18 von 65 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
18 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
18 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das ich dort nicht mehr bin.
Kommunikation durchs gesamte Unternehmen ist leider sehr schlecht und verbesserungswürdig.
Stellt einen Betriebsrat auf die Beine.
Gar nicht mal so angenehm bei einem bestimmten Teamleiter.
Das Hamsterrad beschreibt die Stelle ganz gut, vorwärts aber nirgendwohin.
In der Theorie Gleitzeit vorhanden aber nicht gelebt.
Besser als das Minimum, könnte zum Leben aber auch schon mehr sein.
In dem Betrieb wird nicht ausgebildet, du bist günstige Arbeitskraft
Kannste vergessen
Ein haufen 1st Level Tätigkeiten und hier und da mal was spannenderes.
Kommt drauf an was ansteht, aber eher die gleichen Tasks immer wieder.
Haha, nein.
Was ich am Arbeitgeber besonders schätze, ist das tolle Team und der starke Zusammenhalt. Die Teamleiter sind jederzeit hilfsbereit, stehen mit Rat und Tat zur Seite und kümmern sich wirklich um die Kolleginnen und Kollegen – fachlich wie auch menschlich.
Auch die weitere Führungsebene begegnet einem stets auf Augenhöhe und hat ein offenes Ohr für Anliegen und Verbesserungsvorschläge, die ernst genommen werden.
Hinzu kommen geregelte Arbeitszeiten, was zusätzlich für eine gute Work-Life-Balance sorgt. Insgesamt entsteht so ein sehr angenehmes und unterstützendes Arbeitsumfeld.
Als Verbesserungsvorschlag im Kundenservice würde ich mir die Möglichkeit wünschen, teilweise im Homeoffice arbeiten zu können. Idealerweise wäre es aus meiner Sicht sinnvoll, zumindest ein bis zwei Tage pro Woche zu ermöglichen. Das würde für mehr Flexibilität sorgen und die Work-Life-Balance zusätzlich unterstützen, ohne die Zusammenarbeit im Team vor Ort zu beeinträchtigen.
Die Stimmung ist locker, aber gleichzeitig professionell – eine seltene Kombination.
Beim Gehalt wäre sicherlich noch etwas Luft nach oben, aber mehr ist immer schön.
Gerade im Kundenservice zeichnet uns besonders der außergewöhnliche Zusammenhalt im Team aus. Die Kolleginnen und Kollegen unterstützen sich gegenseitig, stehen füreinander ein und schaffen gemeinsam eine Atmosphäre, die man so nicht überall findet.
Der Umgang miteinander ist nicht nur respektvoll und wertschätzend, sondern auch familiär geprägt – man fühlt sich jederzeit gut aufgehoben. Zudem herrscht eine offene und direkte Kommunikation, wodurch ein vertrauensvolles und angenehmes Arbeitsumfeld entsteht. Gerade diese besondere Teamdynamik macht den Arbeitsalltag nicht nur angenehmer, sondern auch wirklich schön und einzigartig.
Für mich ist genau das einer der herausragendsten Aspekte: die Menschen, mit denen man zusammenarbeitet, und das Gefühl, Teil eines starken und unterstützenden Teams zu sein.
Man hat Freiraum. Eigene Ideen können eingebracht werden und man kann größtenteils Projekte umsetzen wie man sie möchte.
Zu viel Kontrolle. Man fühlt sich manchmal wie in einem eingesperrt. Hardware sollte öfter erneuert werden. Mehr Transparenz beim Gehalt. Schlechte Mitarbeiter werden geduldet. Gute Mitarbeiter selten wertgeschätzt. Prioritäten richtig setzen. Mehr Wert auf Cyber-Security legen.
Mehr auf seine Mitarbeiter vertrauen. Priorität nicht im Wochen Takt ändern. Aktuellere Hardware. Spontanere Home-Office-Regelung.
Arbeitsatmosphäre ist im großen und ganzen gut. Doch es gibt eine Tendenz zur Kontrolle.
Lässt in den letzten Jahren immer mehr nach. Viel Software wird mit Fehlern freigegeben und sich nur halbherzig drum gekümmert. Kunden werden oft "vertröstet"
Es gibt einen Home-Office Tag. Nach Absprache kann man diesen verschieben oder ( in Ausnahmefällen ) einen weiteren machen. Verbesserungswürdig wäre: Home-Office-Tage spontan einteilen zu können.
Es gibt vereinzelt Weiterbildungsmaßnahmen. Meist aber nur für einen kleinen Kreis. Da ist Verbesserungspotenzial
Gehalt ist in Ordnung.
Es wurde eine PV-Anlage eingerichtet und es stehen 5 Wallboxen zur Verfügung. Leider nur für Mitarbeiter mit einem Firmenwagen.
Im Team gut. Teamübergreifend verbesserungswürdig
Werden grundsätzlich geschätzt
Nie Probleme gehabt.
Hardware könnte öfter auf aktuellen Stand gebracht werden. Bei Anfrage auf neue Hardware wird oft gefragt ob dies wirklich nötig sei.
Im Team gut. Teamübergreifend verbesserungswürdig
Nix negatives, nix positives
In meinem Team kann man seine eigenen Ideen einbringen und man darf diese meist umsetzen. Wenn einem eine Aufgabe nicht so gut passt, kann diese manchmal an Kollegen übergeben werden die sich besser damit auskennen.
Geschäftsrat, oder einen Gewerkschaft beitreten
Es ist angenehm, sobald Team Arbeit in der eigenen Büro bzw Abteilung braucht ist Katastrophal
Die Firma hat besseres Marketing als das Arbeitsklima unter Mitarbeiter
Wenn man in unterschiedlichen Abteilungen arbeitet
Naja es wird nur nach Packung, Restmüll und Papier gesorgt. Sehr Verbesserungsfähig
Es werden Schulungen für eigene Software gegeben.
Diese sind aufgrund der Favoriten von eigenen Mitarbeitern in der Abteilung beschränkt
Es gibt in jeder Abteilung einen Ableitungsleiter und Teamleiter. "powertrip" mit den Firmen Organigramm wird gerne verwendet
Ziemlich in Ordnung, momentan werden alte Hardware strukturiert ausgetauscht
Die Kommunikation unter Mitarbeiter nicht Standardisiert. Kein einheitlicher Kommunikationswege besteht in der Firma
Das Gehalt ist wie bei vielen anderen Arbeiter in underschielichen sehr unterbezahlt. Letztes Jahr 2025 wurden die Gehälter um 2.2% erhöht welche die Inflationsrate nicht übereinstimmen
Es werden.
Keine Benefits, keine zeitgemäßen Arbeitsbedingungen, kein Verständnis dafür, dass wir im Jahr 2025 leben. Erwartet wird maximale Hingabe, geboten wird Stillstand. Moderne Führung, Wertschätzung oder auch nur ein Mindestmaß an Augenhöhe sucht man hier vergeblich.
Dass sich daran nichts ändert, überrascht nicht. Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf – und genau dort liegt das Problem. Wer Führung mit Kontrolle verwechselt und Loyalität mit Selbstaufgabe, darf sich nicht wundern, wenn Motivation nur noch gespielt und Engagement erzwungen ist.
Das ist keine „harte, aber faire“ Unternehmenskultur, sondern ein Relikt aus einer Zeit, in der Angst als Führungsinstrument galt. Im Jahr 2025 wirkt das nicht konsequent, sondern schlicht rückständig.
Hier wird nicht Leistung bewertet, sondern Unterwürfigkeit. Wer nicht bereit ist, dem Chef den Hof zu machen, seine Freizeit zu opfern und die Firma zum Lebensmittelpunkt zu erklären, fliegt früher oder später raus. Fachliche Kompetenz reicht nicht. Erwartet wird totale Verfügbarkeit, emotionale Abhängigkeit und dankbare Selbstaufgabe.
Übrig bleiben am Ende nur noch die, die keine anderen Interessen mehr haben als die Firma selbst. Menschen, deren Selbstwert davon abhängt, wie nah sie dem Chef stehen, und die Kritik als persönlichen Verrat empfinden. Arbeiten wird nicht mehr als Austausch von Leistung gegen Geld verstanden, sondern als Gnade, für die man sich täglich erkenntlich zeigen muss.
Das Ergebnis ist keine starke Unternehmenskultur, sondern ein eingeschworener Zirkel aus Ja-Sagern, die sich lieber das Firmenlogo auf die Stirn tätowieren lassen würden, als auch nur einmal Grenzen zu setzen. Effizient ist das vielleicht kurzfristig, langfristig ist es schlicht ein Armutszeugnis für Führung.
Leider muss ich einen Stern vergeben. 0 Sterne wären hier angemessen
Mehr Homeoffice Flexibilität.
Aktuell ist lediglich ein Homeoffice-Tag pro Woche vorgesehen, was nur in Ausnahmefällen erweitert wird. Aus meiner Sicht entspricht dieses Modell nicht mehr den heutigen Standards moderner, flexibler Arbeitsformen. Eine erweiterte Homeoffice-Regelung würde nicht nur die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben fördern, sondern auch die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber und die Mitarbeiterzufriedenheit stärken.
Natürlich gibt es einzelne Kolleginnen und Kollegen mit besonderem Charakter – Im Großen und Ganzen funktioniert die Zusammenarbeit aber gut.
Das Verhältnis zu meiner direkten Führungskraft ist ausgezeichnet. Die Zusammenarbeit ist vertrauensvoll, wertschätzend und äußerst angenehm – ich bin mehr als zufrieden
Wie in vielen Unternehmen gibt es auch hier noch Optimierungspotenzial – erste Schritte wurden bereits unternommen, aber es besteht weiterhin deutlich Luft nach oben.
Das Gehalt ist grundsätzlich Verhandlungssache. Es besteht die Möglichkeit, sehr gut zu verdienen – das hängt jedoch auch vom eigenen Engagement und Verhandlungsgeschick ab. Jeder Mitarbeitende hat die Freiheit, jederzeit auf die Geschäftsführung zuzugehen und über eine Gehaltsanpassung zu sprechen. Nach meinem Kenntnisstand wurde solchen Anfragen bisher stets wohlwollend begegnet.
Zusätzlich erhält jede*r Mitarbeitende einmal jährlich automatisch eine kleine Gehaltsanpassung/ Inflationsausgleich.
Kollegen, Kommunikation innerhalb der Abteilung, außerhalb teilweise lückenhaft
Arbeitsmoral, Arbeitsweise, Software
Neulinge etwas mehr ins Team integrieren
Angespannt, als Neuling hast du still und brav da zu sitzen. Deine eigene Meinung zu bestimmten Produkten ist nicht erwünscht. 50% nette Kollegen
50% ja rest redet schlecht über einen oder man wird ignoriert, müsst ihr wissen was man unter "Integration" versteht.. sollte auch etwas vom Arbeitgeber selbst kommen oder den angestellten, ansonsten wirken die Leute wie als hätten sie Persönlichkeitsprobleme
5 mal umgezogen weil zu wenige ausgebaute Plätze für die Anzahl an eingestellten. Schlechte Planung
Besser als woanders, aber immer noch nicht gut
Möglichkeit von Homeoffice ausbauen und Vertrauen dort erweitern.
Den Ausbau vom Equipment antreiben. Mitarbeiter, die sich weiterbilden möchten ernst nehmen und fördern. Zeitnahe und transparente Rückmeldungen geben.
Teilweise angespannt
Ist gegeben aber auch Ausbaufähig. Homeoffice wird eingeschränkt erlaubt obwohl es super funktioniert und auch Arbeitsleistung erbracht wird. Wünschenswert ist dort mehr Flexibilität und mehr Vertrauen.
Die Homeoffice Reglung zählt auch nicht für die Vorgesetzen, die haben dort mehr Freiheiten. Das ist als Vorbild natürlich schlecht. Führungspersonal geben wenig Verantwortung ab. Grundsätzlich sollten Sie mal darüber nachdenken, ob Führungspersonen weniger Aufgabengebiete bekommen und diese mehr verteilen an potenziell nachrückende Führungskräfte
Es wird alles was notwendig ist gestellt und wenn gewünscht auch mehr. Ausstattung könnte trotzdem moderner und neuer sein (höhenverstellbare Schreibtische)
Kommunikation ist da und es wird auch stetig verbessert. Ausbaufähig ist sie trotzdem. Da blicke ich positiv in die Zukunft.
Die Betriebsfeier, die einmal im Jahr stattfindet.
Die bereits genannten Punkte.
Meiner Meinung nach, sollte die komplette Führung gewechselt werden um häufig genannte Kritik wahrzunehmen, die Firma zu modernisieren, Investitionen in die Software um Beschwerden der Kunden entgegenzutreten und bessere Löhne für die Personen die nicht ausgerechnet im Vertrieb hocken.
Abteilung HelpDesk Support:
Es wird weder gelobt noch gedankt. Es gibt einen Rahmen an Anrufe und Mail/Ticket Bearbeitung die man einhalten muss um weiterhin im HelpDesk arbeiten zu dürfen. Mit einen riesigen Fernseher im Flur (Monitoring) wird exakt geprüft, wer sich in die Leitung auf verfügbar stellt und wer abwesend ist. Wenn man sich länger abwesend schaltet, erhält man einen Anruf des Vorgesetzten mit der bitte sich sofort wieder in die Leitung zu schalten. Wenn es Mails gibt die beispielsweise "heute" eingegangen sind, ist man dazu "verpflichtet" all diese zu bearbeiten, erst dann darfst du in den Feierabend gehen, ansonsten gibt es üblicherweise ein vier Augen Gespräch am nächsten Tag. Hierzu kann man nur eines sagen "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser".
Kein Kommentar.
So gut wir gar nicht vorhanden, theoretisch gesehen dürfen in der Firma nur Personen arbeiten, die keine Familien oder Kinder besitzen. Workaholic's ohne Privatleben sind bevorzugt.
Du wirst vom "Chef" höchstpersönlich ermahnt, wenn du deine Weiterbildung zum Gebäudeenergieberater (wird von der HWK nicht anerkannt) nicht abschließt oder kein Interesse hast, dieses Zertifikat überhaupt zu machen.
Das Gehalt wird so niedrig wie möglich gehalten, gefordert wird dafür zu viel. Essensmarken erhält man zwischen 10-20 Stück die einen Wert von 2,50€ pro Marke haben und sind angeblich ausreichend um einen ganzen Monat zu decken, die Kantine nebenan verkauft Gerichte im Wert von ungefähr 7,50€ bis 9,50€ pro Tag. Betriebliche Altersvorsorge ist Standort bedingt, dennoch sollte dies kein Reiz sein, weil 70% der Supportmitarbeiter diese Firma sowieso verlassen. Gute Angebote die der Personalabteilung weitergeleitet wurden, hat man ignoriert oder sich darüber lustig gemacht.
Kein Kommentar.
Es wird nur gelächelt und gelästert. Es gibt einige die leider nur am Rockzipfel der Vorgesetzten hängen um etwas in der Firma zu erreichen. Hier gilt das Prinzip "Ja und Amen" sagen.
So wie es sein sollte.
Ziemlich angespannte Situation, solange du kein Familienmitglied eines Vorgesetzten bist, keine Kritik gegen die Firma äußerst oder nicht "befreundet" mit dem Chef bist, wirst du in den Schatten gestellt.
Veraltete Hardware im Support Bereich, die guten PC & Tablet Modelle erhält der Vertrieb, um nur das beste zu repräsentieren.
Dreckiger Boden, Schreibtische die kaum gereinigt werden (Reinigungsfirma wischt einmal drüber und dann wars das) sind im Hause Hottgenroth (Standort Köln) normal.
Die Kommunikation zwischen den Abteilungen ist mäßig bis nie vorhanden, wenn du Hilfe brauchst musst du dafür kämpfen, stellst du Fragen die der jeweiligen Person (mit jahrelanger Erfahrung) logisch erscheint, wird um dich gelästert.
Aufstiegschancen gelten in den überwiegend meisten Bereiche nur für die Personen, die mit der Führung verwandt oder befreundet sind.
Fließband Arbeit ohne Abwechslung. Wenn du innerhalb der Firma nach Abwechslung suchst, musst du dich bemerkbar machen (Bedeutet wieder am Rockzipfel hängen).
Es werden Computer für die Softwareentwicklung eingesetzt, eine Kaffeemaschine wird gestellt und (mein absoluter Favorit) es gibt Essensmarken!
Spaß beiseite! Wenn man Spaß am Entwickeln hat, kann man hier definitiv an der ein oder anderen Stelle was lernen, aber die Contra-Punkte überwiegen.
Zu viel Stress. Ich denke in der Softwareentwicklung kann Stress dein schlimmster Feind sein und bei diesem Unternehmen hab ich das täglich gespürt. Zusätzlich fühlte man sich sehr mit den großen Aufgaben alleine gelassen. Dadurch hat man sich zwar sehr darüber gefreut, wenn mal ein Kollege Zeit hatte auf ein Problem mit drauf zu schauen, aber auf der anderen Seite hatte man durch den hohen Druck in der Gegenwart der sehr strengen Geschäftsführung bzw. der hohen Führungsebene ein sehr bedrückendes und ängstliches Gefühl. Die Unternehmensstruktur war auch allgemein sehr konservativ und hierarchisch.
Die Geschäftsführung sollte in Rente gehen. Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen.
Die Führungskräfte sollten zu 51% durch frische Leute mit modernen und zukunftsorientierten Ideen ausgetauscht werden, die mit der Zeit gehen in Themen wie Technologie, Unternehmenskultur und Nachhaltigkeit.
Angespannt und aufgesetzt, wenn es das ganze Unternehmen betrifft.
Es werden keine Überstunden erwartet, aber man schafft das Angeforderte auch nicht in der regulären Arbeitszeit.
Es wurde auch stark drauf geachtet, dass Arbeitszeiten im gesetzlichen Rahmen bleiben, was allerdings dazu führte dass so manch einer sich wegen dem Druck dazu verpflichtet fühlte, ohne die Zeit zu erfassen, weiter zu arbeiten.
Das Thema Urlaub ist auch ganz kritisch, da man dazu verpflichtet war 3 Wochen in der Sommerzeit des Kalenderjahres an einem Stück Urlaub zu machen. Außerdem musste ich mein Abschlussprojekt in den Urlaubstagen machen, die ich noch kurz vor Ausbildungsabschluss aufbrauchen musste, da ich sie vorher wegen den erwähnten unrealistischen Deadlines nicht einsetzen konnte.
Man kann nicht klagen mit Hinblick auf andere Ausbildungen. Das ist aber mehr ein Aspekt des gesamten Berufsfeldes, daher ein Stern Abzug.
Welche Ausbilder? Ich musste mir alles selbst beibringen. Der einzige lehrreiche Input, war das entwickeln von Softwarefeatures, für die man eigentlich schon viel länger in der Firma und in dem Beruf allgemein hätte arbeiten müssen.
Spaßfaktor setzt voraus, dass man auch mal die Augen vom Bildschirm nehmen und sich austauschen kann. Meetings gab es nur selten, die räumliche Distanz im Büro und die knappen Deadlines unterbanden den Austausch aktiv. Zusammengefasst: Spaßfaktor nicht vorhanden.
Große Verantwortungen. Da kann man jetzt dazu stehen wie man möchte, aber mir persönlich gefällt das. Man kann große komplexe Anwendungen entwickeln und kommt mit jeder eingesetzten Technik früher oder später in Kontakt. Es war allerdings eher eine Erwartungshaltung, dass solche Aufgaben erfüllt werden können und nicht ein Versuch Azubis wohlwollend zu fördern. Es gab unrealistische Deadlines und einen gigantischen Berg an unüberschaubarer technischer Schuld, die man trotz der zeitlichen Knappheit und beruflicher Unerfahrenheit kompensieren musste.
Wenn man neu in dem Beruf ist, gibt es sehr viel Variation. Klar wird man in der Entwicklung nur entwickeln, aber man kommt direkt mit sehr vielen Aspekten der Softwareentwicklung in Kontakt. Als erfahrener Entwickler erlebt man eher eine stillstehende bzw. langsam fortschreitende Modernisierungskultur und demnach einen eintönigen und ineffizienten Entwicklungsalltag.
Ich habe in diesem Unternehmen Mitarbeiter gesehen, die jeden Tag unbezahlte Überstunden arbeiten und sich dann nach Feierabend noch anschreien lassen mussten, weil sie die Deadlines nicht einhalten konnten oder undefinierte Anforderungen nicht umsetzen konnten. Das betraf zwar nur zum Teil direkt mich, aber es tut einem dann doch schon Leid, wenn man weiß wieviel Arbeit so eine Person leistet und wie unrealistisch es ist, dass man so ein großes Arbeitsaufkommen stemmen kann.
Kurzgesagt: Wenn du dein Bestes gibst, es dir nicht wichtig ist, dass deine Arbeit wertgeschätzt wird und du es liebst dich in der Informatik nicht weiter zu entwickeln - dann ist das dein Unternehmen!
So verdient kununu Geld.