2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Positiv hervorzuheben sind vor allem die Kollegen und der Zusammenhalt innerhalb vieler Teams. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen versuchen viele Mitarbeiter, sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam gute Arbeit zu leisten.
Außerdem bietet die Arbeit ein abwechslungsreiches Aufgabenfeld und grundsätzlich die Möglichkeit, viel Verantwortung zu übernehmen und sich fachlich weiterzuentwickeln.
Das ausgeprägte Mikromanagement, die eingeschränkten Entscheidungsspielräume und die starke Abhängigkeit davon, wie das persönliche Verhältnis zur Geschäftsleitung ist. Eigeninitiative wird zwar erwartet, gleichzeitig aber häufig ausgebremst.
Auch das Verhältnis zwischen Leistung und Vergütung empfinde ich als unausgewogen. Hoher Einsatz und zusätzliche Verantwortung werden vorausgesetzt, ohne dass sich dies entsprechend in Wertschätzung oder Bezahlung widerspiegelt.
Besonders schade ist, dass eigentlich ein gutes Kollegium vorhanden ist, das Arbeitsklima jedoch durch Führungsstil, Eigeninteressen und fehlendes Vertrauen unnötig belastet wird.
Weniger Mikromanagement und mehr Vertrauen in die Mitarbeiter wären ein wichtiger erster Schritt. Verantwortung sollte nicht nur übertragen, sondern auch mit den notwendigen Entscheidungsspielräumen verbunden werden.
Darüber hinaus wären eine transparentere und fairere Vergütung, mehr Wertschätzung für überdurchschnittlichen Einsatz sowie nachvollziehbare Entscheidungen der Führung wünschenswert. Persönliche Nähe zur Geschäftsleitung sollte keinen Einfluss darauf haben, wie Mitarbeiter behandelt oder gefördert werden.
Hilfreich wären außerdem klarere Zuständigkeiten, eine offenere Feedbackkultur und eine Führung, die den Zusammenhalt im Team stärkt, anstatt ihn durch unnötigen Druck oder unterschiedliche Behandlung einzelner Mitarbeiter zu schwächen
Mikromanagement ist hier leider Standard. Eigenverantwortliches Arbeiten und selbstständige Entscheidungen werden dadurch unnötig erschwert
"Arbeite immer 110 % und bekomme dafür 60 % bezahlt“ trifft die Situation hier leider ziemlich gut. Einsatzbereitschaft und zusätzliche Leistung werden erwartet, spiegeln sich in der Vergütung jedoch nur unzureichend wider.
Das Arbeitsumfeld ist teilweise toxisch – fast wie meine Ex. Die Arbeitskollegen selbst sind davon größtenteils ausgenommen. Viele von ihnen versuchen, trotz der aktuellen Führung ihr Bestes zu geben, sind in ihrem Handlungsspielraum jedoch stark eingeschränkt.
Leider entsteht zunehmend der Eindruck, dass jeder vor allem auf den eigenen Vorteil bedacht ist. Ein eigentlich gutes und kollegiales Miteinander wird dadurch insbesondere durch die aktuelle Führung deutlich beeinträchtigt.
Hinzu kommt der Eindruck, dass die persönliche Beziehung zur Geschäftsleitung einen erheblichen Einfluss darauf hat, wie angenehm oder schwierig der Arbeitsalltag ausfällt. Wer einen guten Draht zur Geschäftsleitung hat, hat es deutlich leichter. Wer diesen nicht hat, zieht im Zweifel schnell den Kürzeren.
Durch die ständige Kontrolle herrscht eine spürbare Verunsicherung im Team. Anstatt auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten, fühlt man sich oft bevormundet. Das blockiert die Motivation und sorgt für eine hohe Fluktuation
Der Führungsstil der oberen Leitungsebene ist extrem von Misstrauen und Kontrolle geprägt. Es wird praktisch kein Raum für eigene Ideen oder eigenverantwortliches Arbeiten gelassen. Obwohl qualifizierte Abteilungsleiter eingestellt werden, wird diesen keine Autonomie zugestanden – die Führungsebene mischt sich permanent in das operative Tagesgeschäft und in alle Prozesse ein (klassisches Mikromanagement). Dies führt zu Frust auf allen Ebenen und bremst die Abläufe im Hotel massiv aus.
Die IT- und Prozessstruktur spiegelt das mangelnde Vertrauen wider. Selbst einfachste, alltägliche Routineaufgaben in der Verwaltung und im Wareneingang sind durch restriktive Passwörter und Freigabeprozesse blockiert. Das macht ein effizientes und flüssiges Arbeiten im Alltag fast unmöglich, da für jede Kleinigkeit eine Freigabe eingeholt werden muss