Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 13.9.2026
HOYER erhält ein gemischtes Gesamtbild. Die Arbeitsatmosphäre empfinden viele Mitarbeiter:innen als belastet: Kontrolle, Personalmangel und unklare Führungsstrukturen prägen den Alltag. Das Vorgesetztenverhalten ist ein zentraler Kritikpunkt – Bewertungen beschreiben Vorgesetzte häufig als wenig qualifiziert, emotional unberechenbar und kaum erreichbar. Beförderungen und Gehaltserhöhungen hängen laut vielen Rezensionen weniger von Leistung als von persönlicher Nähe zur Führung ab, was sich auch in der Kommunikation zeigt: Informationen fließen selektiv und oft nur an bevorzugte Personen.
Beim Kollegenzusammenhalt gehen die Meinungen auseinander – während manche das Miteinander unter gleichrangigen Kolleg:innen als positiv erleben, kritisieren andere ein ausgeprägtes Einzelkämpferdenken. Karriere- und Weiterbildungs...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei HOYER wird von Nutzer:innen kritisch bewertet. Besonders im Bereich Führung und Kollegialität fallen die Meinungen gespalten aus: Während einige die Zusammenarbeit mit Kolleg:innen als angenehm und bereichernd erleben, kritisieren viele die Qualität der Führungskräfte. Unzureichende Führungskompetenzen, mangelndes Verständnis für operative Abläufe sowie Personalmangel sorgen laut einigen Bewertungen für ein unruhiges und angespanntes Arbeitsklima. Zudem empfinden manche Mitarbeiter:innen das gestiegene Kontroll- und Überwachungsniveau als belastend, was die Stimmung im Betrieb negativ beeinflusst.
Auch der allgemeine Eindruck der Atmosphäre fällt uneinheitlich aus. Einige Nutzer:innen berichten von einem angenehmen Büroumfeld, andere beschreiben das Klima als wenig positiv. Wertschätzung und Gleichbehandlung werden ebenfalls als Schwachstellen genannt. Manche Bewertungen deuten auf eine hohe Fluktuation und mangelnden Zusammenhalt hin, wenngleich einzelne Stimmen eine positive Entwicklung wahrnehmen.
Das Vorgesetztenverhalten bei HOYER wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Im Vordergrund steht die wahrgenommene Inkompetenz vieler Führungskräfte: Einige Bewertungen beschreiben Niederlassungsleiter:innen und deren Stellvertretungen als unzureichend ausgebildet, emotional instabil und cholerisch. Besonders problematisch erscheint die Auswahl von Führungspersonen, die laut einigen Bewertungen eher auf persönlicher Nähe zur Unternehmensführung als auf fachlicher Qualifikation beruht. Hinzu kommt, dass Probleme von Vorgesetzten kaum ernst genommen werden und Lösungsversprechen oft folgenlos bleiben. Die Erreichbarkeit der Führungsebene wird ebenfalls bemängelt. Weitere Bewertungen schildern einen Führungsstil, der stark auf Druck setzt, jedoch wenig Anerkennung bietet. Dabei gibt es auch Stimmen, die von inkonsistenter Leistung in bestimmten Bereichen berichten – mal positiv, mal mit deutlichen Schwächen. Insofern fällt das Meinungsbild zwar nicht vollständig einheitlich aus, die kritischen Einschätzungen überwiegen jedoch deutlich.
Die Kommunikation bei HOYER wird von Mitarbeiter:innen kritisch bewertet. Ein zentrales Problem ist der uneinheitliche Informationsfluss: Wichtige Neuigkeiten erreichen viele Beschäftigte zu spät oder gar nicht, und Informationen werden nach Sympathie weitergegeben. Einige Bewertungen bemängeln zudem, dass Führungskräfte Unklarheit über Zuständigkeiten erzeugen und Informationen zurückhalten, um die eigene Position zu stärken. Zwar loben wenige Bewertungen die Kommunikation über direkte Vorgesetzte sowie die Vielfalt der genutzten Kanäle, doch dominiert die Kritik: Kommunikation funktioniere nur dann reibungslos, wenn sie den Vorstellungen des Managements entspreche. Meetings fänden zwar statt, brächten jedoch selten konkrete Lösungen für den Arbeitsalltag. Kurze, knappe Rückmeldungen einiger Nutzer:innen zeigen ebenfalls ein geteiltes Bild – von „Top" bis „findet nicht statt" – und unterstreichen die widersprüchlichen Erfahrungen innerhalb des Unternehmens.
Das Gehalt bei HOYER steht bei vielen Nutzer:innen in der Kritik. Besonders häufig bemängeln Bewertungen, dass Gehaltserhöhungen nicht leistungsabhängig vergeben werden, sondern von persönlicher Nähe zur Führungsebene abhängen. Einige Nutzer:innen empfinden das Gehalt als deutlich unter dem Branchendurchschnitt, und gemachte Versprechen bezüglich Anpassungen sollen sich oft nicht erfüllen. Auch die Lohnbuchhaltung wird kritisiert, da Zuschläge und Überstunden teils nicht korrekt abgerechnet werden sollen.
Wenige Nutzer:innen bewerten die Vergütung hingegen positiver: Das Gehalt komme stets pünktlich, es gebe jährliche Überprüfungen sowie Sozialleistungen wie eine Tankkarte. Einige empfinden das Gehalt als fair und leistungsgerecht. Diese positiven Einschätzungen stehen jedoch im Widerspruch zur Mehrheitsmeinung, die das Vergütungsniveau als unzureichend und die Verteilung von Gehaltserhöhungen als intransparent bewertet.
Findest du das hilfreich?