Immerhin sind die Kollegen super...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Kollegen…
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wer bis hier gelesen hat, weiß es.
Verbesserungsvorschläge
Toxische / inkompetente Führungskräfte sollten nicht kompetenten Fachkräften vorgezogen werden. Eine konkurrenzfähige Bezahlung wäre eine akzeptable Idee.
Arbeitsatmosphäre
Das einzige, was in dieser Firma zu einer positiven Arbeitsatmosphäre beiträgt, sind die Mitarbeiter (Siehe Kollegenzusammenhalt).
Image
Mir sind nur wenige Mitarbeiter bekannt, die ein gutes Bild der Firma haben. In der Öffentlichkeit steht die Firma besser da, als sie es sollte.
Work-Life-Balance
Variiert stark nach Abteilung / Vorgesetzten. Teils sind feste Arbeits- und Pausenzeiten vorgeschrieben, teils nicht. An mancher Stelle sind vier Tage Home Office pro Woche gestattet, an anderer Stelle ist bereits ein Tag ein No Go. Manche Mitarbeiter dürfen auf ihre Pause verzichten, andere müssen eine Stunde Pause machen. Manche Mitarbeiter kommen nach einem und gehen vor einem in den Feierabend, bei gleicher Arbeitszeit. Klassische Gleitzeit sucht man hier an den meisten Stellen vergebens.
Karriere/Weiterbildung
Stark begrenzt vorhanden. Aktuell kommt es ab und an vor, dass Werkpoliere zu Bauleitern befördert werden. Das liegt im Grunde daran, dass letztere häufiger in andere Firmen wechseln, in denen das Gras deutlich grüner ist. Externe Nachbesetzung dieser Stellen ist nur bedingt vorhanden, taugt dann aber auch nicht immer etwas.
Kollegenzusammenhalt
Das Miteinander unter den Kollegen, auch abteilungsübergreifend, nehme ich als sehr positiv wahr. Man versteht sich mit fast allen gut. Der kleine Teil, der scheinbar keine Lust auf ein positives Arbeitsklima hat, hat dem auch nicht viel entgegenzusetzen.
Umgang mit älteren Kollegen
Neu eingestellt werden auch Mitarbeiter jenseits der 40. Generell haben es ältere Mitarbeiter nicht schwer in der Firma, da Leitungspositionen im Schnitt auch eher alt besetzt sind und somit auch teils noch ältere Werte vertreten werden.
Vorgesetztenverhalten
In der Firma gibt es solche und solche Vorgesetzten. Ich habe einen solchen Vorgesetzten. Häufig mangelhafte Kommunikation; trifft Entscheidungen außerhalb des eigenen Kompetenzbereichs, entscheidet sich später wieder um; setzt sich nicht für faire Bezahlung ein etc.
Arbeitsbedingungen
Die Büroausstattung ist größtenteils gut und modern und auch eine Klimaanlage ist vorhanden. Allerdings gibt es im Gebäude sehr viel Glas und auch Großraumbüros, was eine angenehme Arbeitsatmosphäre verhindert. In anderen Standorten mag das anders aussehen.
Kommunikation
Mit der neuen Geschäftsführung werden Entscheidungen, Prognosen und Quartalszahlen etc. mittlerweile transparenter kommuniziert. Allerdings auch nicht alles, was für die Mitarbeiter ggf. interessant wäre. Entscheidungen, die die eigene Arbeit betreffen, werden vom Vorgesetzten auch gerne mal nicht oder nicht rechtzeitig mitgeteilt. Abteilungsintern läuft die Kommunikation weitestgehend gut.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt im Angestelltenbereich ist mittelmäßig bis unterdurchschnittlich und variiert teils stark. Gehaltsanpassungen orientieren sich im Großen und Ganzen an der Inflation. Es gibt ein zwei freiwillige Sozialleistungen. Die fallen aber eher gering aus, da kann ich auch drauf verzichten. Ich hätte lieber ein faires Gehalt, welches auch der Leistung entspricht. Eine Vergütung für Mehrleistung, sprich Erschließung neuer Aufgabenbereiche und mehr Verantwortung, sucht man in der Gehaltsabrechnung gerne auch mal vergebens.
Gleichberechtigung
Im Angestelltenbereich der Firma fallen mir lediglich zwei Personen ein, die in irgendeiner Weise in einem Vorgesetztenverhältnis stehen und nicht männlich und weiß sind. Das mag aber auch an der generell von Männern dominierten Baubranche liegen. Der Punkt kann also im Zweifel vernachlässigt werden.
Interessante Aufgaben
Arbeitsbelastung ist nicht fair aufgeteilt. Manche Mitarbeiter leisten sehr wenig und kommen damit entspannt durch den Tag, während die Kollegen deutlich mehr zu arbeiten haben. Einfluss auf die Ausgestaltung des eigenen Arbeitsgebietes ist nur bedingt vorhanden. Generell sind die Aufgaben häufig stupide und uninteressant.