sehen. Im höheren Management Awareness schaffen, dass es nicht nur die eine perfekte Slide gibt, in welcher die Box um 0,03mm weiter links liegen muss und einen Blauton niedriger sein muss, damit ja der Kunde auch denkt, dass wir perfekt sind.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre in meinem Team, welches zwar aus vier Personen bestand, ich aber fast nur mit der einen Beraterin zutun hatte, war gut und auf Augenhöhe. Es hat gepasst.
Work-Life-Balance
Die WLB empfand ich als Praktikant eher weniger gut. Es ist beratungstypisch, ich beklage mich auch nicht deshalb, sondern eher darüber, dass gewisse Randzeiten nicht eingehalten wurden. Es kann nicht sein, dass man vor 8 Uhr oder nach 21 Uhr als Praktikant noch Calls durchgeschickt bekommt oder am Vortag noch kommuniziert, dass man am nächsten Tag einen Arzttermin hat / sonstige private Verpflichtungen erledigen muss, welche erst akzeptiert werden und am jeweiligen Tag dann gebeten wird, flexibel zu sein, da ja gerade X oder Y ansteht, was hohe Priorität hat.
Karriere/Weiterbildung
Ich habe mich in den 3 Monaten leider nicht wirklich entwickeln können, noch wurde da groß Wert darauf gelegt.
Gehalt/Sozialleistungen
Beratungstypisch für Praktikanten, wobei ich bei Aldi an der Kasse einen höheren Stundenlohn gehabt hätte, hätte ich meine Überstunden heruntergerechnet.
Kollegenzusammenhalt
Das ist mir, insbesondere unter Neueinsteigern oder Praktikanten sehr positiv in Erinnerung geblieben.
Umgang mit älteren Kollegen
Mir ist nichts Negatives bekannt.
Vorgesetztenverhalten
Direkte Vorgesetzte ganz okay, der Kontakt zum Vorgesetzten meiner Vorgesetzten war leider durchweg negativ.
Arbeitsbedingungen
Es gab zu meiner Zeit manchmal keine freien Bildschirme, dieses Feedback habe ich damals auch mitgeteilt und es scheint sich wohl verbessert zu haben.
Kommunikation
Die Kommunikation war während meines Praktikums praktisch nicht gegeben. Während meine direkte Vorgesetzte ungefähr kommunizierte, was sie möchte oder wie sie es sich vorstellt, erhielt ich teilweise vom Vorgesetzten meiner Vorgesetzten 2-3 PowerPoint Slides mit einer mit digitaler Signatur „hingeschmierten“ Tabelle und der Aufforderung „Ja mach mal“ - so lernt kein Praktikant! Das ist nicht das Ziel eines Praktikums.
Gleichberechtigung
In meinen Augen möchte man sich selbst einen Schuh anziehen, welchen man gar nicht besitzt. Das Board besteht ganz klassisch nur aus weißen, alten Männern, dieses Bild lässt sich auch unter den Partnern und Principals wieder finden. Da fragt man sich: Von welcher Diversity spricht Horvath? Diese kann und ist nicht gegeben, wenn nur die Office-Sekretärin einen Migrationshintergrund hat. Frauen in den oberen Rängen sind auch eher selten, leider.
Interessante Aufgaben
Es wurde sich oft nicht die Mühe gemacht, mich als Praktikanten abzuholen über Projekte, sondern hier galt auch wieder die Devise: „Ja mach bitte mal“…
Image
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wir setzen auf Transparenz
So verdient kununu Geld.


