Chaotische Dienstplanung, fehlende Planbarkeit und fragwürdiger Umgang mit Mitarbeitenden
Verbesserungsvorschläge
Dienstpläne früher veröffentlichen, idealerweise schon mittwochs oder direkt für zwei Wochen, um Planungssicherheit für Mitarbeitende zu schaffen.
• Mehr Springer einstellen oder ein flexibles System aufbauen, damit Krankheitsfälle besser abgedeckt werden können, ohne dass einzelne Mitarbeitende unter Druck geraten.
• Freie Tage verlässlich eintragen, ohne dass sie „unter Vorbehalt“ stehen, damit Mitarbeitende ihre Freizeit planen können.
• Kommunikation verbessern, offene Gespräche fördern und Lästereien vermeiden, um ein respektvolleres Arbeitsklima zu schaffen.
• Schulungen oder Guidelines für Führungskräfte anbieten, um den Umgang mit Mitarbeitenden wertschätzender und fairer zu gestalten.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre habe ich persönlich als sehr belastend erlebt. Vor allem durch das Verhalten meiner direkten Vorgesetzten entstand ein dauerhaft hoher Druck, wenig Wertschätzung und oft das Gefühl, emotional manipuliert zu werden. Krankmeldungen führten regelmäßig zu schlechtem Gewissen oder negativen Reaktionen. Insgesamt war die Stimmung dadurch für mich äußerst unangenehm und stressig.
Image
Das Image ist selbst bei den eigenen Mitarbeitern schlecht. Diese beschweren sich nur über die eigenen Facebook Gruppe - lesen oder drarauf reagieren tun nur die genau so unglücklich anderen Mitarbeiter.
Work-Life-Balance
Eine vernünftige Work-Life-Balance war hier kaum möglich. Dienstpläne Erden sehr kurzfristig (Freitags) veröffentlicht und oft noch geändert, freie Tage waren „unter Vorbehalt!!!!“ eingetragen, sodass man jederzeit kurzfristig einspringen sollte, wenn jemand krank wurde. Arzttermine, private Verpflichtungen oder Wochenendplanungen ließen sich so praktisch nicht organisieren. Samstage frei zu bekommen ist eine Straftat.
Vorgesetztenverhalten
Es herrschte starker Druck, fehlende Wertschätzung und oft ein Gefühl von emotionaler Manipulation. Krankmeldungen oder Kritik wurden negativ aufgenommen, und man hatte ständig das Gefühl, unter Beobachtung zu stehen oder für kleine Fehler bestraft zu werden. Unterstützung oder konstruktives Feedback gab es kaum.
Kommunikation
Die Kommunikation im Team war sehr problematisch. Oft wurde hinter dem Rücken über Kolleg:innen gelästert, und es schien immer jemand „dran“ zu sein, der kritisiert oder ins Gespräch gebracht wurde.