Katastrophe!!!
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Keine Benefits, keine zeitgemäßen Arbeitsbedingungen, kein Verständnis dafür, dass wir im Jahr 2025 leben. Erwartet wird maximale Hingabe, geboten wird Stillstand. Moderne Führung, Wertschätzung oder auch nur ein Mindestmaß an Augenhöhe sucht man hier vergeblich.
Dass sich daran nichts ändert, überrascht nicht. Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf – und genau dort liegt das Problem. Wer Führung mit Kontrolle verwechselt und Loyalität mit Selbstaufgabe, darf sich nicht wundern, wenn Motivation nur noch gespielt und Engagement erzwungen ist.
Das ist keine „harte, aber faire“ Unternehmenskultur, sondern ein Relikt aus einer Zeit, in der Angst als Führungsinstrument galt. Im Jahr 2025 wirkt das nicht konsequent, sondern schlicht rückständig.
Verbesserungsvorschläge
Hier wird nicht Leistung bewertet, sondern Unterwürfigkeit. Wer nicht bereit ist, dem Chef den Hof zu machen, seine Freizeit zu opfern und die Firma zum Lebensmittelpunkt zu erklären, fliegt früher oder später raus. Fachliche Kompetenz reicht nicht. Erwartet wird totale Verfügbarkeit, emotionale Abhängigkeit und dankbare Selbstaufgabe.
Übrig bleiben am Ende nur noch die, die keine anderen Interessen mehr haben als die Firma selbst. Menschen, deren Selbstwert davon abhängt, wie nah sie dem Chef stehen, und die Kritik als persönlichen Verrat empfinden. Arbeiten wird nicht mehr als Austausch von Leistung gegen Geld verstanden, sondern als Gnade, für die man sich täglich erkenntlich zeigen muss.
Das Ergebnis ist keine starke Unternehmenskultur, sondern ein eingeschworener Zirkel aus Ja-Sagern, die sich lieber das Firmenlogo auf die Stirn tätowieren lassen würden, als auch nur einmal Grenzen zu setzen. Effizient ist das vielleicht kurzfristig, langfristig ist es schlicht ein Armutszeugnis für Führung.
Vorgesetztenverhalten
Leider muss ich einen Stern vergeben. 0 Sterne wären hier angemessen