Sehr schlechter Umgang mit Azubis. Eine furchtbare Ausbildung.
Gut am Arbeitgeber finde ich
-Schnelle unkomplizierte Kündigung.
-Schnelle Aufnahme neuer Azubis.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Azubis werden wie Hilfsarbeiter behandelt, Kommunikation ist schlecht, Ausbilder oft inkompetent, Gesundheit und Wohlbefinden werden vernachlässigt, bei Hitze keine Rücksicht, Arbeitsatmosphäre schlecht.
Verbesserungsvorschläge
-Kürzere Arbeitszeiten
-Azubis als Auszubildene wahrnehmen, nicht als Hilfsarbeiter.
-Bessere Kommunikation zwischen Ausbilder und Azubi
-Fahrten für Azubis die weit weg wohnen organisieren.
-Azubis mit kompetenten Kollegen arbeiten lassen, am besten mit Ausbilderschein.
-Kein dauerhafter Wechsel mit wem man arbeitet.
-Kompetente Ausbilder einstellen.
-Den ersten Azubitag besser gestalten.
-Mehr für den Ausgleich und die Gesundheit der Arbeiter tun.
-Mehr Rücksicht für neue Azubis.
-Bei zu heißem Wetter viel mehr für die Arbeiter und vorallem Azubis tun.
-Kein Arbeiten am Nachmittag bei fast 40⁰C.
-Mehr für eine bessere Arbeitsatmosphäre tun.
Die Ausbilder
Keinen guten Kontakt zu Ausbildern, die auch noch inkompetent und unprofessionell sind. Man wurde angemeckert, wenn man krank war...
Man hat am ersten Tag direkt losgearbeitet, statt eine Sicherheitseinweisung zu bekommen und den ersten Tag zu nutzen um alles zu organisieren.
Spaßfaktor
Gab so gut wie nichts, was Spaß gemacht hat, außer das Wetter manchmal, oder wenn man mal bei den 5% der Kollegen war, die Kompetent und freundlich waren. Oder, wenn man mit einer Baustelle fertig war.
Aufgaben/Tätigkeiten
Man wurde null reingearbeitet und musste nur Fegen, Schaufeln oder Schleppen. Wenn man nichts zu tun hatte wurde man angemeckert. Man war immer bei unterschiedlichen Kollegen dabei, was Teamarbeit schwer machte.
Variation
Es gibt keine wirkliche Variation. Immer das selbe; Schaufeln, Zugucken, Schleppen und manchmal Pflastern.
Respekt
Überhaupt keinen Respekt oder Verständnis für Azubis. Man wird angemeckert, sobald man sich kurz hinsetzt, weil man wortwörtlich Schmerzen hat, weil man das schwere Arbeiten und lange Stehen nicht gewohnt ist. Viele Kollegen sind extrem unsympathisch und unfähig mit Azubis umzugehen. Man wird bei fast 40⁰C angemeckert, weil man langsamer arbeitet und es wird einen gesagt, man solle einen Bürojob machen. Außerdem wurde im Bewerbungsgespräch gesagt, dass, wenn man weit weg wohnt die Fahrten kein Problem sein werden. Dass man abgeholt wird, oder einen Treffpunkt ausmacht und wieder bei Feierabend wenigstens in die Nähe von Zuhause gefahren wird, aber es wurde sich an nichts gehalten. Wenn man dann wirklich bei der Arbeit war und danach fragte, wurde es indirekt abgelehnt, ignoriert und es wurde als etwas "viel zu Nettes" dargestellt. Ich denke, wenn ein Betrieb wirklich Azubis will, sollte dieser auch wenigstens Kleinigkeiten wie Fahrten, für Azubis die weit weg wohnen, aber noch kein Auto haben, was normal ist im Azubialter, organisiert haben. Es ist eine selbstverständliche Freundlichkeit und keine "Ausnahme" oder etwas "viel zu Nettes".
Karrierechancen
Karrierechancen sind gut. Man hat nach der Ausbildung, wenn man die durchhält, viele Weiterbildungsmöglichkeiten z.B. zum Meister, Techniker oder man kann Lehrgänge absolvieren, um z.B. auch Elektrik machen zu können. Man kann sogar studieren nach der Ausbildung. Im Betrieb gibt es auch relativ gute Chancen sich hochzuarbeiten.
Arbeitsatmosphäre
Keiner hat Bock. Bei den allermeisten gilt: Schnell mit dem Müll fertig werden, alles andere ist egal. Azubis werden als Hilfarbeiter, statt Lehrlinge, die lernen müssen gesehen. Man hat nichts beigebracht bekommen und sollte irgendwie einfach mitarbeiten. Kommunikation extrem schlecht. Man war die erste Woche dar und es kam Kommentare wie "müssen wir dir immer sagen was du machen musst", nachdem nach 2 Stunden nur 1 Satz gesprochen wurde. Man soll anscheinend Wissen zaubern, statt es vernünftig beigebracht zu bekommen.
Ausbildungsvergütung
Vergleichsweise gut, aber für diese Harte und viel zu lange Arbeit immer noch zu wenig.
Arbeitszeiten
Ich wünschte hier könnte ich 0 Sterne geben. Von 06:30 bis 16:30 wurde gearbeitet. Das sind 10 Stunden aktive Arbeit jeden Tag. Das ist einfach nur Krank. Man steht um 05:30 auf und ist erst 17:00 Uhr Zuhause. Lange Arbeitszeiten sind nachweislich nicht vorteilhaft für die Produktivität, sondern rauben nur Freizeit und Schlaf.